Heimsieg gegen Göttingen

Frauen-Basketball-Bundesliga: Ein Wasserburger Geburtstagsgeschenk für Sidney Parsons

Wasserburgs Svenja Brunckhorst setzt sich hier energisch durch.
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Wasserburgs Svenja Brunckhorst setzt sich hier energisch durch.

Die Wasserburger Basketball-Damen haben ihrer Trainerin Sidney Parsons ein Geburtstagsgeschenk gemacht. Mit 80:68 gewannen sie ihr Bundesliga-Heimspiel in der Badria-Halle letztendlich gegen starke Göttinger Damen.

Wasserburg– Die Gäste aus Niedersachsen zeigten von Anfang an, dass sie an den Inn gekommen waren, um die Punkte zu entführen – und so wurde das Spiel erst zum Ende hin etwas deutlicher. Beide Teams erwischten offensiv einen sehr guten Tag. Ein ums andere Mal fand der Ball auf beiden Seiten in den Korb. Bei den Wasserburgerinnen waren es vor allem Leonie Fiebich und Laura Hebecker, die in der Anfangsphase Lücken in Göttingens Defensive fanden. Am Ende des ersten Viertels führte Göttingen knapp mit 28:27. Und auch im zweiten Viertel änderte sich nicht viel an dem stetigen Führungswechsel der beiden Teams. Zur Halbzeit hatte sich die Führung gedreht,nun waren die Innstädterinnen mit 49:48 einen Punkt voraus.

Vor allem die Defensive musste besser werden

Klar war, dass sich bei Wasserburg etwas ändern musste, wenn man das Spiel gewinnen möchte. Vor allem die Defensive musste besser werden. Offensiv lief es, denn 49 Punkte in einer Halbzeit ist ein Top-Wert. Dass gleichzeitig aber 48 Punkte zugelassen wurden, zeigte, woran gearbeitet werden musste. Wasserburgs Damen verbesserten sich dann aber auch. Offensiv machten sie dort weiter, wo sie aufgehört hatten, und legten im dritten Viertel 17 Punkte drauf. Nun verteidigten sie aber, was das Zeug hielt. Lediglich sechs Punkte erlaubten sie den Gästen im dritten Viertel. Zu Beginn des letzten Viertels stand es also 66:54 für Wasserburg. Auch wenn Göttingen versuchte, noch einmal ran zu kommen – so richtig gelang dies allerdings nicht mehr. Zu gut stand jetzt Wasserburgs Defensive und die Innstädterinnen gewannen am Ende mit 80:68.

Parsons mit der zweiten Halbzeit zufrieden

„Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir auf beiden Seiten unseren Basketball gespielt. Wir standen gut in der Verteidigung und offensiv haben wir schöne offene Würfe kreiert. Göttingen in der gesamten zweiten Halbzeit bei 20 Punkten zu halten ist sehr gut“, so Sidney Parsons, die aber auch Anlass zur Kritik fand: „Auf der anderen Seite haben sie in der ersten Halbzeit 48 Punkte erzielt, das ist viel zu viel. Uns ist es wieder nicht gelungen, von Anfang an voll da zu sein. Offense allein reicht eben nicht!“

Am Mittwoch im Pokal nach Rotenburg

Mit dem Sieg bleiben die Wasserburger Damen in vier Spielen weiterhin ungeschlagen. Weiter geht es am Mittwoch im Pokal in Rotenburg. Das nächste Spiel in der Bundesliga steht dann am Sonntag in Heidelberg an.

Für Wasserburg spielten: Svenja Brunckhorst (12 Punkte, 8 Rebounds, 6 Assits), Helena Eckerle, Leonie Fiebich (19 Punkte, 11 Rebounds), Elisa Hebecker (3 Punkte), Laura Hebecker (16 Punkte, 5 Steas), Kelly Moten (3 Punkte, 10 Rebounds), Maggie Mulligan (16 Punkte, 7 Rebounds), Sophie Perner (6 Punkte), Manuela Scholzgart, Alex Wittinger (2 Punkte) und Anne Zipser (3 Punkte). ms

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