Ein Direktabsteiger aus der Regionalliga

Die Chancen des TSV 1860 Rosenheim auf den Klassenerhalt in der Fußball-Regionalliga haben sich verbessert.

Der Verbands-Spielausschuss hat nach Informationen der OVB-Heimatzeitungen entschieden, dass nach dem vorzeitigen Drittliga-Aufstieg von Türkgücü München nur ein Verein am Ende der laufenden Saison direkt aus der Regionalliga absteigt. Der Vorletzte und der Drittletzte gehen in die Relegation mit den Vizemeistern der Bayernligen.

Die Rosenheimer liegen elf Spiele vor Schluss auf dem drittletzten Platz, fünf Punkte vor Schlusslicht VfR Garching. Fällt der Sieg des VfR gegen Türk gücü aus der Wertung – eine von nur drei Niederlagen des Meisters –, wären es sogar acht Punkte. Die offizielle Entscheidung, wie der Bayerische Fußball-Verband (BFV) mit den ausgetragenen Spielen von Türkgücü umgeht, steht aber noch aus. Der BFV will erst ein Meinungsbild der verbliebenen 17 Regionalligisten einholen. Sechs Mannschaften hatten bis zur Corona-Zwangspause bereits zweimal gegen die Münchner gespielt, elf erst einmal. Neben Garching haben nur Buchbach und Eichstätt gegen Türkgücü drei Punkte geholt, Schweinfurt, Bayreuth und Augsburg II holten ein Unentschieden.

Unterhalb der Regionalliga bekommt der geplante Ligapokal noch größeren Stellenwert, wie der BFV beschlossen hat. Gewinnt ein Verein Meisterschaft und Ligapokal, steigt der Verlierer des Ligapokal-Finales ebenfalls auf – und nicht etwa der Vizemeister der Liga. Ein sportlicher Absteiger kann mit dem Ligapokal-Sieg die Klasse erhalten. Das Gleiche gilt für eine Mannschaft, die in die Relegation gegen den Abstieg müsste. Dann rückt das nächstplatzierte Team in der Liga in die Relegation nach. ah

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