Die Hoffnung liegt auf den Staffeln

Obertilliach – Der Nachwuchs aus Frankreich und Russland beherrscht bislang bei den Junioren-Weltmeisterschaften im Biathlon das Geschehen.

Das galt bei den Wettbewerben in Obertilliach auch für die Verfolgungsläufe, weitere Siege gingen jedoch an die Schweiz und an Slowenien. Die deutschen Teilnehmer gingen im Hinblick auf Medaillen leer aus, zeigten aber wiederum einige erfreuliche Leistungen.

Zu diesen gehöre auch der 12. Platz von Johanna Puff (SC Bayrischzell) aus dem Stützpunkt Ruhpolding: Die 18-Jährige leistete sich auf der 7,5-km-Strecke bei ihren vier Schießeinlagen nur zwei Fehlschüsse und verbesserte sich vom 22. Platz nach dem Sprint auf den 12. Platz (+ 1:40,8/2) nach der Verfolgung.

Sprint-Siegerin Lea Repinc (Slowenien/21:20,8/2) verteidigte ihren Vorsprung und holte sich ihr zweites Gold.

Die Juniorinnen hatten 10 km zu absolvieren. Die Schweizerin Amy Baserga blieb nach ihrem Sieg im Sprint auch diesmal vorn (29:22,4/1). Das deutsche Quartett leistete sich zu viele Fehlschüsse. Beste des Teams war Lisa Spark (SC Traunstein/+ 3:32,3/3) auf Rang 32 vor ihrer Kollegin aus dem Stützpunkt Ruhpolding, Franziska Pfnür (SK Ramsau/+3:40,7/4).

Bei der männlichen Jugend (10 km) machte der Russe Denis Irodow (27:13,3/1) seinen Titel-Hattrick perfekt. Bester Deutscher war Benjamin Menz (SVM Tambach-Dietharz), der sich auf Rang 8 verbesserte.

Bei den Junioren feierte Emilien Claude (Frankreich/32:16,5/3) nach dem Sprint-Sieg auch in der Verfolgung über 12,5 km den Titelgewinn.

Nach Rang 19 im Sprint verbesserte sich Danilo Riethmüller (WSV Clausthal-Zellerfeld/+ 48,7/2) auf den 9. Platz und war somit bester Deutscher.

Nun hoffen die deutschen Athleten, dass es in den abschließenden Staffeln noch weiteres Edelmetall geben könnte. Am Samstag starten die Juniorinnen (11 Uhr/4 x 6 km) und Junioren (14 Uhr/4 x 7,5 km). Angesichts der mannschaftlich teilweise guten Leistungen könnte für das DSV-Team hier durchaus etwas drin sein. who

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