„Das war eine gefühlte Niederlage“

Das tat weh:Julien Richter und der SV Wacker Burghausen verspielten in Fürth eine 2:0-Führung. Zucker

Fürth. – Was immer es ist, ob fehlendes Schlachtenglück, mangelnde Konstanz oder Entschlossenheit – irgendwie ist der Wurm drin beim SV Wacker Burghausen.

Da führt das Team von Roland Schmidt, der den erkrankten Wolfgang Schellenberg vertrat, nach einer starken ersten Halbzeit verdient mit 2:0, kassiert dann in Überzahl den Anschlusstreffer und kurz vor Schluss auch noch das 2:2, als die Fürther nur noch acht Feldspieler auf dem Platz hatten.

Abstand zur Abstiegszone gewahrt und sogar etwas ausgebaut, aber glücklich war Schmidt nach dem Abpfiff nicht: „Mit dem Ergebnis können wir nicht zufrieden sein. Vor Spielbeginn wäre ich mit dem Unentschieden zufrieden gewesen. So war es aber eine gefühlte Niederlage.“ Mit dem Auftritt nach der Pause war der A-Schein-Inhaber nicht einverstanden: „In der zweiten Halbzeit waren wir zu passiv und konnten unsere Überzahl auch nicht ausnutzen. Wir haben nicht mehr nach vorne gespielt und hatten viele Ballverluste. Dabei haben wir die Kontrolle über das Spiel verloren.“

SV Wacker Burghausen:Weber, Scheidl, Hingerl, Buchner (ab 51. Mankowski), Mazagg, Bachschmid (ab 76. Winklbauer), Philipp Maier, Ade, Richter, Bosnjak, Ammari (ab 86. Stingl).

Schiedsrichter:Wittmann (Wendelskirchen).

Zuschauer:148.

Tore:0:1 Bachschmid (8.), 0:2 Hingerl (25., Handelfmeter), 1:2 Kehr (30.), 2:2 Ort (86.).

Besonderheiten:Rote Karte für den Fürther Ahrend (25.) wegen Handspiels zur Torverhinderung; Gelb-Rote Karte für den Fürther McLemore (80.). mb

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