Dritter beim Skicross-Weltcup: Tim Hronek erstmals auf dem Stockerl

Tim Hronekbelegte den dritten Rang beim Weltcup in Frankreich.

Für den Unterwössener Skicrosser Tim Hronek ist beim Weltcup im französischen Megeve eine lange Durststrecke zu Ende gegangen. Der 24-Jährige kam bis ins Finale und erreichte in diesem den dritten Rang. Damit sicherte er sich den ersten Podestplatz in dieser Saison.

Megeve – Der Sieg ging an den Kanadier Kevin Drury vor Bastien Midol aus Frankreich, Vierter wurde Hroneks Teamkollege Florian Wilmsmann.

„Ich freue mich sehr darüber, die vergangenen eineinhalb Jahre waren sehr zäh, vor allem der letzte Dezember war schrecklich“, erzählt Hronek. Immer wieder hatte er unter mentalen Schwierigkeiten zu kämpfen und es war ihm unmöglich, seine guten Trainingsleistungen abzurufen. Anfang Januar ist er schließlich nicht einmal mehr für den Weltcup in Kanada nominiert worden. „Das hat mir innerlich sehr weh getan und mich beschäftigt. Dadurch habe ich aber auch wieder neuen Ansporn bekommen“, so der Sportler. So trainierte er in dieser Zeit mit dem Europacup-Team und kehrte schließlich zu den Weltcups in Idre/Schweden wieder zurück in die A-Mannschaft. Mit einem neunten und elften Platz merkte er, dass die Form wieder im Kommen war.

Schon ein gutes Gefühl in den Trainingsläufen

Beim Rennen in Megeve fühlte er bereits vor dem Wettkampf, dass es etwas werden könnte. „Das Gefühl war in den Trainingsläufen schon sehr gut. Die Strecke hat viele Kurven und ist technisch anspruchsvoll, das liegt mir“, so Hronek. In der ersten Runde musste er allerdings eine Schrecksekunde überstehen. „In der ersten Kurve hat mir einer der Kontrahenten den Ski mit seinen Stock weggezogen. Trotzdem ist zum Glück alles gut gegangen.“ Hronek lieferte im Finale ein beherztes Rennen und belohnte sich mit dem dritten Platz.

Übrigens: Eine der ersten Gratulanten war Hroneks Schwester Nicki. Sie hatte zur gleichen Zeit beim alpinen Super-G in Sotschi den 18. Platz und damit ihr bestes Saisonergebnis erreicht. shu

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