Dritter Anlauf fürs Derby gegen den TSV Kastl – Ampfing erwartet den Lokalrivalen

Die Schweppermänner wollen heute den achten Heimsieg der laufenden Saison feiern.
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Die Schweppermänner wollen heute den achten Heimsieg der laufenden Saison feiern.

Aller guten Dinge sind drei: Im dritten Anlauf soll die zwei Mal wegen Corona-Verdacht abgesagte Partie der Fußball-Landesliga Südost zwischen dem TSV Ampfing und dem TSV Kastl am Mittwoch um 20 Uhr über die Bühne gehen.

Rosenheim – „Wir haben mit Kastl telefoniert und beide Seiten haben versichert, dass sie spielen wollen“, so Ampfings Sportlicher Leiter Adrian Malec vor dem Landesliga-Spiel am Mittwoch um 20 Uhr.

Seit Montag ist auch der zuletzt gesperrte Raiffeisen-Sportpark in Ampfing wieder frei gegeben, so dass die Schweppermänner am Montag auch wieder auf eigener Anlage trainieren konnten, nachdem sie ja zwischenzeitlich nach Kraiburg ausgewichen sind. „Die Mannschaft ist heiß und will unbedingt spielen“, berichtet Malec, der davon ausgeht, dass jetzt nichts mehr dazwischen kommt: „Wenn wir nicht spielen wollten, hätten wir die Partie ja bei einem Inzidenzwert über 100 leicht absagen können.“ Heißt aber auch, dass heute nur 50 Zuschauer zugelassen sind. Malec: „Das ist natürlich schade, weil unter normalen Umständen sicherlich 200 Leute gekommen wären.“

Nachholspiel am Samstag gegen Erlbach wurde abgesagt

Malec geht davon aus, dass die Partie am Mittwoch das letzte Spiel des Jahres für die Mannschaft von Trainer Heiko Baumgärtner ist, zumal das Nachholspiel am Samstag gegen Erlbach abgesagt wurde, da ja neben SVE-Spielertrainer Ludwig Lechner auch einige Spieler aus dem besonders von der Pandemie heimgesuchten Kreis Rottal-Inn kommen.

Für beide Seiten steht bei diesem Derby, in dessen Historie es ja auch schon mal einen Flutlichtausfall gab, viel auf dem Spiel: Die Gäste, die nur auf Abwehrspieler Hannes Langenecker aus dem Landkreis Rottal-Inn verzichten müssen, könnten als Tabellen-14. schon bei einem Punktgewinn über den Strich springen, während den Schweppermännern eigentlich nur ein Sieg hilft. Bei einem Dreier könnten die Gastgeber den Rückstand zum rettenden Ufer auf drei Zähler reduzieren. Malec: „Wenn wir den direkten Klassenerhalt noch schaffen wollen, brauchen wir praktisch einen Sieg, sonst wird es schwer. Aber ich bin schon einigermaßen zuversichtlich, denn auf eigenem Platz sind wir schon eine Macht. Auf jeden Fall wird es ein spannendes Kampfspiel, weil ja auch Kastl gut drauf ist und nichts herzuschenken hat. In diesem Derby ist immer Feuer drin und die Tabellenlage verschärft die Situation zusätzlich“.

Kastl siegte im Hinspiel mit 5:1

Im Hinspiel, das im August vor einem Jahr ausgetragen wurde, triumphierte Kastl mit 5:1 – ein ähnliches Resultat ist heute extrem unwahrscheinlich, da die Ampfinger mittlerweile personell ganz anders aufgestellt sind. Bis auf den noch gesperrten Ante Petrovic und den weiter verletzten Oliver Weichart sind alle Mann an Bord. Die Sperren von Kapitän Anel Salibasic und Heiko Baumgärtner, die beim 1:1 vor zweieinhalb Wochen Rot gesehen haben, sind inzwischen abgelaufen. „Das waren keine Sperren für eine bestimmte Anzahl an Spielen, sondern zeitliche Sperren“, informiert Malec. mb

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