Drei heimische Eiskunstläuferinnen im Deutschlandpokal auf Spitzenrängen

Eva Balduzzizeigte als Siebte eine Top-Leistung. mk
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Eva Balduzzi belegte in der höchsten Kategorie ihres Alters den 7. Platz und bot eine Top-Leistung.

Drei Sportlerinnen aus heimischen Vereinen gingen erfolgreich in Dortmund an den Start. Dort wurde noch vor der Corona-Pause der Deutschlandpokal der Eiskunstläufer ausgetragen.

Dortmund– Eva Balduzzi, Kaderläuferin vom SV Pang, konnte sich trotz fast zweimonatiger verletzungsbedingter Wettbewerbspause bei einem Sichtungslaufen für die Leistungssportkategorie „Nachwuchs Mädchen“ qualifizieren. Im Kurzprogramm toppte sie ihre bisherigen sehr guten Saisonergebnisse. Sie zeigte den Dreifachrittberger sowie einen Doppelaxel, der von der Wertungsjury Pluspunkte erhielt. Mit drittbester B-Note in Skating Skills und Ausdruck konnte sie sich auf dem vierten Platz einreihen.

Chiara Höhensteiger belegte den vierten Rang.

Mit ihrer Kür zu „Feeling Good“ von Michael Bublé gelang Balduzzi eine souveräne, sturzfreie Leistung, belegte den siebten Platz von 25 Läuferinnen und zeigte, dass Sie zu den zehn besten Läuferinnen in der höchsten Kategorie ihres Alters in Deutschland zählt.

Als amtierende deutsche Jugendmeisterin U18 ging Chiara Höhensteiger an den Start. Die 15-jährige Schülerin des Ignaz-Günter-Gymnasiums, die zu den jüngeren Teilnehmerinnen in dieser Kategorie zählt, konnte ihre Bestleistung im Kurzprogramm erneut toppen und platzierte sich am ersten Tag auf dem dritten Platz. Zu den Klängen von Lala-Land zeigte sie in ihrer Kür ihr ganzes Können. Ihre Pirouetten wurden allesamt mit Höchstlevel 4 bewertet. Am Ende sprang der vierte Platz unter 26 Teilnehmerinnen heraus.

Die Teilnahme an den Saisonhöhepunkten beim internationalen Arge-Alp-Wettbewerb, zu dem Eva Balduzzi vom Bayerischen Eissportverband nominiert wurde, sowie den bayerischen Jugendmeisterschaften mussten abgesagt werden.

Alexandra Alscher überzeugte und wurde Sechste.

Ebenfalls in der Jugendklasse Damen ging Alexandra Alscher vom ERC Bad Aibling für Bayern an den Start. Mit einem fehlerfreien Kurzprogramm erkämpfte sie sich den fünften Rang. Am darauffolgenden Tag wurde in umgekehrter Reihenfolge mit der Kür begonnen. Hier verschenkte Alscher Punkte durch kleine Ungenauigkeiten. Dies reichte dann nur noch für den sechsten Platz. Auch ohne Stockerlplatz gehört sie zu den Besten. re

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