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Eine Bestätigung der guten Arbeit in Ruhpolding

OVB
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Andi Birnbacher gehört zu den fünf Skijägern vom Stützpunkt Ruhpolding, die zum Biathlon-Weltcup nach Schweden fahren.

Ruhpolding - Mit fünf Skijägern vom Stützpunkt Ruhpolding beginnt morgen, Mittwoch, der Biathlon Weltcup im schwedischen Östersund.

Für Bundestrainer Fritz Fischer ist das eine Bestätigung der guten Arbeit in der Chiemgau Arena. "Das ist der Verdienst aller Trainer hier vor Ort", sagte Fischer kurz vor der Abreise nach Schweden. Nach dem Trainingslager im finnischen Munio nutzen Greis, Birnbacher und Co. noch die guten Bedingungen in der Chiemgau Arena, um sich den letzten Schliff für die Rennen in Östersund zu holen. "Mich freut es, dass wir so gut mit unseren Sportlern vertreten sind und ich traue ihnen auch einiges zu", so Fischer.

Michael Greis im Gespräch mit Fritz Fischer.

Vor allem Michi Greis brennt nach Worten Fischers auf seinen Einsatz und hat seine Fußverletzung vom August überwunden. "Entscheidend sind die Wettkämpfe, vorher weiß man nie. wo man steht. Und auch die Konkurrenz hat im Sommer nicht geschlafen", gibt der dreimalige Olympiasieger zu bedenken. Sein Ziel sei die Heim WM im kommenden März in Ruhpolding. "Da wird alles noch größer, wir haben eine neue Arena und es kommen viele Zuschauer. Ich durfte in Oberhof schon mal bei einer Heim WM starten, das ist das Größte", freut sich der mittlerweile 35-Jährige. Einen Rücktritt nach der WM plant er nicht, dass werde immer kurzfristig entscheiden.

Zweites Ass im Ärmel der heimischen Skijäger ist Andi Birnbacher vom SC Schleching. Er schloss die Saison mit einem Sprintsieg beim Weltcupfinale in Oslo ab. "Noch fehlt mir einiges zur Topform, die soll aber auch erst bei der WM in Ruhpolding kommen. In Östersund will ich über das Schießen in die Saison kommen. Natürlich träume ich von einer Medaille in Ruhpolding", bringt es der 30-Jährige vom SC Schleching auf den Punkt.

Ein Geheimfavorit für die beginnende Saison ist nach Ansicht von Fritz Fischer Simon Schempp. "Er hat zuletzt das Niveau im Laufen bestimmt und ist in blendender Form." Nach seiner Seuchensaison zuletzt mit Ermüdungserscheinungen und unerklärlichen Schwächen fühlt der 23-Jährige, dass er wieder im Konzert der Großen mitmischen kann. "Die letzte Saison ist abgehakt, die Vorbereitung ist gut verlaufen. Zuletzt habe ich am Schießen gefeilt", sagt Schempp, der im Einzel, Sprint und im Verfolger starten wird.

Für Daniel Graf vom TSV Siegsdorf kam die Nominierung ins Weltcupteam nach seinen Leistungen bei den deutschen Meisterschaften und den Testrennen in Munio nicht unerwartet. "Man hat uns ganz lange warten lassen, mit der Nominierung", meint der 30-Jährige gewohnt ehrlich. "Ich hätte mir am Anfang auch mehr Einsätze gewünscht", legt Graf nach. "Jetzt muss ich die Trainer umso mehr mit Erfolgen überzeugen", sagt jener Sportler, der vor sieben Monaten ganz unten in seinem Sportlerleben angelangt war. "Ich hatte Übergewicht und immer noch Nachwirkungen meiner Krankheiten und jetzt bin ich im Weltcup. Eigentlich muss ich schon zufrieden sein", sagt der Siegsdorfer.

Zufrieden ist auch Florian Graf, er hatte im Weltcup in der vergangenen Saison schon gezeigt, was in ihm steckt. "Im Einzel nicht mehr als zwei Fehler und im Sprint und im Verfolger schauen, was läuferisch geht", sagt der 23-Jährige zu seinen Zielen in Östersund. "Es ist wie mit einem Adventskalender, man weiß nie was hinter dem Türchen steckt", beschreibt es abschließend Fritz Fischer, bevor sich die Chiemgauer Skijäger in Richtung Norden auf den Weg machen.

shu/Oberbayerisches Volksblatt

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