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Die elf Oberliga-Gegner im Portrait

Der Starbulls-Schreck: Andrew Schembri erzielte bereits 14 Tore gegen Rosenheim

Die Rosenheimer müssen gut verteidigen und viele Schüsse blocken, denn es die Starbulls-Gegner bieten einige Topstürmer auf. Von links: Kevin Slezak, Florian Krumpe und Torhüter Andi Mechel.
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Die Rosenheimer müssen gut verteidigen und viele Schüsse blocken, denn es die Starbulls-Gegner bieten einige Topstürmer auf. Von links: Kevin Slezak, Florian Krumpe und Torhüter Andi Mechel.
  • VonManfred Eder
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12 Mannschaften bilden in der neuen Saison die Eishockey-Oberliga Süd. Wer zu den Favoriten zählt, auf welche Spieler die Rosenheimer besonders aufpassen müssen und wer gerne gegen die Starbulls trifft zeigen die Portraits der elf Gegner.

Rosenheim – Da nach dem Aufstieg der Selber Wölfe weder aus der DEL2 ein Absteiger noch aus der Bayernliga ein Aufsteiger die Oberliga Süd verstärkt, startet sie 2021 wieder mit einer geraden Anzahl (zwölf Teams) in die neue Saison. Im Gegensatz zum Vorjahr, als Landsberg und Passau aus der Bayernliga nachrückten, gibt es diesmal keine neuen Klubs.

Egal ob Corona wieder zuschlägt oder nicht: Exakte Prognosen sind wieder einmal (gottseidank, sonst wäre es ja langweilig!) fast unmöglich. Betrachtet man aber die Spielerkader zu Saisonbeginn, kann man aber dennoch eine grobe „Vorauswahl“ treffen.

Rosenheim bei den Favoriten

Die schwer aufgerüsteten Starbulls zählen dieses Jahr sicher zu den Favoriten, ebenso die komplett umgebauten, aber erneut mit viel Routine gesegneten Deggendorfer (im Gegensatz zum Vorjahr von Anfang an mit Topstar Thomas Greilinger). Topfavorit sind aber nach wie vor die fast unveränderten Regensburger, seit drei Jahren nun schon das Maß aller Dinge in der Liga, am Schluss aber immer nur knapp an einem Aufstieg vorbeigeschrammt. Die einzige Schwäche der Eisbären wäre es vermutlich, wenn sich das Verhältnis zu Erfolgstrainer Max Kaltenhauser im dritten Jahr seines Wirkens langsam abnutzen würde.

Bestes Legionärs-Duo der Liga

Memmingen und Höchstadt dürften unter umgekehrten Vorzeichen eins gemein haben: So wie letztes Jahr wird es nicht laufen. Die Memminger enttäuschten über weite Strecken der Saison, Höchstadt spielte fast die ganze Zeit über seine Verhältnisse. Durchaus möglich, dass die Mittelfranken diesmal am Ende des Mittelfelds landen, die Allgäuer dagegen eher in Reichweite der Favoriten. Die Riesserseer, die heuer voraussichtlich mit wesentlich umfangreicheren Red-Bull-Verstärkungen rechnen können als im Vorjahr, und Peiting mit bekanntem Teamspirit und dem wohl besten Legionärs-Duo der Liga (Nagtzaam/Arkiomaa) dürften gegenüber Weiden und Lindau wieder die Nase vorn haben und kaum in die Nähe der Abstiegszone geraten.

Ein Jahr Oberliga-Erfahrung mehr

Schwer vorstellbar, dass sich die Schlusslichter des Vorjahres diesmal entscheidend werden verbessern können. Bei den Füssenern ist die Euphorie des ersten Nach-Bayernliga-Jahres längst gewichen, es sei denn, aus Kaufbeurens Nachwuchs erscheinen echte Kracher, und die Neulinge des Vorjahres haben zwar nun eine Saison Oberliga-Erfahrung auf dem Buckel, doch die Kader von Passau (ohne ihren „Ein-Mann-Sturm“ Liam Blackburn) und Landsberg (mit dem ehemaligen Beinahe-Flop der Starbulls, Jussi Nättinen) erscheinen doch nach wie vor zu schwach, um mit den Etablierten dauerhaft mithalten zu können.

