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Nach dem Sechziger-Duell in der Bayernliga

Die rote Laterne fest in der Hand: Diese individuellen Fehler machte 1860 Rosenheim

Ein Bild mit Symbolcharakter: Bojan Tanev und 1860 Rosenheim am Boden, der zweifache „Löwen“-Torschütze Mason Judge obenauf.
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Ein Bild mit Symbolcharakter: Bojan Tanev und 1860 Rosenheim am Boden, der zweifache „Löwen“-Torschütze Mason Judge obenauf.
  • VonFranz Ruprecht
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Der Abwärtstrend des TSV 1860 Rosenheim geht weiter. Individuelle Fehler machten im Bayernliga-Duell gegen 1860 München II die Chancen auf einen Erfolg zunichte auch wenn man noch einmal herankam.

Rosenheim – Positive Aspekte beim Bayernliga-Schlusslicht TSV 1860 Rosenheim zu finden fällt derzeit unglaublich schwer. Im jüngsten Heimspiel, dem „Sechziger-Duell“ gegen den TSV 1860 München II hatte man sich wieder einmal fast selbst geschlagen. Am Ende stand eine 2:5-Niederlage auf der Anzeigetafel und das völlig zurecht.

Wie eine zerplatzte Seifenblase

„Mit mehr Herz und Selbstvertrauen in das Spiel “, forderte Rosenheim Coach Klaus Seidel vor dem Duell von seiner Mannschaft, um überhaupt eine Chance gegen die favorisierten Landeshauptstädter zu haben. Wie eine zerplatzte Seifenblase war dann das Selbstvertrauen bereits nach acht Spielminuten wieder dahin. Was Keeper David Daroczi da geritten haben mag, weiß er wohl selber nicht. Eine harmlose Rückgabe vertändelte er zunächst unbedrängt, ließ sich den Ball abnehmen, Kevin Goden sagte „Danke“ und schob zum 0:1 ein. Schon war das Nervenflattern im „Abstiegsstrudel“ wieder präsent.

Außenbahnspieler nicht in den Griff bekommen

Das 0:2 ließ nicht lange auf sich warten, eine Flanke von rechts konnte Noah Feil ungehindert annehmen, einschließlich Kapitän Christoph Wallner standen die Rothosen „Spalier“ und schluckten so eine weitere bittere Pille. Die Außenbahnspieler der Löwen waren von den Rosenheimern nie in den Griff zu bekommen, so war das 0:3 vor der Pause die logische Konsequenz.

Eigene Torabschlüsse in Durchgang eins? Fehlanzeige. „Leider haben wir wie letzte Woche durch individuelle Fehler vor der Halbzeit Tore bekommen, die für das ohnehin angekratzte Selbstvertrauen nicht förderlich sind“, so Seidel in der Pressekonferenz.

Zwei glückliche Tore erzielt

Durch Zweikampfstärke wollte man in der zweiten Halbzeit zurück in das Spiel finden. Durch ein Freistoßtor von Kapitän Christoph Wallner gelang schnell das 1:3 und Tim Kießlings Distanzschuss wurde zum 2:3 Anschlusstreffer abgefälscht. „Zwei glückliche Tore, darüber brauchen wir nicht zu reden“, bilanzierte der Seidel. Danach hätte seine Mannschaft trotz Umstellungen nichts mehr zusetzten können, obwohl man mehr in die Offensive investierte. „Danach sind wir ausgekontert worden und das Spiel hat 1860 München II auch in dieser Höhe verdient gewonnen“, so Klaus Seidels Fazit.

Startelf-Debüt von Laurin Demolli

Damit steckt der letztjährige Regionalliga-Absteiger weiter tief im Abstiegsstrudel, die rote Laterne fest in der Hand. Will man nur einen Funken „Positives“ rauslesen, dann das Startelfdebüt von Laurin Demolli und die Einwechslung des wiedergenesenen Andrew Addo.

Jetzt ist erst einmal eine Spielpause, Zeit zum Wunden lecken und mögliche Besserung – die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

TSV 1860 Rosenheim: Daroczi, Kießling, Tanev (ab 46. Löser), Gratt, Wallner, Barsalona, Merdan (ab 88. Addo), Summerer (ab 68. Polat), Salkic, Polotzek, Demolli (ab 46. Kasumovic).

Tore: 0:1 (8.) Kevin Goden, 0:2 (17.) Noah Feil, 0:3 (29.) Mason Judge, 1:3 (48.) Christoph Wallner, 2:3 (62.) Tim Kießling, 2:4 (82.) Mason Judge, 2:5 (90+2) Vito Kreuzpaintner.

Schiedsrichter : Fabian Büchner

Zuschauer : 150

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