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Bei der Deutschen Meisterschaft

Einmal Silber und zweimal Bronze: Drei Medaillen für die Raublinger Bogenschützen

Katharina Bauer von der BSG Raubling im Anschlag, im Hintergrund Trainer Georg Holzner.
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Katharina Bauer von der BSG Raubling im Anschlag, im Hintergrund Trainer Georg Holzner.

Die Raublinger Bogensportler haben sich bei den Deutschen Meisterschaften in Wiesbaden einmal Silber, zweimal Bronze und einen vierten Platz geholt. Ebenfalls ein vierter Platz geht an die SG Edelweiß Bruckmühl.

Wiesbaden – Vier Raublinger und ein Bruckmühler Bogensportler lieferten sich mit rund 700 weiteren qualifizierten Schützen spannende Wettkämpfe bei der Deutschen Meisterschaft in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden.

Starke Leistungen der beiden Schwestern Regina und Balbina Kellerer

Ganz großer Bogensport gelang dabei den beiden Schwestern, Regina und Balbina Kellerer. Sie starteten mit dem Recurvebogen in der weiblichen Jugendklasse. In der Qualifikationsrunde wurden jeweils 72 auf die 60 Meter entfernte Scheibe abgegeben. Dabei setzte sich Regina Kellerer von Beginn an an die Spitze des Feldes und musste im gesamten Verlauf die Führung nie abgeben. Am Ende erreichte sie ein tolles Ergebnis mit 638 Ringen.

Wechselhafter ging es zu Beginn bei Balbina Kellerer voran. Sie tat sich auf ihrer ersten Deutschen Meisterschaft schwer, auf die gewohnte Leistung zu kommen. Kämpferisch ging sie mit den wechselnden Rängen zwischen dem Platz acht und dem Platz 15 um. Am Ende der Qualifikationsrunde hat sie sich dann mit 595 Ringe auf den zehnten Rang geschossen.

Balbina Kellerer im Bronzefinale.

Ins Goldfinale eingezogen

Im Anschluss ginge es für die 15- und 16-jährigen Schwestern in die Finalrunden. Regina Kellerer konnte auch hier souverän punkten. Mit 6:2, 7:1 und 7:3 gewann sie die jeweiligen Matches und zog damit ins Goldfinale auf dem mondänen Bowling Green vor dem Kurhaus ein. Auch Balbina Kellerer setzte sich klar mit 6:2 und 7:1 in den ersten beiden Runden durch. Im Halbfinale musste sie sich dann aber Annika Rennett vom Krefelder SSK 1842 mit 0:6 geschlagen geben, bestritt aber das Bronzefinale.

Bronzemedaille für Balbina Kellerer

Hier stellte Balbina Kellerer gegen die gleichaltrige Serena Noto vom BC Magstadt ihr ganzes Können unter Beweis. Nach einem 0:2-Rückstand glich sie aus und ging mit 4:2 erstmals in Führung.

Ihre Gegnerin kämpfte und schaffte den 4:4-Ausgleich. aus. Im fünften und letzten Satz lagen die beiden Athletinnen mit jeweils 18 Ringe vor dem letzten Pfeil gleichauf. Noto legte dann eine Sieben vor und Kellerer konterte mit einer perfekten Zehn – damit holte sich die Raublingerin die Bronzemedaille.

Silber für Regina Kellerer

Im Goldfinale traf Regina Kellerer auf die zwei Jahre ältere Annika Rennett. Die Krefelderin holte sich im ersten Satz mit 27:24 Ringen gleich zwei Punkte. Der zweite Satz ging ebenfalls an Rennett.

Regina Kellerer im Goldfinale.

Im dritten Satz konnte sich Regina Kellerer mit einem Unentschieden ihren ersten Punkt sichern. Der vierte Satz brachte dann die Entscheidung. Mit 24:27 Ringen musste Regina Kellerer den Sieg an die Krefelderin abgeben und gewann somit Silber.

Katharina Bauer: Kopf-an-Kopf-Rennen in der Spitzengruppe

Katharina Bauer startete in der Damenklasse mit der Qualifikationsrunde auf 70 Meter. Geprägt von starken Wetterveränderungen, verlief der Wettkampf für sie dennoch beständig im ständigen Kopf-an-Kopf-Rennen in der Spitzengruppe der Ergebnisliste. Mit 647 Ringen lag sie drei Ringe hinter der Bronzemedaillengewinnerin von Tokio, Lisa Unruh und einen Ring vor Elisa Tartler vom SV Bavaria Thulba. Im Achtel- und im Viertelfinale konnte sich die 26-jährige Bauer mit jeweils klaren 6:0-Erfolgen durchsetzen. Im Halbfinale traf sie dann auf ihre Bundeskaderkollegin Tartler.

Dieses Match ging, kämpferisch auf höchstem Niveau, über fünf Runden und endete mit 6:4 für die spätere Deutsche Meisterin Tartler.

Im Bronzefinale traf Bauer nun auf Lisa Unruh. Hier war Spannung bereits vorprogrammiert.

Zweite Medaille in der Damenklasse nach 2016

Nach einem 0:2-Rückstand gelang es der Raublingerin, das Match zu drehen und die nächsten drei Sätze für sich zu entscheiden, sodass sie am Ende mit 6:2 gewann. Nach 2016 war es nun das zweite Mal, dass Katharina Bauer in der Damenklasse eine Medaille auf der Deutschen Meisterschaft gewinnen konnte. Damals konnte sie sich ebenfalls gegen Lisa Unruh – allerdings im Goldfinale – durchsetzen.

Am dritten ging der 13-jährige Kilian Mayer an den Start. Bei den Schülern A wird der Sieger nur in der Qualifikationsrunde ermittelt. Die 72 Pfeile auf 40 Meter konnte er mit seiner persönlichen Bestleistung abgeben und landete mit 649 Ringe mit nur zwei Ringen Abstand hinter dem Zweit- und Drittplatzierten auf dem vierten Rang.

Johannes Stoiber aus Bruckmühl starker Vierter

Bei den Masters in der Blankbogenklasse ging Johannes Stoiber für die SG Edelweiß Bruckmühl an den Start. In dieser Klasse wird ohne eine Visiereinrichtung auf die Scheibe in 50 Meter Entfernung geschossen. konnte hier nicht ganz an seine Höchstergebnisse anknüpfen und musste sich mit 585 Ringen zufrieden geben. Dennoch erreichte er mit diesem Ergebnis den starken vierten Platz.

Auf nationaler Ebene ist die Wettkampfsaison nun beendet. Für die Raublinger war dies eine medaillenreiche Saison, die die hervorragende Nachwuchsarbeit und den Fleiß der Schützen wiederspiegelt. Auf internationale Ebene steht der Höhepunkt noch bevor: Katharina Bauer wird ab kommender Woche zusammen mit Michelle Kroppen und Elisa Tartler das Team Deutschland bei der Weltmeisterschaft in Yankton/USA bilden. (gh)

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