Die elf Gegner der Starbulls Rosenheim

Deggendorfer SC

(Rosenheimer Bilanz seit 2017: zwölf Spiele, 5-1-2-5, 56:50 Tore)

Eine Saison zum Vergessen hat der Dauerfavorit aus Niederbayern hinter sich, und das nicht nur, weil pünktlich zum Playoff Corona zuschlug. Schon zuvor war ein ständiges Auf und Ab im Gange (mehr Ab als Auf), einige Klassespiele verblassten neben krassen Enttäuschungen, und besonders zuhause wurde das Team nur selten den Ansprüchen gerecht. Ein Trainer-wechsel und interne Streitigkeiten, darunter der Rauswurf von mehreren Stammspielern – nicht verwunderlich, dass ein radikaler Umbruch stattfand. Siebzehn neue Spieler sollen durchstarten, und die Stars Thomas Greilinger und Rene Röthke bekommen Unterstützung vor allem durch die routinierten Pielmeier-Brüder sowie Top-Legionär Liam Blackburn.

Toptorjäger gegen die Starbulls: Thomas Greilinger (12), Mark Heatley (10), René Röthke (4); Rosenheimer Top-Scorer letztes Jahr: Michael Baindl (0+8), Alex Höller (4+2), Tobias Meier (2+3); Ex-Rosenheimer: Yannic Bauer, Paul Wallek

EV Füssen

(Rosenheimer Bilanz seit 2019: sieben Spiele, 5-1-0-1, 40:18 Tore)

2019/20 als Aufsteiger aus der Bayernliga ohne spektakuläre Neuverpflichtungen über-raschend stark, mussten die Allgäuer letzte Saison einen krassen, nicht unbedingt erwarteten Rückschlag hinnehmen. Speziell die heimische Halle erwies sich ohne Fans nicht mehr als die Festung wie im Jahr davor. Statt dem fünften belegte das sehr junge Team diesmal nur den elften Platz, und spätestens nach einer Niederlagenserie am Mitte Dezember war der Playoff-Zug abgefahren. An der Seite nur eines Kontingent-Ausländers (der zweite, Brad Miller, fiel fast die gesamte Saison aus) konnten sich vermehrt Förderlizenzspieler aus Kaufbeuren in den Mittelpunkt spielen, weshalb die Zusammenarbeit mit dem DEL2-Klub auch in diesem Jahr noch ausgebaut wird. Immerhin ist „Füssens Mondi Hilger“, der ewig junge Eric Nadeau, wieder mit dabei.

Toptorjäger gegen die Starbulls: Eric Nadeau (13), Samuel Payeur, Marc Besl (4); Rosenheimer Top-Scorer letztes Jahr: Baindl (3+4), Curtis Leinweber (2+5), Höller (2+4); Ex-Rosenheimer: keine

Höchstadt Alligators

(Rosenheimer Bilanz seit 2018: elf Spiele, 8-1-1-1, 49:21 Tore)

Wenn es eine positive Überraschung in der Oberliga Süd gab, dann waren es die Höchstadt Alligators. Zuvor in der Oberliga permanent nur Punktelieferant, startete das Team von Mikhail Nemirovsky nach einem erneut schwachen Start voll durch und kletterte schließlich bis auf Rang Vier. Doch damit nicht genug: Im Playoff schaltete man noch Riessersee aus, ehe gegen Regensburg im Halbfinale Schluss war. Ob die Alligators ihren Höhenflug werden fortsetzen können? Mit Jannick Herm wurde nur ein bekannter Spieler neu verpflichtet, weil Routinier Martin Davidek kurzfristig absagte, und der Traumsturm um Neugebauer und Seewald ist durch den Weggang von Milan Kostourek gesprengt. Der zweite Legionär ist noch nicht bekannt. Um weiter in Spitzennähe zu bleiben, muss für die Mittelfranken ein ähnlicher Spirit herrschen wie letztes Jahr.

