Ein „Klassiker“ im Freiwasser

Sabine Petrini-Monteferri schwamm am Fuschlsee im Vorderfeld.
+
Sabine Petrini-Monteferri schwamm am Fuschlsee im Vorderfeld.

Auch am Fuschlsee war Corona im Vorfeld des fünften Durchgangs des arena Alpen Open Water Cups Hauptdarsteller.

Spricht man beim Ski-Weltcup der Herren auf der Streif in Kitzbühel von einem „Klassiker“, so ist der Fuschlsee für die Freiwasserschwimmer ein solcher.

Doch auch ein Klassiker muss ab und zu improvisieren – beim Fuchlsee-Crossing, wenn statt des Crossings ein Rundkurs geschwommen werden muss – wegen der Corona-Auflagen, die eine Busfahrt für 150 Teilnehmer zum Start nicht zuließen. So musste also das Crossing von Hof nach Fuschl ausfallen, stattdessen gab es im Strandbad Fuschl ein Einzelzeitschwimmen mit Startabstand von fünf Sekunden. Die Streckenlänge von 4,2 Kilometern blieb gleich und es war zweimal ein 2,1 Kilometer langer Rundkurs mit einem Landgang bei „Halbzeit“ zu absolvieren.

Drei Athleten des BaderMainzl-TriTeams vom TSV 1860 Rosenheim bestritten dieses Rennen. Renate Forstner belegte den zweiten Platz der offenen Wertung, was den Sieg in ihrer Altersklasse Masters 2 (40 bis 49 Jahre) bedeutete. In dieser Rangliste kam Sabine Petrini-Monteferri – ebenso wie Oliver Nowotny bei den Herren der Masters 2 – auf Rang sieben.

Bevor der Alpen Open Water Cup-Bewerb in Szene ging, fand ein 2,1-Kilometer-Rennen statt. Hier nahm Christian Otterbein vom TSV 1860 Rosenheim teil und verpasste als Vierter der über 40-Jährigen das Podest knapp. Der letzte Durchgang im arena Alpen Open Water Cup 2020 findet am Sonntag im Chiemsee statt. Start ist um 10.45 Uhr auf der Fraueninsel und es gilt 4500 Meter nach Übersee zu bewältigen. Das Rennen ist jedoch ausgebucht. now

Kommentare