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Sechziger-Duell in der Bayernliga

Duell gegen die „kleinen Löwen“: Wie der TSV 1860 Rosenheim den Negativtrend beenden möchte

Der Einsatz von Sascha Marinkovic ist gegen die „kleinen Löwen“ noch nicht gesichert.
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Der Einsatz von Sascha Marinkovic ist gegen die „kleinen Löwen“ noch nicht gesichert.
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
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Derzeit zieren die Fußballer des TSV 1860 Rosenheim das Tabellenende in der Bayernliga Süd. Und dann kommt ausgerechnet die Drittliga-Reserve von 1860 München ins Jahnstadion, die aufgrund der Länderspielpause sogar auf Profis zurückgreifen könnte.

Rosenheim – Eigentlich ist dieses Spiel ein Höhepunkt in der Fußball-Bayernliga-Saison des TSV 1860 Rosenheim. Mit dem TSV 1860 München II kommt einer der attraktivsten Namen am Freitagabend (Anpfiff ist um 19 Uhr) ins Jahnstadion. Nach dem Auftritt von Sascha Mölders und dem Inn/Salzach-Match gegen Kirchanschöring ist das „Sechziger-Duell“ wohl die zuschauerträchtigste Partie der Spielzeit.

Rote Laterne gegen die Blauen

Womöglich ist es aber auch einer der letzten großen Höhepunkte für einige Zeit – wenn sich die negative Ergebnis-Tendenz der Rosenheimer nämlich fortsetzt, dann ist der Verbleib in der zweithöchsten bayerischen Spielklasse stark gefährdet. Nachdem sich zuletzt die Konkurrenz im Abstiegskampf etwas gefangen hat und die Sechziger zwei Niederlagen gegen Türkspor Augsburg und bei Ingolstadt II hinnehmen mussten, hängt die rote Laterne des Tabellenletzten derzeit an der Jahnstraße.

Und die Aussichten auf ein Erfolgserlebnis der Rothemden gegen die „kleinen Löwen“ sind auch erst einmal äußerst dünn. Da ist die aktuelle Form der Hausherren, die in den letzten beiden Spielen ohne Torerfolg blieben. Und da ist die Bilanz der Gäste, die eigentlich noch ungeschlagen sind – die bislang einzige Niederlage setzte es am „Grünen Tisch“, weil die Drittliga-Reserve in der Partie gegen Memmingen einen nicht spielberechtigten Akteur eingesetzt hatte.

Löwen-Coach war zuletzt mächtig sauer

Löwen-Coach Frank Schmöller reagierte zuletzt aber mächtig angesäuert, nachdem sein Team zwei Spiele hintereinander nur remisierte, obgleich man jeweils in Führung lag. „Vielleicht geht es uns gerade zu gut. Es ist einfach nicht alles ganz toll“, schimpfte der erfahrene Trainer. Und er forderte sein Team auf, auch die letzten Prozent an Leistungsbereitschaft wieder aufzubringen. „Uns fehlte der Fokus, solche Dinger auch mal dreckig nach Hause zu fahren“, ärgerte er sich über die letzten Spiele. Gerade für das Rosenheim-Spiel sei dieser Fokus wichtig, so Schmöller, er erwarte nämlich eine Partie, „die nicht über die technische Finesse entschieden wird“.

Er kann aber wohl aus dem Vollen schöpfen und davon profitieren, dass die Drittliga-Mannschaft in der Länderspielpause ist. Gut möglich, dass deshalb auch einige Reservisten in Rosenheim Spielpraxis schnuppern dürfen. Dabei hätten die Löwen eh schon eine Truppe beisammen, die „für eine junge zweite Mannschaft recht robust zu Werke geht“, wie Rosenheims Coach Klaus Seidel festgestellt hat.

Seidel hofft auf „positives Ergebnis“

Er will mit seinem Team dort „ weitermachen, wo wir in Ingolstadt aufgehört haben “. Seidel will eine Mannschaft, „die alles versucht, um von hinten rauszukommen“. Deshalb erwartet er sich noch einen Ticken „mehr Selbstvertrauen und mehr Herz“, gerade in den Offensivaktionen. „Vielleicht können wir ja mit einem positiven Ergebnis in die Spielpause gehen“, hofft der Rosenheimer Trainer. Er legt seinen Fokus nämlich schon auf die Trainingseinheiten nach dem Löwen-Spiel. Dann sollten nämlich bis auf Luca Jesse alle Akteure an Bord sein und Seidel kann seine Mannen auf die entscheidende Phase einstimmen.

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