Toptorjäger gegen die Starbulls: Jannick Herm (4), Jari Neugebauer, Michael Cejka (2); Rosenheimer Top-Scorer letztes Jahr: Kyle Gibbons (3+1), Dominik Daxlberger (2+1), Leinweber, Meier (1+2); Ex-Rosenheimer: Dimitri Litesov

Landsberg Riverkings

Vor vier Jahren spielte Jussi Nättinen (vorne) noch für Rosenheim. In dieser Saison schnürt der Finne seine Schlittschuhe für Landsberg.

(Rosenheimer Ergebnisse letzte Saison: zuhause 10:0 und 8:0, auswärts 9:3)

Die Landsberger, am grünen Tisch als Sechster (!) der Aufstiegsrunde nach oben gekommen, konnte man letzte Saison eigentlich nur als Punktelieferanten bezeichnen. Nur zwei Siege aus 35 Spielen charakterisierten die zwar tapferen, aber dennoch nur auf Bayernliga-Niveau agierenden Schwaben, die zudem noch das Pech hatten, dass einer ihrer Leitwölfe, Adriano Carciola, schon nach einem Drittel der Saison verletzt ausfiel. Dies war umso schlimmer, weil auch die beiden Legionäre zu den schwächeren der Liga zählten. Viel Besserung ist auch heuer nicht zu erwarten. Zwar erwartet man einige Förderlizenzspieler aus Ingolstadt, darunter den letztjährigen Starbulls-Goalie Jonas Stettmer, und der Tscheche Ondrej Nedved könnte durchaus eine Verstärkung sein. Doch der zweite Legionär, Jussi Nättinen, müsste schon einiges mehr bringen als vor vier Jahren im Rosenheimer Dress, um den HCL auch nur in Playoff-Nähe zu bringen.

Toptorjäger gegen die Starbulls: Adriano Carciola (10); Rosenheimer Top-Scorer letztes Jahr: Max Vollmayer (3+5), Enrico Henriquez (4+3), Höller, Leinweber (2+4); Ex-Rosenheimer: Jonas Stettmer, Jussi Nättinen

Lindau Islanders

(Rosenheimer Bilanz seit 2017: fünfzehn Spiele, 9-1-2-3, 63:38 Tore)

Wie erwartet verlief die letzte Saison für die Islanders. Ein echter Aufschwung fand nicht statt, doch mit einen möglichen Abstieg hatte man zu keiner Zeit etwas zu befürchten, obwohl die Mannschaft von Corona mehrmals gebeutelt wurde. Bereits zum dritten Mal vertraut der Klub auf einen österreichischen Trainer, am Stil (eher defensiv-zweckbetont als offensiv-spek-takulär) dürfte sich wenig ändern. Mit Torhüter Nemec und der Finnen Laaksonen kamen DEL2-Routiniers, der zweite Legionär Mairitsch, ein 35-jähriger Österreicher, wird eher skep-tisch beurteilt. Oberliga-Nord-Topstar Michal Bezouska könnte, wenn es passt, einen Aufschwung bringen. Der Ex-Rosenheimer Dominik Ochmann hat sich in den letzten Jahren zu einer echten Granate an der blauen Linie entwickelt hat.

Toptorjäger gegen die Starbulls: Florian Lüsch (5), Andreas Farny (4), Dominik Ochmann (3); Rosenheimer Top-Scorer letztes Jahr: Leinweber (2+4), Gibbons (3+2), Tobias Draxinger (0+5); Ex-Rosenheimer: Dominik Ochmann

Memmingen Indians

(Rosenheimer Bilanz seit 2017: fünfzehn Spiele 9-0-2-4, 56:40 Tore)

