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Dreimal Bronze für heimische Akteure

Naomi Pranjkovic scheiterte mit dem Team im Halbfinale und kam im Einzel bis ins Viertelfinale. Steinbrenner

Kolbermoor – Als bei den Polish Junior Open in Wladyslawowo die Siegerehrungen durchgeführt wurden, standen gleich drei Tischtennis-Talente aus Kolbermoor auf dem Podium.

Naomi Pranjkovic (Schülerinnen), Laura Tiefenbrunner (Mädchen) und Mike Hollo (Schüler) gewannen mit den jeweiligen Nationalteams des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) die Bronzemedaille.

Trotz des dritten Platzes schaute Pranjkovic bei der Siegerehrung zunächst alles andere als glücklich aus. Zu groß war noch die Enttäuschung bei der 14-Jährigen, das Team-Halbfinale gegen Russland trotz einer anfänglichen 2:0-Führung noch mit 2:3 verloren zu haben. Im Einzel-Wettbewerb spielte sich die Drittligaspielerin des SV DJK Kolbermoor durch sehr starke Leistungen bis in das Viertelfinale vor. Erst die spätere Turniersiegerin Sakura Yokoi erwies sich bei der 2:11, 12:10, 5:11 und 5:11-Niederlage als eine Nummer zu stark.

Als ein „sehr gutes Ergebnis“ bezeichnete Tiefenbrunner Platz drei in der Mannschafts-Konkurrenz. Im Halbfinale musste sich die 17-Jährige zusammen mit Franziska Schreiner (TV 1921 Hofstetten) und Anastasia Bondareva (VfR Fehlheim) Japan 1:3 geschlagen geben. Laura Tiefenbrunner hatte ihre Partie beim Stand von 1:1-Unentschieden nach drei Abschnitten verloren. Kurz vor einem zweiten Medaillengewinn stand die zukünftige Erstligaspielerin des TSV Schwabhausen im Doppel. An der Seite von Yuki Tsutsui (NSU Neckarsulm) wurde gleich beim ersten gemeinsamen Auftritt das Viertelfinale erreicht. Im Einzel kam das Aus in der zweiten Hauptrunde. Wiederum stand auf der anderen Tischseite die Rumänin Zaharia, die aktuell stärkste Schülerin Europas.

Obwohl Hollo im Team-Halbfinale gegen Rumänien seine beiden Einzel in fünf Sätzen gewann, reichte es nicht zum Einzug in das Endspiel, denn Felix Köhler (TSG Kaiserslautern) verlor gegen den nachfolgenden Turniersieger beide Partien. Außerdem verloren die beiden aktuell stärksten deutschen Schüler das gemeinsame Doppel. Pech mit der Auslosung hatte der EM-Dritte des vergangenen Jahres im Einzel-Wettbewerb, denn bereits im Viertelfinale wartete der starke Chuang Chia-Chuan (Taiwan). Trotz einer sehr guten Vorstellung musste sich Mike Hollo mit 8:11, 5:11, 11:5 und 7:11 geschlagen geben. Die Enttäuschung hielt sich allerdings in Grenzen. „Ich habe ein gutes Turnier gespielt und an den vier Tagen nur ein Einzel verloren.“

Nach einer dreimonatigen Verletzungspause feierte Felix Wetzel in Wladyslawowo ein vielversprechendes Comeback und erreichte direkt die Runde der letzten 32. Beim 1:4 gegen den Polen Jan Zandecki sei allerdings „mehr möglich gewesen. Insgesamt bin ich aber mit meinem Comeback zufrieden.“ Im Doppel spielte sich der 16-Jährige an der Seite seines Teamkollegen beim FC Bayern München, Daniel Rinderer, bis in das Viertelfinale vor.

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