Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Ein Punkt der Moral

Augsburg – Die Bayernliga-Fußballer des TSV 1880 Wasserburg hatten unbedingt Zählbares von ihrer Auswärtsfahrt zu Türkspor Augsburg zurück an den Inn bringen wollen – und dieser eigenen Anspruchshaltung wurden sie gerecht.

Die Löwen erkämpften sich ein gerechtes 1:1-Unentschieden. Mehr war vor 50 Zuschauern bei trostlosem Ambiente auf der extrem weitläufigen Bezirkssportanlage Haunstetten nicht drin. Dafür taten sich die Wasserburger auf holprigem Geläuf zu schwer und mussten zudem einem Rückstand hinterherlaufen.

Trainer Matthias Haas lobte nach dem Spiel die große Moral seiner Spieler, die bis zum Schluss an das Remis glaubten, und betonte die Wichtigkeit solcher Punktgewinne: „Am Ende addieren sich diese Punkte und werden uns helfen, dass wir unser Saisonziel erreichen“, so Haas. Türkspor Augsburg war zwar von Anfang an mehr im Ballbesitz, wirklich gefährlich wurde die Mannschaft von Serdar Dayat, der über weite Strecken der Begegnung wie ein Vulkan kurz vor der Eruption wirkte, nicht. Daher spielten sich weite Teile der ersten Halbzeit im Mittelfeld ab. Einzig ein Gewaltschuss von Moustapha Salifou strich nach 17 Minuten haarscharf am Kreuzeck vorbei. Türkspor Augsburg agierte nicht wirklich als Einheit, jedoch belegt die Einwechslung des zweitligaerprobten Vladimir Rankovic nach 26 Minuten für Dominik Weiß, welch individuelle Qualität im Kader schlummert. Bis zur 43. Minute passierte auf beiden Seiten wenig, ehe Vitaly Blinov von der linken Grundlinie scharf in die Mitte passte, von wo der Ball abgefälscht zum 1:0 über die Torlinie trudelte. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff hätte Augsburg durch Salifou die Begegnung entscheiden können, doch Maxi Hain klärte dessen Direktabnahme auf der Linie, indem er das Leder via Unterkante der Latte aus der Gefahrenzone beförderte.

Somit blieben die Löwen bei nur einem Tor Rückstand am Leben und lauerten auf ihre Chance. Nach dem Seitenwechsel beorderte Haas seine Elf etwas weiter nach vorne, wirkliche Torchancen blieben aber lange Zeit aus. Lediglich eine verunglückte Flanke von Michael Neumeier, die Torhüter Thomas Reichlmayr gerade noch über die Latte lenken konnte, sorgte für Gefahr (69.). In dieser Phase bauten die Gäste aber zunehmend mehr Druck auf und hatten eine Reihe an Ecken, wovon in der 82. Minute eine letztlich zum Ausgleich führte. Reichlmayr wurde vom eigenen Verteidiger umgesprungen, weshalb er die Hereingabe von Marko Dukic nicht weit genug abwehren konnte. Ma thias Heiß bombte den Abpraller aus acht Metern zum 1:1 unter das Gebälk.

Vor dem spielfreien Wochenende war der Punktgewinn für die Innstädter essenziell. Nun können sich die vielbelasteten Dauerbrenner etwas erholen und die zahlreichen Rekonvaleszenten für ihr Comeback trainieren, um Kraft für ganz entscheidende Herbstwochen zu tanken.

TSV Wasserburg: Zmugg, Köhler, Maxi Hain, Heiß, Stephan, Höhensteiger, Knauer, Ferreira Goncalves (ab 46. Schaberl), Neumeier (ab 89. Simeth), Denz, Dukic.

Schiedsrichter: Berg (TSV Landshut-Auloh).

Zuschauer: 50.

Tore: 1:0 Blinov (43.), 1:1 Heiß (82.).jah

Mehr zum Thema

Kommentare