EHC-Cracks: Der Schweiß fließt wieder – allerdings nicht auf dem Eis

Waldkraiburgs Eishockeyspieler machen sich im Stadtpark mit Bergläufen fit.

Trotz der Schwüle des Tages war es schon ein besonderes Gefühl, die Spieler des Eishockey-Bayernligisten EHC Waldkraiburg nahezu komplett versammelt im Waldkraiburger Stadtpark zu sehen. Man konnte die Vorfreude auf die neue Saison fast greifen und es kaum erwarten, wieder die Geräusche von Kufen, Schläger und Pucks zu hören.

Waldkraiburg– Auch Trainer Alex Piskunov, der an diesem Tag ohne seinen Bruder Sergej die Übungen leitete, war hocherfreut. „Wir hatten in diesem Sommer bisher nie weniger als 16 Spieler, die beim Training anwesend waren, zumeist waren wir aber so weit wie möglich vollständig“, berichtet er. Dazu muss man wissen, dass einem Spieler das Sommertraining zwar nahegelegt wird, es jedoch nicht verpflichtend ist.

Mit der Stoppuhr am Fuße des Berges

Bergläufe standen bei der Laufeinheit auf dem Programm, zudem auch noch der Weg von der Raiffeisen-Arena in den rund 1,8 km entfernten Stadtpark. Mit den Worten „Boys, denkt daran, das Training muss schwer sein, damit die Saison einfacher wird“, eröffnet der Trainer die Bergläufe. In Zweiergruppen ging es dann vom Bahnhof der Mini-Eisenbahn bis zur Aussichtsplattform. Am Fuße des Berges stand, mit der Stoppuhr in der Hand, Coach Piskunov und stoppte die Zeit zwischen den Läufen und der Ruhezeit: „Zu lange Pausen zwischen den Läufen erhöhen den Laktat-Wert im Blut und das macht das Training ineffizienter“ erzählt er. aha

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