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Claus Pichler: "Gute Voraussetzungen für gute Stimmung schaffen"

Eine kurze Vorbereitung

In Ruhpolding gibt es diesmal zumeist wieder Nachtrennen.
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In Ruhpolding gibt es diesmal zumeist wieder Nachtrennen.

Ruhpolding - Nur wenig Zeit für Besinnlichkeit hatten die "Macher" des Biathlon-Weltcups in Ruhpolding, der vom 8. bis 13. Januar stattfindet. Dennoch ist ihre Vorfreude groß.

Dies gilt auch für Ruhpoldings Bürgermeister Claus Pichler: "Wir haben ein attraktives Programm", freut er sich. Denn: "Es ist schön, dass es gleich mit einem Paukenschlag losgeht", erinnert er daran, dass an den ersten zwei Wettkampftagen gleich die Staffeln der Damen (9. Januar) und Herren (10. Januar) anstehen. Dass dann die Sprints (Damen/11. Januar), Herren (12. Januar) folgen und am letzten Wettkampftag auch noch die zwei Massenstart-Rennen ausgetragen werden, macht seine Freude noch größer. Mit dem Stand der Vorbereitungen "bin ich zufrieden, aber es wird eng", weiß er. Denn die Weltmeisterschaften in der Chiemgau-Arena im März 2012 hätten einen "langen Nachhall" gehabt, und so sei die Zeitspanne für die Vorbereitung relativ gering gewesen.

"Vom Schnee her haben wir gute Bedingungen", betont er. Zum "übersommerten" Schnee aus dem vergangenen Winter, über den sich die Kaderathleten bei Trainingseinheiten sehr erfreut gezeigt hätten, kam ja bereits Naturschnee und vor allem viel Kunstschnee hinzu. Hier ist man also gut gerüstet. Bei der WM hatte man rund 1000 Helfer, jetzt komme man ungefähr mit 800 aus, auch weil ja drei Wettkampftage weniger anstehen. "Aber wir können immer Leute brauchen", so der Chef des Organisationskomitees. Zumal dadurch, dass bis auf die Massenstarts am 13. Januar alle Rennen erst um 18.15 Uhr beginnen, "der Zeitraum für die Helfer pro Tag einfach länger wird. Denn die Fans wollen trotzdem schon frühzeitig betreut oder in die Parkplätze eingewiesen werden. Natürlich kann man eine gute Atmosphäre nicht organisieren, aber man kann die Voraussetzungen dafür schaffen", weiß er. Zu diesen Voraussetzungen gehöre das "Flair der persönlichen Begeisterung": "Wenn die Gäste beispielsweise schon am Parkplatz freundlich empfangen werden, kommen sie gleich in besserer Stimmung ins Stadion", betont Pichler.

Beim Weltcup seien die Regularien bei Verpflegungsständen und anderem nicht ganz so streng wie bei der WM, auch hier werde man alles tun, um die Zuschauer gut zu betreuen. Ebenfalls erfreulich: In der Arena gibt es für die einzelnen Fans mehr Platz. "Die Tribüne hat heuer ein etwas besseres Gefälle, zudem ist für den einzelnen Zuschauer mehr Platz eingerechnet - bei der WM haben wir uns da auf die Herstellerangaben verlassen, da war es teilweise etwas eng. Jetzt sieht jeder sehr gut", freut sich der Bürgermeister über den verbesserten Service. Er sieht diesen auch als Pflicht für den Veranstalter an: "Wir verlangen ja auch entsprechende Eintrittsgelder, da müssen wir auch viel bieten."

Daher sind auch die sanitären Einrichtungen, die Parkplätze und der Service mit den Shuttlebussen genauso gut organisiert wie bei der Weltmeisterschaft. Wer eine Eintrittskarte hat, kann wie im März wieder kostenlos mit den Shuttlebussen mitfahren. Für alle Rennen gibt es übrigens noch Strecken- und Arenakarten, und wegen der Nachtrennen "arbeiten die Beleuchtungsfirmen schon jetzt Tag und Nacht".

Während der Wettkämpfe ist Pichler fast ununterbrochen in der Chiemgau-Arena. "Da gibt es jeden Tag erst einmal eine Besprechung mit den Abteilungsleitern, dann eine Absprache mit den Rettungskräften" - und wenn Probleme auftauchen, muss Pichler ebenfalls erreichbar sein. Über die Weihnachtstage hatte er ein wenig "Ruhe vor dem Sturm", seit gestern aber gibt es kaum noch Verschnaufpausen für alle, die in der Weltcup-Organisation eingebunden sind.

who/Oberbayerisches Volksblatt

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