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Der Nachfolger von Michael Baindl

Team im Umbruch: Daxlberger neuer Kapitän des Eishockey-Oberligisten Starbulls Rosenheim

Das „C“ auf der Brust: Dominik Daxlberger ist der neue Kapitän der Starbulls Rosenheim.
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Das „C“ auf der Brust: Dominik Daxlberger ist der neue Kapitän der Starbulls Rosenheim.
  • VonManfred Eder
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Dominik Daxlberger ist ein Eigengewächs der Starbulls Rosenheim und spielt seit 2015 wieder für seinen Heimatverein. Jetzt wurde der 28-jährige Stürmer von Trainer John Sicinski zum neuen Mannschaftskapitän bestimmt.

Rosenheim – Wieder stand ein Umbruch im Kader der Starbulls Rosenheim an, allerdings genau in die andere Richtung als zuletzt. Verringerte sich der Altersdurchschnitt zum Saisonstart 2020/21 gleich um zwei Jahre, so ist er diesmal um gut ein Jahr angestiegen, nämlich auf 25,9. Grund: Letztes Jahr kamen überwiegend Spieler aus dem eigenen Nachwuchs ins Team, diesmal sind gleich vier der Neuzugänge schon älter als 30 Jahre.

Drei Neuzugänge haben bereits für Rosenheim gespielt

Dazu kommt ein für Rosenheim ungewohntes Phänomen: Nicht nur, dass die Zahl von zehn neuen Spielern höher ist als seit Jahren, nein, es rücken auch kaum Nachwuchskräfte aus dem DNL-Kader nach. Drei der Neuen, Manuel Edfelder, Max Hofbauer und Christopher Kolarz, vertraten allerdings zuvor schon einige Jahre lang die Rosenheimer Farben, Kolarz einst im Nachwuchs, bevor er ins Red-Bull-Internat nach Salzburg wechselte.

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Dennoch: Sechs Spieler von anderen Klubs, die erstmals für die Starbulls auflaufen, sind nicht gerade typisch. Und ein weiterer Kontingent-Ausländer wird sicher noch hinzukommen. Und so haben die Neuzugänge Tölzer, Snetsinger, Brandl und Hofbauer die „Dreißig-Plus“-Fraktion von vier auf sieben verdoppelt, während nur noch sieben Spieler 20 Jahre oder jünger sind. Vier Cracks im Team sind zwischen 21 und 25 Jahre alt, sechs weitere 26 bis 30.

Höller und Draxinger die Senioren des Teams

Alex Höller (fast 37) und Tobias Draxinger (36) sind die Senioren im Team, hart bedrängt von Neuzugang Steffen Tölzer, der schon in der Saison 2003/04 (!) für die Augsburger Jungpanther in der Bayernliga erstmals gegen die Starbulls spielte. Tobias Beck und Marc Bosecker, im Vorjahr schon je 15-mal in der Oberliga mit von der Partie, und DNL-Spieler Lukas Krumpe sind mit 19 die Jüngsten.

Zehn Spieler aus dem eigenen Nachwuchs

24 Spieler umfasst der Rosenheimer Kader (ohne die möglichen Förderlizenzler Schunda und Gottwald) zurzeit, nur zehn davon (im Gegensatz zu fast zwei Drittel zum letztjährigen Saisonstart) entstammen dem eigenen Nachwuchs oder haben zumindest die letzten Jahre ihrer DNL-Karriere in Rosenheim verbracht.

Vier Starbulls haben das Eishockeyspielen im Ausland erlernt, Curtis Leinweber, Brad Snetsinger und Aaron Reinig in Nordamerika und Alex Höller in Österreich. Zehn Spieler, so viel wie lange nicht mehr, stammen von anderen deutschen Klubs: Die traditionell starke „Tölzer Fraktion“ (heuer mit Dominik Kolb, Kevin Slezak und Thomas März) bekommt Konkurrenz von den drei Landshutern Max Hofbauer, Marc Schmidpeter und Max Brandl. Miesbach und Klostersee sind vertreten durch Torhüter Andreas Mechel sowie den inzwischen dienstältesten Starbull Max Vollmayer. Mit Steffen Tölzer und Nicolas Cornett sind je ein Spieler aus den DEL-Städten Augsburg beziehungsweise Köln mit dabei.

Dauerbrenner Vollmayer und Daxlberger

Zehn Spieler werden wie gesagt die Saison in Rosenheim beginnen, die im Vorjahr nicht mit von der Partie waren, sechs weitere, neben Leinweber und Kolb die junge Garde Biberger, Bosecker, Beck und März, gehen in ihr zweites Oberliga-Jahr, Mechel und Slezak sind seit 2019 dabei.

Verteidiger Max Vollmayer (links) geht in seine achte Saison mit den Starbulls Rosenheim.

Die restlichen sechs Spieler sind kaum mehr wegzudenken, gehören sie doch seit Jahren zum Stamm: Alex Höller und Tobias Draxinger seit 2017, Simon Heidenreich und Florian Krumpe seit 2016, und die absoluten Dauerbrenner sind Dominik Daxlberger (seit 2015) und Max Vollmayer, der in seine achte Saison in Grün-Weiß geht. Dominik Daxlberger ist übrigens der neue Starbulls-Kapitän. Seine Assistenten sind Steffen Tölzer und Florian Krumpe.

Schon eine interessante Mischung aus klangvollen Namen, allerdings mit reduziertem Lokalkolorit, die da im fünften Anlauf (und im dritten unter Coach John Sicinski) endlich die Rückkehr ins nächsthöhere Level in Angriff nehmen soll.

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