Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Starbulls in vielen Statistiken vorne dabei

Effektive Starbulls: Gegen Hamburg saß fast jeder fünfte Torschuss

Einer von drei Treffern von Manuel Edfelder im dritten Achtelfinal-Duell der Starbulls Rosenheim gegen Hamburg.
+
Einer von drei Treffern von Manuel Edfelder im dritten Achtelfinal-Duell der Starbulls Rosenheim gegen Hamburg.
  • VonManfred Eder
    schließen

Nach dem Seriengewinn gegen die Hamburg Crocodiles warten die Starbulls Rosenheim momentan auf ihren Gegner in der nächsten Runde Play-Off-Runde. Zeit, um auf die Statistiken der Achtelfinal-Serie zu blicken.

Rosenheim – Das ging ja wirklich flott! Die Starbulls zählen zu den vier Teams, die es geschafft haben, ihren Gegner aus dem Play-off-Achtelfinale zu „sweepen“, das heißt ohne Niederlage in der geringstmöglichen Anzahl von Spielen aus dem Rennen zu werfen. Süd-Vize Memmingen, Nord-Meister Halle und der Dritte des Nordens, Tilburg, sind die anderen, während die Süd-Meister Weiden und die Hannover Scorpions, Vizemeister aus dem Norden, noch mindestens eine vierte Partie absolvieren müssen.

Verbesserte Defensive als Schlüssel

Sieht man einmal von der ersten Hälfte des ersten Matchs ab, als die Nordlichter besser aus den Startlöchern kamen und in Rosenheim 1:0 führten, zeigten sich Sicinskis Mannen in der Folge aber praktisch in allen Belangen überlegen. Das fing schon in der Defensivarbeit an. Nachdem man in den letzten drei Punktspielen gegen die Spitzenteams Regensburg und Weiden insgesamt 16 Gegentore schlucken musste, was zuvor die ganze Saison nicht passiert war, ließ man gegen die Hanseaten, die immerhin zehn ihrer letzten 13 Partien im Norden gewonnen hatten, nur selten große Chancen zu, und wenn doch, dann waren Andi Mechel in den ersten beiden Begegnungen und Christopher Kolarz in der Dritten stets auf dem Posten. Zwischen dem Saison-Abschiedstreffer der Hamburger und dem davor lagen nicht weniger als 76 Minuten, in denen der Rosenheim Kasten sauber blieb, während es im Hamburger Gehäuse in diesem Zeitraum gleich zehnmal hintereinander klingelte.

Ergebnisse immer deutlicher gewesen

Dabei schafften es die Crocodiles auf recht unterschiedliche Weise, ihre drei Niederlagen einzufahren. Im Auftaktmatch fehlten wirklich nur Kleinigkeiten, und letztlich entschied erst Alex Höllers Empty-Net-Goal die Partie endgültig. Auf eigenem Eis wurden die Hamburger Opfer eines grandiosen Rosenheimer Sturmlaufs im Mittelabschnitt, als Daxlberger & Co. binnen neun Minuten aus einem Remis eine sichere 5:1-Führung machten, und im entscheidenden Spiel scorten die Rosenheimer präzise und regelmäßig wie ein Uhrwerk, bis man es nach dem 8:0 schließlich geruhsam angehen ließ. Und da funktionierte auch endlich wieder das Powerplay richtig gut mit drei Treffern in fünfeinhalb Minuten. Das Hamburger Unterzahl-Tor kurz vor Schluss ruinierte zwar neben Kolarz‘ möglichem Shutout auch den Rosenheimer Status als einziges Team, das in dieser Saison noch kein Tor bei eigener Überzahl zugelassen hatte, doch das kann man sicher verschmerzen.

Stark auf beiden Seiten des Eises

Eine der wenigen Schwächen im bisherigen Saisonverlauf haben die Starbulls derzeit abgelegt: die mangelnde Chancenverwertung. In der Rubrik „Schusseffizienz“, also dem Prozentsatz erzielter Treffer zu abgegebenen Torschüssen, die heuer mehr oder weniger genau ligaweit erfasst wird, lagen sie mit weniger als 13 Prozent Effektivität in der Südliga nur im Mittelfeld, in den drei Matches gegen die Crocodiles landete jetzt fast jeder fünfte Torschuss (19,2 Prozent) auch im Netz! Zum Vergleich: Bei den Hannover Indians, die am Sonntag in Deggendorf für ein wahres Marathon-Match gesorgt hatten (fast 128 Spielminuten!), fand bisher nicht einmal jeder 20. Torschuss seinen Weg ins Ziel.

Während in den bisherigen drei Play-off-Partien die Scorpions und Tilburg (je fünf) ein Gegentor weniger zugelassen hatten als Mechel und Kolarz, sind die Starbulls in der Offensive (19 Treffer) beinahe Top; nur die Allgäu-Lawine aus Memmingen traf bisher öfter ins Schwarze: 22 Tore gegen allerdings stark dezimierte Herner. Dabei scoren die Starbulls, wenn man so will, quasi im Kollektiv: Bereits acht der elf Stürmer und vier der sieben Verteidiger schossen Tore und/oder bereiteten sie vor. Und während bei den Stürmern Zack Phillips und Alex Höller hinter den Kontingent-Kanonen aus Memmingen, Weiden oder Leipzig „nur“ gemeinsam auf Rang neun liegen, stellen die Starbulls bei den Verteidigern mit Max Vollmayer (Erster), Aaron Reinig (Zweiter) und Steffen Tölzer (Fünfter) gleich drei der offensiv gefährlichsten Blueliner. Und fast noch wichtiger: Kein einziger Gegenspieler hat bisher eine bessere Plus-Minus-Bilanz als Höller, Tölzer und Kapitän Dominik Daxlberger, während deren Eiszeit je sieben Tore mehr fielen als Gegentore.

Mehr zum Thema

Kommentare