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2:0-Erfolg für den Landesligisten

Ein Sieg der Leidenschaft – warum ein Ex-Profi diesmal keine Gefahr für Wasserburg war

Janik Vieregg (Mitte) sorgte für die Entscheidung zugunsten der Wasserburger.
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Janik Vieregg (Mitte) sorgte für die Entscheidung zugunsten der Wasserburger.

Drei Tage nach dem Auswärtsspiel in Unterföhring hat der TSV Wasserburg in der Fußball-Landesliga Südost einen wichtigen Sieg eingefahren. Die Entscheidung gegen Kirchheim fiel dabei erst im zweiten Durchgang.

Wasserburg – Landesliga Südost ist, wenn der geneigte Zuschauer anhand der spielerischen Darbietung nicht zu erkennen vermag, ob gerade der Tabellenfünfte oder der Fünftletzte in der Altstadt gastiert. Im Gegensatz zu Schwaig (Fünftletzter), das an der Landwehrstraße vor sieben Tagen sechs Treffer erzielte, gelang Kirchheim, seines Zeichens Fünfter, gar nicht erst ein Schuss auf das Gehäuse von Andreas Dumpler, den wiederum die Torflut der Vorwoche ins Tor gespült hat.

Wasserburg von Beginn an überlegen

Wasserburg knüpfte nur drei Tage nach dem schweren Auswärtsspiel in Unterföhring an die dort gezeigte Leistung an und war von Beginn an überlegen. Wenn es gefährlich wurde, war meist Luca Wagner beteiligt. Nach einer Viertelstunde schob der 21-Jährige den Ball aus aussichtsreicher Position knapp am Tor vorbei und nach einem Konter über Daniel Kononenko und Michael Barthuber geriet Wagners Schuss zu schwach, um Martin Egner im Kirchheimer Tor zu überwinden (18.). In der 26. Minute wäre Egner geschlagen gewesen, doch Barthubers Abschluss wurde unglücklich vom eingelaufenen Bruno Ferreira Goncalves geblockt. Die Löwen waren am Drücker und vor allem deutlich leidenschaftlicher in den Zweikämpfen. Symbolisch für das wiedergefundene Zweikampfverhalten war eine Grätsche aus dem Lehrbuch von Maxi Höhensteiger, die eine Großchance durch Wagner einleitete. Von links in den Strafraum eindringend, scheiterte der Stürmer jedoch abermals an Kirchheims Keeper (28.).

Goncalves bricht den Bann

Auch nach dem Seitenwechsel wurde die erste hundertprozentige Torchance vergeben. Nach Gassenpass von Wagner scheiterte Barthuber frei vor Egner und so mancher an der Landwehrstraße 10 fühlte sich an den Chancenwucher der vergangenen Wochen erinnert, der zu oft vom Gegner bestraft wurde (51.). Nicht so an diesem Freitagabend in der Altstadt. Bruno Ferreira Goncalves, der in der ersten Halbzeit noch der unglückliche Torverhinderer war, brach den Bann und markierte das 1:0. Während sämtliche Kombinationen zuvor ohne Erfolg blieben, wurde nun der geradlinigste Weg gewählt. Lucas Knauer hatte aus der Innenverteidigung einen weiten Ball humorlos zurück in die gegnerische Hälfte gegeben, Janik Vieregg artistisch verlängert und Ferreira Goncalves nach gewonnenem Sprintduell eiskalt versenkt (52.). Geweckt durch den Rückstand merkte Kirchheim nun auch, dass es doch etwas in die Offensive investieren sollte, falls man nicht mit leeren Händen nach Hause fahren wollte. Gefährlicher wurden die Gäste aber erst durch die Hereinnahme von Korbinian Vollmann. Der ehemalige Zweitligaspieler hatte zuletzt mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und war nicht im Vollbesitz seiner Kräfte, wenn er aber am Ball war und anzog, unterstrich er sofort, weshalb er eine zuvor biedere Mannschaft fast im Alleingang in die Spitzengruppe geführt hat. In der Kirchheimer Drangphase entschieden die Hausherren jedoch das Spiel. Der eingewechselte Daniel Vorderwestner dribbelte sich auf der rechten Außenbahn durch und bediente mit der Pike in der Mitte Janik Vieregg, der ungehindert zum 2:0 einschob (71.).

Das Steno zum Spiel

TSV Wasserburg: Dumpler, Neumeier, Lucas Knauer, Kollie, Kononenko, Höhensteiger, Kerschbaum (ab 75. Müller), Vieregg (ab 82. Stillfried), Ferreira Goncalves (ab 88. Moritz Knauer), Barthuber (ab 65. Vorderwestner), Wagner (ab 90. Dukic).

Schiedsrichter: Dr. Demlehner (SSV Eggenfelden).

Zuschauer: 250.

Tore: 1:0 Ferreira Goncalves (52.), 2:0 Vieregg (71.).

jah

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