Ein 15-Jähriger landet vor dem deutschen Vizemeister

Philipp Müller war von der Deutschen Meisterschaft angereist und holte sich den bayerischen Titel.
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Philipp Müller war von der Deutschen Meisterschaft angereist und holte sich den bayerischen Titel.

Bei den bayerischen Schach-Einzelmeisterschaften, die in der letzten August-Woche von der SG Vogtareuth-Prutting im Gasthaus Höhensteiger in Westerndorf St. Peter ausgetragen worden ist, hat nach einem spannenden Turnier der für SK Rochade Augsburg spielende Württemberger Philipp Müller mit 7,5 Punkten aus neun Runden gewonnen.

Rosenheim– Müller war wie sechs andere Teilnehmer direkt von den deutschen Meisterschaften in Magdeburg nach Rosenheim gereist.

Mit einem ganzen Punkt Rückstand folgten der Internationale Meister Alexander Belezky (FC Bayern München) und der Dritte der diesjährige deutschen Meisterschaft, Titelverteidiger Max Hess (SC Garching), auf den Plätzen zwei und drei.

Youngster qualifiziert sich für die DM

Den vierten Platz, der ebenfalls noch zur Teilnahme an der deutschen Meisterschaft 2021 berechtigt, belegt nach einem starken Start, einem kurzen Durchhänger und einem starken Finale mit sechs Punkten der erst 15-jährige Tobias Kolb (SC Bamberg) aufgrund der besseren Wertung gegenüber dem deutschen Vizemeister Eduard Miller (SC Erlangen und Roland Schmid (Post/Süd Regensburg). Von den Spielern aus der Region erreichte Rudi Kobl (SK Wasserburg) mit fünf Punkten den 14. Platz. Rupert Prediger (SG Pang/Rosenheim) belegte mit vier Punkten Platz 21.

Racky wird Sechste

Das Frauenturnier gewann die Vizepräsidentin Sport des Deutschen Schachbundes, Olga Birkholz (TSV Bindlach Aktionär) mit 7,5 Punkten aus acht Partien mit einem halben Punkt Vorsprung auf die Turnierfavoritin Vera Medunova (SK Rothenburg). Aufgrund der besseren Wertung sicherte sich Karina Hofmann mit fünf Punkten den dritten Platz und damit die Qualifikation für die deutsche Meisterschaft vor Aylin Albayrak (Noris Tarrasch Nürnberg). Die 14-jährige Selina Racky (SG Vogtareuth-Prutting) belegte mit 3,5 Punkten Platz sechs. pe

Olga Birkholz, Vizepräsidentin des Deutschen Schachbundes, gewann das Frauenturnier.

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