Dass sich die Beinahe-Meister-Saison aus 2019/20 nicht würde wiederholen lassen, war den meisten klar, hatten doch die Erfolge andere Klubs auf die aufstrebenden Jung-Indians aufmerksam gemacht. Und so war der neunte Platz letztes Jahr auch keine richtige Enttäuschung, eher schon die Art, wie er erspielt wurde, denn vom begeisternden Eishockey war wenig übrig geblieben. Ex-Starbull Lukas Steinhauer wurde zur Nummer Eins im Kasten, zum Playoff war aber der lange verletzte Joey Vollmer wieder da. Leider klappte es mit dem Playoff-Paukenschlag trotz eines Auftaktsiegs in Regensburg nicht. Heuer baut man mit Ex-DEL- oder DEL2-Cracks wie Hafenrichter, Pohl oder Lukes auf etwas mehr Routine, Förderlizenzler aus Bietigheim und Ravensburg sind sehr willkommen.

Toptorjäger gegen die Starbulls: Milan Pfalzer (3), Christopher Kasten (2); Rosenheimer Top-Scorer letztes Jahr: Höller (2+1), Henriquez, Baindl (1+2); Ex-Rosenheimer: keine

Passau Blackhawks

(Rosenheimer Ergebnisse letzte Saison: zuhause 6:4 und 7:2, auswärts 10:2)

Die Blackhawks, ebenfalls am grünen Tisch aufgestiegen, hatten zwar mit acht Niederlagen einen ähnlich schwachen Start wie Mitaufsteiger Landsberg, doch nach dem ersten Saison-Viertel ging es doch aufwärts. Zwar war man letztendlich nur Vorletzter und mindestens sechs Siege vom Playoff-Strich entfernt, aber nach mehreren Wechseln auf den Kontingent-Stellen fand man mit Liam Blackburn aus der Bayernliga einen „Sniper“, der die Niederbayern in einigen Spielen fast im Alleingang zum Sieg schoss. Leider ist Blackburn inzwischen beim Lokalrivalen Deggendorf, und so dürfte es auch heuer wieder ein dorniger Weg für die Passauer werden. Neben ein paar Routiniers wie Pfänder oder Sergej Janzen besteht das Team hauptsächlich aus jungen Einheimischen und Youngstern aus dem Landshuter DNL-Team.

Toptorjäger gegen die Starbulls: Marcel Pfänder, Michael Franz, Jeff Smith, Sergej Janzen (2): Rosenheimer Top-Scorer letztes Jahr: Meier (6+4), Leinweber (3+5), Gibbons (3+4); Ex-Rosenheimer: keine

EC Peiting

(Rosenheimer Bilanz seit 2017: 21 Spiele, 10-2-1-8 81:72 Tore)

Das „gallische Dorf“ wurde 2020/21 am meisten von Corona gebeutelt und kam nur auf rund drei Viertel der kompletten Punktspielanzahl. Darüber hinaus fielen vier Spieler aus dem Kader, weil ihr Arbeitgeber ihnen dies nahelegte. So gesehen, war Rang sieben in der Tabelle kein Grund zur Enttäuschung. Eher schon, dass man von den Starbulls im Playoff „gesweept“ wurde und dabei zweimal nacheinander in Overtime verlor. Größte Pluspunkte waren zweifellos die überragenden Legionäre. Einer, Martin Mazanec, ist zwar weg, doch dem Topscorer Nardo Nagtzaam wurde mit dem Riesserseer Finnen Arkiomaa einer der Top-Aus¬länder der Liga zur Seite gestellt. Rückkehrer Florian Stauder und der Weidener Marco Haber¬mann sorgen für weitere Offensive, allerdings hängt wieder einmal viel vom Nachwuchs ab. Ty Morris ist nach wie vor unersetzlich, mit Anton Saal steht ein Klub-Idol hinter der Bande statt auf dem Eis.

