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Gold und Silber für Bruckmühl

Doppelsieg in Ungarn: Jana Pfann und Ramona Dandl bei der Kunstrad-EM oben auf dem Podest

Die Medaillengewinnerinnen im 1er: Vize-Europameisterin Ramona Dandl, Europameisterin Jana Pfann, beide von der Soli Bruckmühl, und Bronze-Gewinnerin Magdalena Müller aus Italien (von links).
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Die Medaillengewinnerinnen im 1er: Vize-Europameisterin Ramona Dandl, Europameisterin Jana Pfann, beide von der Soli Bruckmühl, und Bronze-Gewinnerin Magdalena Müller aus Italien (von links).

Zwei Sportlerinnen von der Soli Bruckmühl waren bei der Europameisterschaft im Kunstradsport in Ungarn dabei, beide überzeugten und landeten ganz oben auf dem Stockerl.

Nyíregyháza – Klar und mit deutlichem Vorsprung hat Jana Pfann bei der Europameisterschaft im Kunstradsport in Nyíregyháza (Ungarn) im 1er der Frauen in ihrer ersten Elitesaison den Titel gewonnen. Die Sportlerin von der Soli Bruckmühl fuhr mit ausgefahrenen 180,90 von 196,50 Punkten auf Platz eins, gefolgt von ihrer Vereinskollegin Ramona Dandl, die mit 154,32 von 196,80 Punkten Vize-Europameisterin wurde. Bronze holte die italienische Sportlerin Magdalena Müller mit 150,23 Punkten.

Freundliche Gastgeber sorgten in der zweitgrößten Veranstaltungshalle im Osten Ungarns nahe der slowakischen, ukrainischen und rumänischen Grenze für ideale Bedingungen für das hochklassige Hallenradsportevent mit zehn teilnehmenden Nationen. Trotz des hohen sportlichen Niveaus war die Veranstaltung mit rund 200 bis 400 Zuschauern aber nur schwach besucht.

Pfann holt sich das Sternchen-Trikot

Das Vorbereitungstraining lief bei beiden Bruckmühlerinnen gut. Die aufgestellten Punktzahlen von Pfann mit 196,50 und Dandl mit 196,80 Punkten sowie deren sportliches Können versprachen Spannung. Jana Pfann zeigte ein durchweg souveränes und sauberes Programm. Lediglich beim fünffachen Drehsprung brach sie nach der dritten Umdrehung ab und stürzte, was größere Punktverluste mit sich brachte. Ansonsten waren nur einige Ausführungsabwertungen im üblichen Rahmen zu verzeichnen. Mit einer Punktzahl von 180,90 auf der Tafel und riesigem Applaus ging Pfann strahlend von der Fläche. Sie holte sich Gold und das Sternchen-Trikot, das sie 2021 schon einmal in der Altersklasse der Junioren errungen hatte.

Dandl macht den Doppelsieg perfekt

Unter ihren Möglichkeiten blieb Ramona Dandl. Als zweite Übung sprang sie vom Sattel auf den Lenker, kam zum Stehen, konnte sich aber nicht mehr halten und stürzte – ein Risiko der Übung, das ein paar Punkte Abzug brachte. Im Anschluss lief es ebenfalls souverän und gut bis zum fünffachen Drehsprung, wo sie bei der ersten Umdrehung stürzte, die Übung aber nicht mehr wiederholte. Ähnlich hohe Punktverluste wie bei Pfann waren die Folge. Damit war der EM-Titel entschieden. 30 Sekunden vor Schluss stürzte Dandl beim Übergang vom Steuerrohrsteiger in den Standsteiger, eigentlich eine absolut sichere Übung für sie. Neben dem Punktabzug kamen Unsicherheit und Zeitdruck auf, sodass sie beim Doppelübergang Fronthang-Steuerrohrsteiger, der vorletzten Übung, nochmals stürzte und in der Folge die letzte Übung aus der Zeit fiel. 154,32 Punkte standen am Ende auf der Tafel – ein Ergebnis, mit dem sie selbst nicht zufrieden war. Auch für sie gab es Applaus und am Ende freute sie sich über EM-Silber.

Weitere Titel für Bayern und Deutschland

Neben dem Doppelsieg der beiden Bruckmühler Damen ging ein weiterer EM-Titel nach Bayern an Lukas Kohl, mehrfacher und amtierender Weltmeister aus Kirchehrenbach in Oberfranken, mit dem Pfann und Dandl im Rahmen des Team Bayern gemeinsam trainieren.

Europameisterin im 1er-Kunstradsport der Frauen wurde Jana Pfann, hier zu sehen beim Lenkerhandstand. Die Sportlerin der Soli Bruckmühl siegte mit ausgefahrenen 180,90 von 196,50 Punkten.

Im 4er-Kunstradsport der Frauen wurde die Mannschaft aus Mainz Europameister. Im 2er holten die amtierenden Weltmeister aus Baden-Württemberg auch die EM-Titel, in der offenen Klasse Max Hanselmann und Serafin Schefold, bei den Frauen Sophie-Marie Wöhrle und Caroline Wurth. Das Radball-Endspiel zwischen Österreich und Deutschland entschied in einem bis zur letzten Sekunde offenen Spiel die Mannschaft aus Österreich mit 6:5 für sich.