Dreimal Silber für Inzeller Nachwuchseisschnellläufer beim Viking Race in Heerenveen

Die Inzeller Isabel Kraus, Maira Jasch, Leonie Mayrhofer, Felix Motschmann und Leo Huber (von links) kehren mit Achtungserfolgen aus Heerenveen zurück. Kraus

Mit insgesamt drei Silbermedaillen im Gepäck sind die Inzeller Nachwuchseisschnellläufer vom Viking Race aus Heerenveen zurückgekehrt. Dieser Wettbewerb gilt als inoffizielle Europameisterschaft für die jungen Kufenflitzer

Heerenveen – Beim Viking Race belegten die jungen Inzeller Kufenflitzer Felix Motschmann, Maira Jasch und Leo Huber in ihren Altersklassen jeweils den zweiten Platz. Knapp an einer Medaille vorbei lief Isabell Kraus in der C2 als Vierte.

0,6 Punkte fehlten zum 1. Platz

Freuen konnte sich in dieser Altersklasse Maira Jasch, die hinter Patricia Koot aus den Niederlanden Zweite wurde. „Ich bin echt sehr zufrieden, leider hat es um 0,6 Punkte nicht zum ersten Platz gereicht. Das ist aber nicht so schlimm, der zweite Rang ist auch super und es war eine tolle Erfahrung“, freut sich die junge Sportlerin. Über die 500 Meter schaffte sie in ihrem zweiten Lauf über diese Distanz mit 41,72 Sekunden eine persönliche Bestzeit. In den Einzelplatzierungen wurde sie über 500 Meter Zweite und Dritte. Die 1000 Meter bewältigte sie als Vierte und die 1500-Meter-Distanz als Zweite.

Für Felix Motschmann war das Viking Race kein Neuland, er hatte sich bereits die Jahre zuvor immer wieder dafür qualifizieren können. „Meine Ergebnisse waren sehr gut. Immerhin bin ich auf drei von vier Strecken persönliche Bestzeiten gelaufen. Der zweite Gesamtrang freut mich sehr“, so Motschmann. Die Bestzeiten in der Klasse B1 gelangen ihm über 500 Meter in 37,19 Sekunden, über 1000 Meter in 1:13,23 Minuten und auf der 1500-Meter-Distanz in 1:54,37 Minuten. Nicht ganz zufrieden war er über 3000 Meter mit dem sechsten Platz. Damit blieb er hinter dem Gesamtsieger Tim Prims aus den Niederlanden.

Für einen Paukenschlag sorgte in der D1 Leo Huber mit dem zweiten Platz hinter Ben-Lukas Drechsler aus Crimmitschau. In dieser Klasse mussten die jungen Sportler viermal über die 500-Meter-Distanz antreten. In allen Rennen wurde Huber jeweils Zweiter und holte sich in 43,22 Sekunden eine persönliche Bestzeit ab.

Beherzter Wettkqampf von Isabell Kraus

Einen beherzten Wettkampf lieferte über vier Strecken Isabell Kraus und zeigte mit dem vierten Platz ihr großes Talent. Mit 2:96,90 Minuten lief sie über 1500 Meter so schnell wie noch nie in ihrer Karriere. Ein Achtungserfolg gelang ihr mit dem dritten Rang über 1000 Meter in 1:23,30 Minuten. Hier war sie sogar schneller als Maira Jasch. Etwas unter Wert geschlagen wurde Leonie Mayrhofer, die in der B1 den 14. Platz belegte.

Für den verantwortlichen Inzeller Trainer Andreas Kraus waren die Ergebnisse seiner Sportler der Beweis, dass sich die konzentrierte Arbeit von der Vorbereitung bis zu den Saisonhöhepunkten gelohnt hat. „Das System funktioniert, wir haben tolle Plätze erreicht und sind sehr gute Zeiten gelaufen“, bemerkte Kraus. Maira Jasch bescheinigte er eine starke kämpferische Leistung, während sich Felix Motschmann mit schweren Gegnern in seiner Klasse messen musste. Gefreut habe ihn die Entwicklung von Leo Huber. Dieser stammt aus einem Kindergartenkurs, bei dem er vom ehemals verantwortlichen Stützpunkttrainer Markus Eicher entdeckt wurde. Zufrieden war er zudem mit dem vierten Platz von Isabel Kraus und auch Leonie Mayrhofer hätte seine Erwartungen erfüllt. „Die Entwicklung hier in Inzell passt, wir sind auf einem guten Weg“, so das Resümee von Kraus. Insgesamt überzeugte das gesamte deutsche Team, dass hinter den Niederlanden in der Nationenwertung den zweiten Platz eroberte. shu

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