Ein großes Lob von der Olympiasiegerin: Dorothee Schneider begeistert vom Dressurturnier

Genoss ihren Aufenthalt auf Gut Ising: Olympiasiegerin Dorothee Schneider.
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Genoss ihren Aufenthalt auf Gut Ising: Olympiasiegerin Dorothee Schneider.

Das Pech aus dem Vorjahr ist längst vergessen: 2019 wollte Mannschafts-Olympiasiegerin Dorothee Schneider (Framersheim) bereits am Dressurturnier auf Gut Ising teilnehmen, doch damals setzte sie ein Reitunfall außer Gefecht. Heuer kam Scheider wieder nach Ising – und bereute dies nicht.

Ising – Das Pech aus dem Vorjahr ist längst vergessen: 2019 wollte Mannschafts-Olympiasiegerin Dorothee Schneider (Framersheim) bereits am Dressurturnier auf Gut Ising teilnehmen, doch damals setzte sie ein Reitunfall außer Gefecht. Heuer kam Scheider wieder nach Ising – und bereute dies nicht: Zum einen, weil „das ein wirklich schönes Turnier ist, das toll organisiert ist“, wie sie die Turnierleitung um Petra Hofmann und Sylvia Gugler lobt. Zum anderen, weil sie auch von ihrer sportlichen Ausbeute her zufrieden sein konnte.

Schneider siegt in der Grand Prix Kür

Hatte sie sich im Grand Prix noch knapp Anja Plönzke (RA München) geschlagen geben müssen, gelang ihr die Revanche in der Grand Prix Kür. Hier gewann Schneider auf ihrer 16-jährigen Stute Fohlenhofs Rock’n Rose vor Plönzke. Beides waren hochkarätige Prüfungen der Klasse S***.

Erst kürzlich hatte Schneider bei den Deutschen Meisterschaften im Grand Prix Special und der Grand Prix Kür jeweils Bronze geholt – und zwar auf ihrem Wallach Faustus, der seit 2019 im deutschen Olympia-Kader ist. Ihr Olympia-Pferd Showtime – mit dem sie auch 2019 EM-Gold im Team holte – ist schon seit 2015 im A-Bundeskader.

Schneider in Insing mit Rock‘n Rose

In Ising war Schneider mit Fohlenhofs Rock’n Rose erfolgreich. Diese Stute hatte sie als neunjähriges Pferd übernommen. „Sie ist mit mir ja auch national und international auf der Grand-Prix-Tour am Start, und ich suche für sie schöne Turniere aus.“ So wie eben jenes auf Gut Ising. „Die Böden sind super, und Pferde und Reiter haben gute Bedingungen“, lobt sie.

Hoffnung auf Olympische Spiele 2021 in Tokio

Bedauerlich war für sie jedoch der Verlauf des Jahres im Hochleistungssport: „Ich war ja auf dem Weg zur Olympia-Qualifikation, leider mussten die Olympischen Spiele auf 2021 verlegt werden.“ Das sei „erstmal bitter, aber eben auch verständlich“, so die 51-Jährige. Sie hofft nun, „dass es nächstes Jahr mit der Ausrichtung der Spiele in Tokio (Japan) klappt. Aber auch da stehen ja noch Fragezeichen dahinter.“

Das gilt nicht nur für die Ausrichtung an sich, sondern auch für die persönliche Teilnahme von Schneider. Schließlich ist die Konkurrenz im deutschen Team enorm stark, und bei der Qualifikation „muss man auf den Punkt fit sein – und das gilt ja sogar für zwei Lebewesen“, verweist sie auf die Unwägbarkeiten in der Zusammenarbeit von Reiterin und Pferd.

Schneider selbst muss als Selbstständige oft den Spagat zwischen der Arbeit im Betrieb und der Teilnahme an Veranstaltungen meistern. Unterstützung hat sie dabei von ihrem Team, ihrer Familie sowie ihrem Mann Jobst Krumhoff. „Er greift mir toll unter die Arme“, lobt sie. Und die Mitglieder ihres Teams, „reiten auch in meinem Stil, darauf kann ich mich gut verlassen.“ who

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