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Schützengilde Waldkraiburg beim Erdinger Cup wieder geschlagen

Zum dritten Mal Dritter

Die Schützengilde holte einen dritten Platz.  Foto re
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Die Schützengilde holte einen dritten Platz. Foto re

Alle Jahre wieder, war das Motto der Waldkraiburger Schützen am Finaltag des Weißbräu-Cups in Erding. Die vier besten Mannschaften der Vorrunde und der Finalrunde schossen hier die Treppchenplätze in einer Turnhalle auf elektronischen Ständen aus. Es herrschte eine Atmosphäre, wie bei der Bundesliga, was immer eine große Herausforderung, auch für erfahrene Schützen darstellt. Moderiert wurde der Wettkampf von Sportdirektor und Bundesligatrainer Ralf Horneber.

Im Halbfinale trafen die Jungschützen aus Waldkraiburg auf ihre Erzfeinde aus Kempten. Diese hatten sich die letzten Jahre ein wenig unkollegial gezeigt und wurden in der letzten Saison im Viertelfinale von den Waldkraiburgern besiegt. Und so fand heuer eine Revanche der Kemptner statt, die sehr verbissen an die Sache rangingen, denn nicht mal ein guten Morgen kam über ihre Lippen.

Jedoch fehlte bei den Waldkraiburger Schützen die Nummer eins, Selina Gschwandtner, die lieber ein Training absolvierte, was nicht gerade zur guten Stimmung im Team beitrug. So rückte die junge Kristin Zanner an Position eins und musste sich gegen Michaela Egger beweisen. Immerhin ein 2:2 konnte hier erreicht werden, denn beim Erdinger Cup geht es im Mann-gegen-Mann-Modus Serie gegen Serie. Das Endergebnis von 386:384 Ringen wird hier also zur Nebensache.

Die Bayernligaschützin Theresa Priller zeigte einen beherzten Wettkampf, konnte aber trotz ihres super Ergebnisses von 391 Ringen nur ein 2:0 gegen Marie-Nadine Müller mit 386 Ringen erzielen.

Immer wieder leuchtete bei den Waldkraiburgern eine 9.9 auf und bei den Gegnern eine 10.0. Wichtige Ringe, die auch auf Position drei entschieden.

Hier hatte die Kemptnerin Katharina Rommel einen regelrechten Höhenflug und schoss 395 Ringe. Da konnte Lisa Haensch an diesem Tag wenig ausrichten und so gingen hier schmerzhafte vier Punkte an Kempten. Auch Marcel Gschwandtner versuchte sein bestes und konnte ein Unentschieden und einen Punkt erkämpfen. Mit 8:5 Punkten stand also wieder einmal fest, dass für die SGI Waldkraiburg, schon wie in den letzten drei Jahren, im Halbfinale Endstation ist.

Den Kampf um Platz drei schossen nun, die knapp gegen die HSG München geschlagenen Söchtenauer und die Waldkraiburger unter sich aus. Kristin Zanner konnte sich nochmals um einen Ring steigern und ein 2:1 gegen Regina Straßer mit 387:387 Ringen herausholen. Theresa Prillers Gegnerin, Barbara Schwarz, erzielte gleich drei Punkte mit 391:386 Ringen, was jedoch Lisa Haensch auf Position drei wieder ausglich. Mit 387 Ringen gelangen ihr hier ein Unentschieden und drei Punkte auf die Seite der Waldkraiburger zu verfrachten.

Auf der vierten Position fand das Duell der Männer statt, welches Marcel Gschwandtner mit 2:1 Punkten für sich entschied. Und so stand es wieder 8:5, doch dieses Mal für die Waldkraiburger, die somit das dritte Mal in drei Jahren gegen den späteren Sieger im Halbfinale ausgeschieden sind und sich wieder mit dem dritten Platz zufrieden geben mussten.

Kempten gewann anschließend noch verdient mit einem guten Ergebnis gegen die Vorjahressieger der HSG München.

Trotzdem war es wieder einmal ein tolles Event, mit einer tollen Atmosphäre und einem tollen Team.

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