Drei Podestplätze für heimische Bogenschützen beim Deutschland Cup

Zweimal Silber: Die Raublingerin Katharina Bauer verlor zwei spannende Finals erst im Stechen.
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Zweimal Silber: Die Raublingerin Katharina Bauer verlor zwei spannende Finals erst im Stechen.

Die Raublingerin Katharina Bauer und der Tachertinger Felix Wieser holten beim „Mixed“ die Silbermedaille. Im Einzel schoss sich Bauer zu Silber und Wieser wurde Dritter.

Wiesbaden – Podestplätze für heimische Bogenschützen beim Deutschland Cup Bogensport: die Raublingerin Katharina Bauer und der Tachertinger Felix Wieser holten insgesamt zweimal Silber und einmal Bronze.

Das Mixed-Finale, in dem Michelle Kroppen und Cedric Rieger gegen Katharina Bauer und Felix Wieser antraten, musste am Ende im Stechen entschieden werden. Dabei blieben Rieger und Kroppen makellos und somit mit 5:4 (37-35, 36-35, 36-39, 34-38, 20-18) den ersten Sieg beim Deutschland Cup davon trugen. Felix Wieser und Katharina Bauer ließen Maximilian Weckmüller und Elisa Tartler im Halbfinale beim 5:1 (38-35, 39-36, 38-38) keine Chance.

Auch das zweite Finale im Stechen verloren

Um Millimeter ging es auch im Finale der Frauen: Nach fünf Passen hieß es 5:5 (27-27, 28-26, 25-27, 26-27, 29-24) zwischen Lisa Unruh und Katharina Bauer. So musste auch hier ein Stechen entscheiden. Die Olympia-Zweite Unruh legte mit einer Neun vor, Bauer schoss ebenfalls eine Neun , die jedoch deutlich sichtbar weiter vom Zentrum entfernt war als die von Unruh. So konnte sich die Berlinerin nach DM-Gold 2018 erneut über einen Titel freuen. Die knapp unterlegene Katharina Bauer war trotzdem positiv gestimmt: „Man ärgert sich, dass man zweimal im Stechen verliert, aber insgesamt bin ich ganz glücklich. Egal, wie viele Leistungskontrollen und Wettkämpfe man im Training schießt, es kommt nie dieses Gefühl und diese Nervosität wie auf diesem Feld auf – der Deutschland Cup war super!“

Wieser holte die Bronzemedaille

Bei den Männern holte Felix Wieser die Bronzemedaille, indem er sich mit 6:5 (30-29, 29-26, 29-29, 27-28, 27-28, 9-9) gegen Cedric Rieger durchsetzte.

Das Schlusswort gehörte Bundestrainer Oliver Haidn: „Wir haben spannende Finals auf einem guten Niveau erlebt. Das spricht auch für den Charakter meiner Sportler, denn sie haben in den letzten Wochen und Monaten auch für dieses Event trainiert.“

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