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TRIATHLON

Doppeltes Pech auf dem Rad: Funk verliert Verpflegung, Erhardt mit muskulären Problemen

Frederic Funk hatte auf dem Rad Pech.
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Frederic Funk hatte auf dem Rad Pech.

Im Corona-Jahr 2020 haben kaum Triathlon-Rennen stattgefunden, dafür geht es jetzt Schlag auf Schlag: Bei der Challenge Riccione waren auch wieder Frederic Funk und Julian Erhardt am Start.

Riccione – Diebeiden jungen Profi-Triathleten von Triathlon Grassauhatten erneut Pech und waren am Ende mit ihren Ergebnissen nicht zufrieden. Sie hatten sich bei ihrem zweiten Start in diesem Jahr deutlich mehr erhofft. Am Ende landete Funk, der für das Team Erdinger Alkoholfrei startet, bei dem Rennen über die Mitteldistanz im italienischen Badeort nahe Rimini auf Platz elf (4.00:05 Stunden). Erhardt musste sich in 4.17:20 Stunden mit Rang 26 zufriedengeben.

Der Sieg über 1,9 km Schwimmen, 92 km Radfahren und 21,1 km Laufen ging an Thomas Steger, der das Rennen in 3.52:34 Stunden gewann. Hinter dem Österreicher reihten sich der Spanier Pablo Dapena Gonzalez (3.53:54) und Sebastian Kienle (3.55:19) ein.

Keine zeitgleichen Starts mehr

Auch für die Profis gab es diesmal einen sogenannten Rolling-Start. Sprich: Die Athleten wurden mit kurzen Zeitabständen ins Wasser geschickt. Mit seiner Schwimmleistung war Julian Erhardt diesmal im Gegensatz zum Rennen bei der Challenge Gran Canaria (da landete er am Ende auf Rang 24) sehr zufrieden. Auch beim Radfahren lief es für ihn richtig gut – bis Kilometer 40. Der Überseer fuhr da in der Gruppe mit dem späteren Sieger Steger und dem späteren Drittplatzierten Kienle mit. „Doch dann habe ich muskuläre Probleme bekommen“, berichtet der 29-Jährige. Der Rest des Radfahrens sei dann nur noch Schadensbegrenzung gewesen. Was genau die Probleme verursacht hat, kann Erhardt immer noch nicht so recht erklären.

Trotz der Probleme lag Erhardt am Ende der zweiten Disziplin weiter gar nicht so schlecht im Rennen. Doch er hatte sich zu allem Überfluss durch seine Schonhaltung auf dem Rad auch einen Nerv eingeklemmt – und so ging beim Laufen nichts mehr. „Ich konnte nicht mehr richtig atmen.“ Am Ende sei es nur „schade gewesen, denn ich hatte eine gute Ausgangsposition“.

Pech auf dem Fahrrad

Die hatte auch Frederic Funk nach dem Schwimmen. „Und ich hatte gute Beine und wollte auf dem Rad attackieren.“ Doch auch der 23-Jährige hatte dann Pech: Er fuhr bei Kilometer 30 durch ein Schlagloch und verlor dabei seine Flasche mit den Kohlenhydraten. „Wegen Corona gab’s auf der Radstrecke dann keine Verpflegungsstellen“, berichtet Funk. Und so musste er versuchen, die restlichen Kilometer auf dem Rad so energiesparend wie möglich zu fahren. Aber der Unterwössener ging praktisch mit „leerem Tank“ auf die Laufstrecke, die fehlende Energie konnte er so schnell auch nicht mehr kompensieren. „Ich habe versucht, bis ins Ziel alles zu geben.“

Gut, dass für beide Profis das nächste Rennen jetzt schon gleich in Sichtweite ist. Sie werden beide bei der Challenge St. Pölten starten – und zwar erneut über die Mitteldistanz. Für Funk, der bei der Challenge Gran Canaria 15. geworden ist, ist das perfekt. „Denn je mehr Rennen direkt aufeinanderfolgen, desto mehr Rennhärte werde ich bekommen.“ Für das Rennen in Niederösterreich wünscht sich Erhardt, dass dort endlich einmal alles zusammenpasst. „Das Wichtigste ist aber, dass ich am Ende mit mir selbst zufrieden bin.“bst

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