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Deutschland gegen die Schweiz

Eishockey-Länderspiel: Deutscher Siegtreffer mit Rosenheim-Bezug - „Oma ist ein bisschen ausgeflippt“

Starker deutscher Torhüter: Niklas Treutle war gleich bei der ersten Chance der Schweizer auf dem Posten.
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Starker deutscher Torhüter: Niklas Treutle war gleich bei der ersten Chance der Schweizer auf dem Posten.
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
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So klein ist die Eishockey-Welt: Vater Björn spielte im Rosenheimer Nachwuchs und stand auch in der DEL im Tor. Sein Sohn Danjo Leonhardt erzielte gegen Schweiz ausgerechnet in Rosenheim sein erstes Tor für die deutsche Nationalmannschaft und seine Oma „flippte ein bisschen aus“.

Rosenheim – Und plötzlich war die Eishockey-Welt doch wieder ganz klein: In seinem zweiten Länderspiel hat Danjo Leonhardt den Siegtreffer für die deutsche Nationalmannschaft im Testspiel gegen die Schweiz erzielt. Seine Tor-Premiere im A-Nationalteam bedeutete das 3:2 für die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes vor 1900 Zuschauern beim 4:2-Erfolg über die Eidgenossen.

In seinem zweiten Länderspiel hat Danjo Leonhardt den Siegtreffer für die deutsche Nationalmannschaft im Testspiel gegen die Schweiz

Weshalb dieser Treffer die Eishockey-Welt so klein macht? Weil ihn Leonhardt in Rosenheim erzielt hat, dort wo sein Vater Björn bis 1997 im Nachwuchs und auch in der ersten Mannschaft in der DEL gespielt hat!

Eishockey Länderspiel: Fotos vom Testspiel Deutschland - Schweiz in Rosenheim am 22. April

Eishockey Länderspiel: Fotos vom Vorbereitungsspiel Deutschland - Schweiz am 22. April
Eishockey Länderspiel: Fotos vom Vorbereitungsspiel Deutschland - Schweiz am 22. April
Eishockey Länderspiel: Fotos vom Vorbereitungsspiel Deutschland - Schweiz am 22. April
Eishockey Länderspiel: Fotos vom Vorbereitungsspiel Deutschland - Schweiz am 22. April
Eishockey Länderspiel: Fotos vom Testspiel Deutschland - Schweiz in Rosenheim am 22. April

Der Papa freute sich am Fernseher über das Tor

„Er hat das Spiel am Fernseher verfolgt, weil er wegen der Arbeit leider nicht kommen konnte“, erzählte Leonhardt nach dem Match. „Aber er hat es cool gefunden, dass ich gerade in Rosenheim getroffen habe.“ Getroffen hat er vor den Augen seiner Großeltern, die auch weiter in Rosenheim leben und mit denen er nach dem Spiel natürlich sofort Kontakt aufgenommen hatte.

Das Tor zur 3:2-Führung für die deutsche Nationalmannschaft durch Danjo Leonhardt (nicht auf dem Bild).

„Er hat sehr viel Entwicklungspotenzial“

„Meine Oma ist ein bisschen ausgeflippt und natürlich stolz auf mich. Sie war schon bei meinem Overtime-Tor für Salzburg im Stadion und bringt mir wohl Glück“, erzählte Leonhardt stolz. Nicht nur die Oma, auch Bundestrainer Toni Söderholm war voll des Lobes über den 19-jährigen Angreifer, der sich zuletzt mit Red Bull Salzburg den Meistertitel gesichert hatte. „Er hat sehr viel Entwicklungspotenzial und hat sich unglaublich gut entwickelt. Er spielt sehr strukturiert, ist ein neugieriger Junge, der auch die Trainer fordert, weil er lernen will und keine unnötigen Infos bekommen möchte.“

Chance für Deutschland, aber der Puck ging knapp vorbei.

Tor vom Ex-Starbulls-Spieler Loibl

Dass der Treffer von Leonhardt auch noch vom ehemaligen Rosenheimer Förderlizenzspieler Samuel Soramies aufgelegt wurde, und dass mit Stefan Loibl ein weiterer früherer Starbulls-Förderlizenzspieler das Tor zum 1:1-Ausgleich erzielt hatte, passte auch zum Länderspiel an der Mangfall. Was noch ausbaufähig ist, ist die Kulisse – beim zweiten Duell am Samstag sollten es dann schon mehr als 1900 Zuschauer sein.

Schweizer waren „schneller am Schläger“

Dann will sich die deutsche Nationalmannschaft weiter verbessert zeigen. Denn es war schon Goalie Niklas Treutle zu verdanken, dass die DEB-Auswahl den Sieg davontrug. Die Eidgenossen wirkten kombinationssicherer, Söderholm sprach davon, dass sie „schneller am Schläger“ waren.

Es ging auch zur Sache: Der Check des Schweizers Simon Le Coultre gegen den deutschen Stürmer Tobi Eder war ein klares Foul.

Dafür stimmte die Moral bei der deutschen Mannschaft, die zwei Mal einen Rückstand aufholte. Erst traf Loibl, dann sorgte Alexander Karachun für das 2:2 – für ihn war es ebenfalls ein Premierentor im Nationaldress. Nach dem Leonhardt die erstmalige Führung bescherte, machte Daniel Schmölz mit dem 4:2 ins leere Tor den Sack zu.

Die Spielstatistik

Deutschland – Schweiz 4:2 (0:0, 2:2, 2:0). Deutschland: Treutle (Jenike) – Wagner, Hüttl; Münzenberger, Bender; Weber, Föhrler; Huß, Rogl – Karachun, Blank, Jentzsch; Höfflin, Pietta, Soramies; Schmölz, Loibl, Fleischer; Ehl, Leonhardt; Tobias Eder.

Tore: 0:1 (23.) Miranda/Eggenberger, Delemont, 1:1 (25.) Loibl/Schmölz, Bender, 1:2 (32.) Fazzini/Bertschy, 2:2 (38.) Karachun/Blank, Fohrler, 3:2 (49.) Leonhardt/Soramies, Höfflin, 4:2 (60.) Schmölz – ENG.

Strafminuten: Deutschland 6, Schweiz 8; Zuschauer: 1900.

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