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Skilangläufer im Einsatz

Einige Glanzlichter bei schwierigen Bedingungen im Continentalcup

Nadine Herrmann vom Stützpunkt Ruhpolding lieferte eine starke Leistung ab.
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Nadine Herrmann vom Stützpunkt Ruhpolding lieferte eine starke Leistung ab.

Die heimischen Skilangläufer waren im Continentalcup im Einsatz und hatten es dabei mit schwierigen Bedingungen zu tun. Dabei lieferten sie einige starke Ergebnisse ab, es hätte allerdings durchaus noch mehr herausspringen können.

St. Ulrich – „Es hätte besser laufen können, aber schlecht war es nicht“: Diese Bilanz zieht Stützpunkttrainer Frank Nitsch nach dem Continentalcup der Skilangläufer, der in St. Ulrich ausgetragen wurde. Vor allem am zweiten Wettkampftag beim Distanzlauf machte das Wetter besonders den Männern und Junioren teilweise einen Strich durch die Rechnung. Angesichts zunehmender Schneefälle wurden manche Wettkämpfe zu „Startnummernrennen“, bei denen die früheren Nummern meist noch eine schnellere Spur hatten als die tendenziell eher zum Schluss laufenden stärkeren Sportler. „Bei den Damen waren die Bedingungen noch ziemlich gut, danach wurde es schlechter“, berichtet Nitsch.

Starke Vorstellung von Nadine Herrmann

Und hier zeigte Nadine Herrmann (Bockauer SV) aus dem Stützpunkt Ruhpolding über zehn Kilometer in klassischer Technik eine starke Vorstellung: Beim Sieg von Nadja Kälin (Schweiz) fehlten Herrmann nur 5,8 Sekunden auf die drittplatzierte Amelie Hofmann (WSV Isny). Relativ gut verkauft habe sich aus dem Stützpunkt auch Alexandra Danner (SC Lenggries) mit dem 13. Platz. Noch besser sei sogar ihr Prolog im Skating-Sprint gewesen, in dem die 22-Jährige Rang fünf erreicht hatte, Herrmann den achten Platz. „Bei beiden wäre eine Final-Teilnahme drin gewesen, aber sie hatten in ihren Halbfinals kleine taktische Fehler“, bedauert Nitsch, dass das heimische Duo letztlich auf Rang zehn und elf landete.

Skipech bei Sophie Lechner

Relativ gut hielt sich auch Kim Hager (SC/TV Gefrees). Nach der 25. Zeit im Prolog erkämpfte sie beim Sieg von Alina Meier (Schweiz) immerhin den 15. Platz. Im Distanzlauf (27.) dagegen „konnte Kim nicht an die vorher im Training gezeigten Leistungen anknüpfen“. Etwas anders war die Sache bei Sophie Lechner (TSV Marquartstein): Sie hatte im Distanzrennen Skipech, hielt mit Platz 22 dennoch ordentlich mit.

Bei den Juniorinnen hatte sich Helen Hoffmann (WSV Oberhof) im Sprint vor Lara Dellit (WSV Asbach) durchgesetzt, auch Verena Veit (7.) und Germana Thannheimer (9./beide SC Oberstdorf) hatten vorn mitgehalten. Über fünf Kilometer in klassischer Technik gewann Hoffmann erneut. Die 19-Jährige setzte sich vor Thannheimer, der Italienerin Nadine Laurent sowie Veit durch. Achte wurde Jule Zeißler (SC/TV Gefrees), Zehnte Dellit.

Anian Sossau belegt den neunten Rang

Im Sprint der Männer hatte Anian Sossau (SC Eisenärzt) im Prolog „noch etwas zu viel Rückstand“, hielt sich dann aber im Halbfinale gut. „Er hat nur knapp den Finallauf verpasst“, kommentiert Nitsch Sossaus Rang neun. Florian Knopf (SLV Bernau) hatte im Viertelfinale einen kleinen taktischen Fehler begangen. Als er dann überholen wollte, war er zwischen den Konkurrenten, „und schließlich hat ihm einer auf den Stock getreten, der dann zu Bruch ging – und das ausgerechnet an einer Stelle, an der niemand stand, um ihm einen Ersatzstock zu reichen.“ So gab es nur Rang 30 für den 22-Jährigen. Über 15 Kilometer klassisch wurde Knopf als Achter beim Sieg des Schweizers Jason Rüesch zweitbester Deutscher hinter Jan-Friedrich Doerks (SWV Goldlauter), der Rang vier belegte.who