Toptorjäger gegen die Starbulls: Ty Morris (13), Thomas Heger (8), Florian Stauder (7); Rosenheimer Top-Scorer letztes Jahr: Baindl (2+6), Höller, Gibbons (3+3); Ex-Rosenheimer: Trainer Anton Saal

Eisbären Regensburg

(Rosenheimer Bilanz seit 2017: neunzehn Spiele, 10-1-2-6, 76:57 Tore)

Seit Max Kaltenhauser im November 2019 Head Coach wurde, sind die Eisbären Regensburg das Maß aller Dinge in der Oberliga Süd. Trotzdem wurde ihnen in den letzten beiden Jahren der Aufstieg verwehrt, einmal von Corona, einmal von den Selber Wölfen. Auch heuer spricht nichts gegen eine Fortsetzung dieses Höhenflugs, denn das Spitzenteam um die Ausnahme-stürmer Flache, Gajovsky und Divis blieb weitgehend zusammen und wurde durch Routinier Andrew Schembri sowie den aufstrebenden Marvin Schmid sogar noch verstärkt. Auch diesmal zählen die Eisbären wieder zu den absoluten Aufstiegsfavoriten.

Toptorjäger gegen die Starbulls: Andrew Schembri (14), Nikola Gajowski (9), Peter Flache (7); Rosenheimer Top-Scorer letztes Jahr: Baindl (0+4), Gibbons (2+1), Vollmayer, Höller (1+2); Ex-Rosenheimer: Trainer Max Kaltenhauser

SC Riessersee

(Rosenheimer Bilanz seit 2018: elf Spiele, 3-2-3-3, 31:35 Tore)

Nach drei Jahren hieß es in Garmisch endlich mal wieder: Playoff, aber das Vergnügen war gegen das Überraschungsteam aus Höchstadt nur kurz – Aus in drei Spielen. Zufrieden sein konnte man mit den Leistungen der sehr jungen Truppe nicht immer, und auch der Trainer-wechsel zu Ex-Starbull Ron Chyzowski brachte nicht den erwarteten Erfolg. Zu schwankend waren die Leistungen der Blauen, und über weite Strecken zeigte sich, dass der Kader ohne die Förderlizenzler von Red Bull einfach zu dünn besetzt war. Nun sind mit Arkiomaa und Idol Uli Maurer auch noch zwei der Topscorer weg. Es könnte ein schweres Jahr für den alten Starbulls-Rivalen werden, falls nicht, anders als im Vorjahr, massiv Unterstützung aus München kommt.

Toptorjäger gegen die Starbulls: Florian Vollmer (6), Robin Soudek (3), Aziz Ehliz, Benjamin Kronawitter (2); Rosenheimer Top-Scorer letztes Jahr: Vollmayer (4+2), Meier (3+2), Daxlberger (0+4); Ex-Rosenheimer: Michael Böhm, Felix Linden

EV Weiden

(Rosenheimer Bilanz seit 2017: siebzehn Spiele, 12-0-3-2, 74:40 Tore)

Seit Jahren zählen die einstmals mächtigen Weidener nun zu den „grauen Mäusen“ der Oberliga Süd. Auch letzte Saison blieb ein Höhenflug wie zum Beispiel in Höchstadt aus. Wenig Konstanz in den Leistungen, vom Tor bis zum Angriff zwar keine richtigen Ausfälle, aber auch kaum Unterschiedsspieler, und auch der Trainerwechsel von Ken Latta zu Kim Collins zeigte kaum Wirkung. Zu oft stand nach der Verletzung des Tschechen Tomas Rubes der einzige echte Torjäger, Edgar Homjakov, allein auf weiter Flur. Namhafte Neuzugänge wie Torhüter Hübl (Landshut), Abwehrhüne Ostwald (Deggendorf) und die Oldies Chad Bassen (Freiburg) und Rob Brown (reaktiviert) sollen aus den grauen Mäusen diesmal Para-diesvögel machen. Mit Nick und Louis Latta, Söhne des Ex-Trainers, hat man ein talentiertes Brüderpaar mit an Bord.

Toptorjäger gegen die Starbulls: Martin Heinisch, Dennis Palka (8), Tomas Rubes, Edgar Homjakov (4); Rosenheimer Top-Scorer letztes Jahr: Daxlberger (0+5), Simon Heidenreich (1+3), Gibbons (1+2); Ex-Rosenheimer: keine

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