Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Gegen zwei Spitzenteams der Oberliga

Jetzt kommen die schweren Brocken: Starbulls gegen Memmingen und Deggendorf

Nach seiner Verletzungspause wieder zurück im Rosenheimer Team: Starbulls-Stürmer Kevin Slezak.
+
Nach seiner Verletzungspause wieder zurück im Rosenheimer Team: Starbulls-Stürmer Kevin Slezak.
  • Hans-Jürgen Ziegler
    VonHans-Jürgen Ziegler
    schließen

Den Aufgalopp in die Saison haben die Starbulls Rosenheim hervorragend gemeistert, stehen auf Platz zwei in der Eishockey-Oberliga Süd, doch in den nächsten vier Spielen werden die Hürden höher.

Rosenheim Die Gegner des Eishockey-Oberligisten Starbulls Rosenheim an den nächsten beiden Wochenenden heißen Memmingen (Heimspiel am Freitag, 19.30 Uhr), Deggendorf (am Sonntag, 18 Uhr, auswärts), Regensburg (Freitag, 5. November, auswärts) und Weiden (Heimspiel, Sonntag, 7. November, 17 Uhr). Da müssen die Karten auf den Tisch gelegt werden und erst nach diesen Spitzenspielen wird man sehen, wie stark die Rosenheimer tatsächlich sind.

Überragendes Überzahlspiel mit Topquote

„Wir freuen uns auf die Spiele und die starken Gegner, wobei wir uns von der Qualität der Mannschaft hinter keinem Team der Liga verstecken brauchen“, gibt sich Starbulls-Coach John Sicinski selbstbewusst. Vor allem das momentan überragende Überzahlspiel ist laut Sicinski „eine unserer Waffen“. 52,4 Prozent Erfolgsquote bedeutet, dass es bei jedem zweiten Überzahlspiel der Rosenheimer einen Torerfolg zu bejubeln gibt. „Es passt einfach alles perfekt zusammen. Wir haben die Spieler, die eine starke Überzahl ausmachen. Spieler, die die Scheiben verteilen, Spieler die gut schießen können und Spieler, die vor dem Tor Betrieb machen, dem Torhüter die Sicht nehmen oder bei Abprallern beziehungsweise Pässen vor das Tor zur Stelle sind. Und die vielleicht wichtigste Rolle spielt das Selbstvertrauen, ein gutes Überzahlspiel aufziehen zu können“.

Special Teams können spielentscheidend sien

Natürlich weiß auch Sicinski, dass die Quote von über 50 Prozent nicht zu halten ist, „aber gerade die Special Teams können spielentscheidend sein“. Deshalb stand im Training unter der Woche auch das Unterzahlspiel im Fokus. „Das ist normal eine Stärke von uns und wir haben auch die Spieler dafür um uns in Unterzahl zu behaupten, aber bis jetzt bin ich damit noch nicht ganz zufrieden“, erklärte Sicinski.

Dominik Kolb fällt länger aus

In den Spielen gegen Memmingen und Deggendorf muss der Starbulls-Coach auf den verletzten Dominik Kolb verzichten, der möglicherweise vier bis sechs Wochen ausfällt und beim letzten Heimspiel auf Krücken im Stadion war. „Ich hoffe, dass er nicht so lange ausfällt“, sagt Sicinski, der dafür wieder auf Kevin Slezak zurückgreifen kann.

„Er hat am Mittwoch erstmals wieder voll mittrainiert und wird in der vierten Reihe zusammen mit Simon Heidenreich und Thomas März spielen“, sagt Sicinski. Die anderen drei Sturmreihen bleiben unverändert. Im Tor wird zumindest im Heimspiel gegen Memmingen Andi Mechel stehen. Für Kolb verteidigt Alexander Biberger.

Sicinski: „Kein Grund etwas zu ändern“

Neuzugang Zack Phillips hat jetzt eine Woche mehr Zeit gehabt sich an seine neuen Mitspieler und die Umgebung zu gewöhnen und er ist begeistert von den Voraussetzungen in Rosenheim, wie er bei „Bulls TV“ sagte: „Es ist alles sehr professionell hier, ich fühle mich sehr wohl, unser Team ist sehr gut und die Unterstützung durch die Fans ist super. Sie können uns helfen Spiele zu gewinnen.“ Er selbst muss aktuell noch auf der für ihn ungewohnten Linksaußenposition und in Überzahl im Slot spielen.

Dazu Coach John Sicinski: „Das ist jetzt nicht seine Lieblingsposition, aber er stellt sich in den Dienst der Mannschaft. Früher oder später wird er auf ,seiner‘ Position spielen, aber momentan gibt es keinen Grund etwas zu ändern. Auch nicht im Überzahlspiel.“

Zwei überragende Torhüter

Das funktioniert und soll auch ein Schlüssel zum Erfolg im Heimspiel gegen Memmingen werden. „Memmingen hat sich punktuell sehr gut verstärkt, hat mit Vollmer und Eisenhut zwei überragende Torhüter und mit Hafenrichter und Pohl zwei Spieler dazubekommen, die Tore schießen können,“ erklärte der Rosenheim Coach.

Zum Spiel in Deggendorf sagte John Sicinski: „Ich habe vor der Begegnung in Peiting gesagt, dass es Zeit wird dort einmal zu gewinnen. Was wir in Peiting geschafft haben, gilt jetzt auch für die Sonntag-Partie in Deggendorf.“

Kommentare