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Mann aus Flintsbach stark

Doppelsieg für Kombinierer Jakob Lange beim COC-Auftakt

Kombinierer Jakob Lange holte sich zum Auftakt im Continental-Cup zwei Siege in Russland.
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Kombinierer Jakob Lange holte sich zum Auftakt im Continental-Cup zwei Siege in Russland.
  • VonPetra Rapp
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Der Flintsbacher Kombinierer Jakob Lange hat beim Saisonauftakt in Russland überzeugt. Er landete einen Doppelsieg bei den ersten beiden Wettkämpfen des Continental Cup.

Nizhny Tagil – Saisonauftakt nach Maß für Jakob Lange vom WSV Kiefersfelden: Mit zwei Siegen kehrte der Nordische Kombinierer Anfang der Woche aus dem russischen Nizhny Tagil zurück, wo die ersten beiden Wettkämpfe des diesjährigen Continental Cups bei hochwinterlichen Bedingungen mit eisigen Temperaturen stattfanden.

Beim Auftaktwettkampf lag der 26-Jährige nach dem Springen auf Rang acht und konnte mit einer überragenden Laufleistung auf der 10-Kilometer-Strecke den Rückstand von über einer Minute auf die besten Springer wettmachen. Er siegte vor seinem deutschen Teamkameraden David Mach und dem Österreicher Philipp Orter. Beim Wettkampf am zweiten Tag hatte der Inngauer nach dem Springen einen Rückstand von 1:41 Minuten auf die besten Springer.

„Ein wenig überraschend“

Er machte sich zusammen mit David Mach, der nach dem Springen ebenfalls über eine Minute zurücklag, gemeinsam auf die Aufholjagd. Es gelang den beiden, den nach dem Springen führenden Österreicher Christian Deuschl abzufangen. Am Ende zeigte sich Lange wiederum als der stärkste Läufer und holte sich vor Mach und dem drittplatzierten Deuschl den zweiten Sieg in der russischen Kälte.

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„Das kam schon ein wenig überraschend für mich“, so der Flintsbacher. „Die ersten COC-Wettkämpfe fanden in diesem Winter extrem früh statt, sodass wir vorher noch keinen einzigen Sprung auf Schnee absolvieren konnten. Insofern bin ich mit meiner Sprungleistung im Großen und Ganzen zufrieden, auch wenn ich derzeit noch keine konstant stabilen Sprünge abrufen kann. Aber dass ich in der Loipe schon so eine Leistung zeigen konnte, hat mich sehr positiv überrascht. Die beiden Siege geben mir natürlich eine Menge Selbstvertrauen für die nächsten Wettkämpfe,“ sagt Lange.

Weiter nach China

Zurück aus Russland, ging es zur chinesischen Botschaft nach München, wo er persönlich sein Visum für Peking abholen musste. Denn bereits am Mittwoch ging es bereits weiter zu den nächsten Wettkämpfen nach China, wo die Kombinierer Anfang Dezember erstmals bei den nächsten beiden COC-Wettkämpfen auf der olympischen Anlage starten werden. „Ich bin sehr gespannt auf die Anlage und auf die Wettkämpfe. Das wird nochmals eine richtige Standortbestimmung, denn dort werden sicher auch einige der Welt-cup-Starter dabei sein. Es sind die einzigen vorolympischen Wettkämpfe, die auf der Anlage stattfinden. Das wollen sicher einige testen.“

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Jakob Lange will in China an seine Leistungen in Nizhny Tagil anschließen und sich so für Höheres empfehlen. „Klar wäre ich auch gerne beim Weltcupauftakt im finnischen Rukka dabei gewesen. Aber die Startplätze dafür wurden schon im Sommer vergeben, da lief es bei mir nicht optimal. Wir sind halt eine sehr starke DSV-Mannschaft mit vielen Spitzenathleten. Wenn ich mich jetzt mit mehr Sprüngen im Schnee auf der Schanze weiter stabilisieren und meine starke Laufform halten kann, hoffe ich schon, dass ich eine Chance bekomme.“

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