Die Löwen beißen wieder – Hochverdienter Wasserburger 3:1-Auswärtssieg in Donaustauf

Nicht mit dem Fuß, sondern per Kopf erzielte Micahel Denz in Donaustauf den 3:1-Endstand.
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Nicht mit dem Fuß, sondern per Kopf erzielte Micahel Denz in Donaustauf den 3:1-Endstand.

Wasserburgs Trainer Niki Wiedemann war nach dem Spiel der Wasserburger Bayernliga-Fußballer zufrieden: „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung“. Immerhin hatte Wasserburg seit über einem Jahr wieder einen Liga-Auswärtssieg geschafft.

Donaustauf – Der Inn fließt bekanntermaßen in die Donau, die Punkte im Fußball-Bayernligaduell SV Donaustauf gegen TSV 1880 Wasserburg nahmen an diesem Wochenende aber die entgegengesetzte Richtung.

Zum ersten Mal seit über einem Jahr kehrten die „Löwen“ nach einem Liga-Auswärtsspiel wieder als Sieger an den Inn zurück. Durch Tore von Neumeier, Ungerath und Denz bei einem Gegentreffer von Özlokman landete das Team von Trainer Niki Wiedmann – Michael Kokocinski war verhindert – einen mehr als berechtigten Sieg, der bei noch besserer Chancenverwertung auch deutlicher hätte ausfallen können.

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Trainer Niki Wiedmann hatte eine kleine Rotation vorgenommen. So saßen so erfahrene Kräfte wie Johannes Hain, Jean Philippe Stephan und Michael Barthuber zunächst auf der Bank. Auch Lucas Knauer musste nach seiner Roten Karte noch pausieren. In die Startformation rückten deshalb wieder Sebastian Weber, der im letzten Ligaspiel verhindert war, Albert Schaberl und, wie im Pokalspiel gegen Kirchanschöring, auch die jungen Mike Neumeier und Leon Simeth.

Viel Druck durch frühes Pressing

Von Beginn an übernahmen die Gäste das Kommando und setzten die Gastgeber aus der Oberpfalz durch ein frühes Pressing unter Druck. So entwickelte sich aus Wasserburger Sicht ein flottes und ansehnliches Spiel – Tore lagen in der Luft. Das 1:0 erzielte dann Michael Neumeier, nach toller Vorarbeit von Robin Ungerath, der den Ball von der Torauslinie noch perfekt zurücklegen konnte. Beim 2:1 kurz vor der Pause war die Rollenverteilung genau umgekehrt. Nach schnellem Antritt legte Neumeier den Ball in den Lauf von Ungerath, der im Fallen an Keeper Räuschl vorbei ins lange Eck einschob.

Sieg hätte deutlicher ausfallen können

Zwischenzeitlich war der aus Wasserburger Sicht unglückliche Ausgleich gefallen. Bei einem langen Ball in die Spitze winkte der Linienrichter abseits. Schiedsrichter Ehrnsperger ließ aber – richtigerweise – weiterspielen und Cihangir Özlokman überwand, nahezu unbedrängt, Dominic Zmugg im Löwentor.

In der zweiten Halbzeit wurde das Übergewicht der Wasserburger Mannschaft immer offensichtlicher. Ungerath und der eingewechselte Barthuber hätten das Ergebnis noch deutlich höher ausfallen lassen können. Lediglich das Quäntchen Glück fehlte im Abschluss. So blieb es Michael Denz vorbehalten den Endstand von 3:1 zu markieren, als er den Ball nach einer feinen Ecke von Sebastian Weber wuchtig mit dem Kopf über die Linie drückte.

Das Spiel hätte trotz aller Überlegenheit nochmals kippen können, wenn nicht Torhüter Dominic Zmugg fünf Minuten vor dem Spielende einen Freistoß des österreichischen Mittelstürmers Sandro Gotal mit einer spektakulären Parade über die Latte gelenkt hätte. So ließ die absolut sattelfeste Abwehr um Kapitän Maxi Hain nichts mehr anbrennen und brachte das Spiel problemlos über die Zeit.

Trainer Wiedmann war nach der Partie hochzufrieden. „Ein total verdienter Sieg dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung“.

Nächsten Freitag Heimspiel gegen Türkspor Augsburg

Die Wasserburger Fans haben bereits am nächsten Freitag, 19.30 Uhr, die Gelegenheit, die Mannschaft im Spiel gegen Türkspor Augsburg zu unterstützen.

TSV 1880 Wasserburg: Zmugg, Hain Maxi, Höhensteiger, Neumeier (ab 71. Barthuber), Simeth (ab 71. Vorderwestner), Schaberl (ab 81. Hain Hannes), Lindner, Weber, Grübl (ab 56. Stephan), Denz, Ungerath (ab 81. Wohlfahrt)

Tore: 0:1 Neumeier (28.), 1:1 Özlokman (35.), 1:2 Ungerath (45.), 1:3 Denz (55.)

Schiedsrichter: Thomas Ehrnsperger (Rieden)

Zuschauer:180 ms

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