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Eishockey-Bayernliga

Der einstige Eishockey-Junglöwe wird Kapitän: Thomas Rott spielt seit Kindesbeinen in Waldkraiburg

Thomas Rott (vorne) ist in der neuen Saison neuer Kapitän des Eishockey-Bayernligisten Waldkraiburg.
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Thomas Rott (vorne) ist in der neuen Saison neuer Kapitän des Eishockey-Bayernligisten Waldkraiburg.

383 Spiele bestritt Waldkraiburgs Eishockey-Verteidiger Thomas Rott von der Oberliga bis in die Bezirksliga. Dabei wurde er zweimal bayerischer Meister und einmal Pokalsieger. In der neuen Saison ist das EHC-Eigengewächs neuer Kapitän des Teams.

Waldkraiburg – Im Kader des Eishockey-Bayernligisten EHC Waldkraiburg stehen immer wieder viele „Eigengewächse“, Spieler, die das Eishockey spielen im Verein lernten. Einer dieser Spieler aus dem eigenen Eishockeynachwuchs ist der seit Jahren erfolgreich spielende Thomas Rott (31 Jahre). 383 Spiele von der Oberliga bis in die Bezirksliga, zweimal bayerischer Meister und einmal Pokalsieger – diese beeindruckenden Zahlen bilden einen kurzen Abriss über die Karriere des „Löwen“-Verteidigers, der praktisch vom Junglöwen zum Kapitän aufstieg. Die Sportredaktion der OVB-Heimatzeitungen führte mit Thomas Rott vor dem Beginn des Sommertrainings ein Interview.

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Herr Rott, wie geht es Ihnen und was macht der Fitness-Stand?

Thomas Rott: Die Fitness geht so einigermaßen, dafür gibt es ja das Sommertraining, da werden wir dann schon auf Trab gebracht. Im Moment überwiegt nach der abgebrochenen Saison eher die Vorfreude, dass überhaupt wieder etwas Aktivität stattfinden kann.

Die abgebrochene Saison wurde auf dem zweiten Platz beendet. Waldkraiburg ist also praktisch Vizemeister geworden. Was denken Sie wäre nach einer regulär verlaufenen Saison möglich gewesen?

Rott: Man hat die Mannschaft gesehen, die Jungs waren alle top drauf und wir haben, bis auf den einen unkonzentrierten Auftritt beim 2:6 in Klostersee jedes Spiel sehr souverän bestritten. Die Play-offs wären auf jeden Fall drin gewesen, ich behaupte sogar, dass wir um die Meisterschaft gespielt hätten.

Blicken wir auf die kommende Saison. Sie werden zum ersten Mal mit dem „C“ auf der Brust auflaufen. Wie fühlt sich das an.

Rott: Kapitän eines Teams zu sein ist immer eine Ehre, vor allem wenn man schon so lange für dieses Team spielt.

Sie gehen nun in die 16. Saison im Senioren-Team der Löwen, haben nie für ein anderes Team gespielt. Wie alt waren Sie, als Sie mit dem Eishockey begonnen haben? Gab es Angebote von anderen Teams?

Rott: Ich begann mit Eishockey, als ich fünf Jahre alt war. Vom Schlittschuhlaufen lernen, über die ersten Kinder-Teams und durch alle U-Mannschaften bin ich in Waldkraiburg gegangen. Dabei war es einmal „knapp“, als ich gerade mal 17 war, zu entscheiden, ob ich möglicherweise nach Erding gehen sollte. Erding spielte damals in der Junioren-Bundesliga, das hätte mich zwar gereizt, ließ sich aber nicht mit meiner Arbeit vereinbaren.

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Was wünschen Sie sich sportlich für die kommende Saison?

Rott: Zuerst ist das Wichtigste, dass überhaupt gespielt wird – und zwar mit Zuschauern. Man hat in den wenigen Spielen der letzten Saison deutlich gemerkt, dass die Stimmung, die Gesänge und auch die Trommeln deutlich fehlen. Ohne Zuschauer fühlt es sich an wie ein Trainingsspiel. Sportliches Ziel ist eigentlich wie immer die Play-off- Teilnahme – danach kann immer alles passieren.

Wie lange möchten Sie selbst noch spielen?

Rott: Solange es mein Körper hergibt, ein bis zwei Jahre gehen sicher noch.

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