NIEDERLAGE IM VERFOLGERDUELL

Ein gutes Viertel reicht nicht: Wasserburgs Basketballdamen in Herne zu spät aufgewacht

Leonie Fiebich (links), die im letzten Viertel sieben Punkte in Folge machte, gegen Hernes Loryn Goodwin.
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Leonie Fiebich (links), die im letzten Viertel sieben Punkte in Folge machte, gegen Hernes Loryn Goodwin.

Die Wasserburger Basketball-Damen verloren in Herne das Verfolgerduell mit 63:76. Zu spät fanden die Innstädterinnen am Samstagabend ihren Rhythmus und konnten den 23:43-Rückstand zur Halbzeit nicht mehr aufholen.

Herne – Der Start ins Auswärtsspiel in Herne war für Wasserburgs Basketballdamen zuerst noch vielversprechend. Schnell lagen die Innstädterinnen mit sechs Punkten vorne, doch dann wendete sich das Blatt und Herne siegte am Ende mit 76:63. Bei Wasserburg war – wie vor einigen Wochen angekündigt – noch einmal Svenja Brunckhorst mit dabei.

Nach der Wasserburger Führung drehte Herne auf

Bei den Wasserburgerinnen lief nach dert Führung so gut wie gar nichts mehr und ihnen gelangen lediglich noch zwei weitere magere Pünktchen im ersten Viertel. Herne hingegen drehte nun auf, sodass es nach zehn Minuten 19:8 für die Gastgeberinnen stand.

Sophie Perner, hier gegen Hernes Chloe Bully, erzielte fünf Punkte für Wasserburg.

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Entscheidung nach der Halbzeitpause

Und auch im zweiten Viertel wurde es zunächst nicht besser bei Wasserburg. Zu viele Ballverluste und auf der anderen Seite zu leichte Punkte für Herne sorgten für den deutlichen 20-Punkte Rückstand zur Halbzeitpause. Erst nach der deutlichen Ansprache in der Kabine schienen die Wasserburgerinnen aufzuwachen. Vor allem Kelly Moten fand nun immer öfter einen Weg zum Korb. Auch wenn sich die Offense nun besserte, in der Defense lief es immer noch nicht so richtig, sodass Herne nach dem dritten Viertel immer noch deutlich mit 65:43 in Führung lag.

Sieben Punkte in Folge für Leonie Fiebich

Erst im letzten Viertel lief es dann für die Innstädterinnen. Vor allem Leonie Fiebich drehte nun auf und sorgte für sieben Punkte in Folge. Aber auch das half nicht, den deutlichen Rückstand aufzuholen und so verloren die Damen vom Inn am Ende mit 63:76 in Herne.

Es fehlte an der Kommunikation

„Heute ist genau das passiert, was wir die letzten Spiele schon immer angesprochen hatten und verbessern wollten, weil wir wussten, dass es uns gegen bessere Teams nicht reichen würde, nur ein gutes Viertel zu spielen. Wir sind eigentlich gut gestartet, doch dann lief nichts mehr. Es fehlte an der Kommunikation und wir hatten wieder einmal zu viele Ballverluste“, so Sidney Parsons. „Erst im letzten Viertel sind wir dann so richtig aufgewacht und das ist gegen ein Team wie Herne deutlich zu spät. Das sollte für uns nun eine Warnung gewesen sein, dass es nicht reicht nur ein oder zwei gute Viertel zu spielen, sondern dass es über 40 Minuten eine gute Leistung braucht!“

Jetzt erst einmal Nationalmannschaftspause

Nach der Niederlage gegen Herne steht ein spielfreies Wochenende an – zumindest für den Großteil des Teams. Davon ausgeschlossen sind Svenja Brunckhorst, Leonie Fiebich, Laura Hebecker und Sidney Parsons – für die vier geht es weiter nach Riga, Lettland, wo sie sich mit der deutschen Nationalmannschaft für die EM 2021 qualifizieren wollen.

Wasserburgs Margaret „Maggie“ Mulligan erzielte in Herne zehn Punkte.

Für Wasserburgs Basketballdamen geht es erst am 12. Februar in Marburg weiter, am 14. Februar folgt ein weiteres Auswärtsspiel in Halle. Die Innstädterinnen wollen hier wieder in die Erfolgsspur zuückfinden.

Es spielten:

Svenja Brunckhorst (7 Punkte, 4 Rebounds, 3 Assists, 3 Steals), Helena Eckerle, Leonie Fiebich (13 Punkte, 9 Rebounds, 3 Assists), Elisa Hebecker, Laura Hebecker (6 Punkte), Kelly Moten (13 Punkte, 7 Rebounds), Maggie Mulligan (10 Punkte, 9 Rebounds), Sophie Perner (5 Punkte), Morgan Pullins (9 Punkte, 4 Rebounds) und Anne Zipser.

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