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Die zwei Gesichter der Löwen

EHC Waldkraiburg lässt sich leichtfertig zwei Punkte vom Schläger nehmen

EHC-Kapitän Thomas Rott erzielte die 1:0 Führung für die Hausherren im 1. Drittel.
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EHC-Kapitän Thomas Rott erzielte die 1:0 Führung für die Hausherren im 1. Drittel.

3:0 führten die Waldkraiburger Eishockeyspieler scheinbar sicher gegen Amberg im Heimspiel der Bayernliga. Am Ende mussten die Löwen ins Penaltyschießen.

Waldkraiburg – Die zwei Gesichter des EHC Waldkraiburg – auch am Sonntag beim als Revanche geplanten Rückspiel gegen die „Wild Lions“ aus Amberg, waren sie, zum Leidwesen aller Löwenfans, deutlich sichtbar. Die Eishockey-Bayernliga-Partie endete mit einer Niederlage der Löwen nach dem Penaltyschießen und das, obwohl man die „Wild Lions“ zwei Durchgänge lang sehr gut im Griff hatte.

Ausgeglichenes erstes Drittel

Das erste Drittel gestaltete sich ausgeglichen, beide Teams tasteten sich in die Partie hinein und die Waldkraiburger Löwen nahmen das Heft im Verlauf der Partie immer mehr in die eigenen Hände. So ergaben sich nach den ersten vier Minuten Möglichkeiten auf beiden Seiten, die jedoch vorerst nicht sehr vielversprechend waren. In der elften Minute wurde Ambergs Michael Kirchberger auf die Strafban geschickt. Diese Überzahl nutzten die Löwen erst durch Thomas Rott, der nach einem Schuss von Christian Neuert den Abpraller im Tor zum 1:0 unterbringen konnte. Hradek, Popelka oder Decker besaßen die nächsten Waldkraiburger Möglichkeiten, doch es reichte vorerst nicht für ein weiteres Tor.

Start nach Maß für den EHC

Der zweite Durchgang begann nach Maß für den EHC Waldkraiburg. Erneut in Überzahl schnappt sich diesmal Philipp Lode einen von Leon Decker initiierten Abpraller und verwandelt in der 22. Spielminute zum 2:0. Keine drei Minuten später der nächste Treffer für die Innstädter. Nach einem Gewühl vor dem Tor des ERSC Amberg arbeitete schließlich Christof Hradek die Scheibe über die Linie.

Auch in der Folge ergeben sich viele weitere, teilweise hochkarätige Möglichkeiten für die Löwen. Doch weder Decker mit einem schönen Solo, noch Zimmermann, der es mit sehr viel Engagement mehrfach versuchte konnten die Scheibe im Tor unterbringen. Timon Bätge im Tor der Amberger zeigte erneut was er kann und hielt die Amberger „Wild Lions“ mit seinen starken Paraden weiter im Spiel.

Christoph Lode parierte aus kürzester Distanz

Die beste Möglichkeit in diesem Abschnitt ergab sich für die Amberger kurz vor Ende des Drittels, als Christoph Lode aus kürzester Distanz einen Schuss mit der Fanghand parierte.

Ab dem dritten Durchgang sah man dann das andere, das zweite Gesicht des EHC Waldkraiburg. Begonnen hatte dieser Durchgang mit dem Anschlusstreffer der Oberpfälzer Gäste nach 18 Sekunden aus einer nicht geahndeten Abseitsposition heraus. Ob es dieser Gegentreffer war oder ein anderer Grund – der EHC Waldkraiburg stellte das gute Spiel aus den ersten beiden Abschnitten weitgehend ein. So konnte Amberg zuerst in der 51. Minute durch Pronath und in der 53. Minute durch Mennear ausgleichen und die überraschten Gastgeber in die Overtime schicken. Diese verstrich mit zwei größeren Möglichkeiten pro Seite aber dennoch torlos und erneut mussten die Löwen ins Penaltyschießen.

Brett Mennear sieht die Lücke und netzt zum 3:3 Ausgleich für die Gäste ein.

Drei Penaltys verschossen

Hier präsentierte man sich nicht so sicher wie zuletzt. Es verschossen sowohl Popelka, als auch Neuert und Loboda, während Ambergs Mennear einmal traf und so für Amberg des Zusatzpunkt sicherte. So blieb ein Punkt in der Raiffeisen-Arena.Spielstatistik: EHC Waldkraiburg – ERSC Amberg 3:4 n.P. (1:0, 2:0, 0:3, 0:0, 0:1). EHC Waldkraiburg Tor: Lode C. (Yeingst). Abwehr: Lode F.; Kanzelsberger F.; Kanzelsberger A.; Schmidt; Rott; Loboda; Seifert. Angriff: Neuert; Hradek; Brenninger; Ludwig; Decker; Hipetinger; Popelka; Lode P.; Vogl; Zimmermann;

Tore: 1:0 (12.) Rott (Popelka, Neuert – 5-4 ÜZ); 2:0 (22.) Lode P. (Decker – 5-4 ÜZ); 3:0 (25.) Hradek (Popelka, Neuert); 3:1 (41.) Hartl (Campbell); 3:2 (51.) Pronath (Mennear, Roth); 3:3 (53.) Mennear (Frank, Schmitt – 5-4 ÜZ); 3:4 (65.) Mennear (Penalty);

Zuschauer: 439 – Strafzeiten: Waldkraiburg: 10, Amberg: 14

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