Die Heimbilanz aufpolieren: FC Töging trifft auf spielstarke Freisinger

Gegen Freising wird Tögings Hintermannschaft – hier Daniel Ziegler (vorne) – wieder besonders gefordert sein.
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Gegen Freising wird Tögings Hintermannschaft – hier Daniel Ziegler (vorne) – wieder besonders gefordert sein.

Der Fußball-Landesligist FC Töging empfängt am Samstag (14.30 Uhr) den Tabellennachbarn SE Freising zum zweiten Heimspiel nach dem Re-Start. „Leider“, könnte so mancher Anhänger des FC Töging fast sagen, denn während der FC auf fremden Plätzen gewinnt, ist er vor den eigenen Fans sehr verwundbar.

Töging– Der Fußball-Landesligist FC Töging empfängt am Samstag (14.30 Uhr) den Tabellennachbarn SE Freising zum zweiten Heimspiel nach dem Re-Start. „Leider“, könnte so mancher Anhänger des FC Töging fast sagen, denn während der FC auf fremden Plätzen gewinnt, ist er vor den eigenen Fans sehr verwundbar.

Heimschwache Töginger wären mit einem Punkt zufrieden

Gäbe es nur eine Auswärtstabelle, dann wäre der FC Töging Spitzenreiter und ein Aufstiegskandidat. Allerdings muss das Team von Trainer Mario Reichenberger in schöner Regelmäßigkeit auch vor eigenem Publikum antreten. Und da liegt der FC mit 17 Punkten aus zwölf Spielen auf einem Platz, der die Abstiegsrelegation bedeuten würde. Die unnötige 2:3-Heimniederlage vor zwei Wochen gegen Traunstein hat das unterstrichen. Entsprechend ist Reichenbergers heutiges Ziel: „Ich wäre schon mit einem Punkt zufrieden.“

Freising seit dem Re-Start schwach

Das hängt aber nicht nur mit der Heimschwäche zusammen, sondern auch mit dem Gegner. Freising liegt in der Tabelle mit 39 Punkten aus 25 Spielen zwar einen Platz hinter Töging (6./24 Spiele), gilt aber als eines der besten Teams der Liga. Und so wollten die Gäste, die vor einem Jahr den Aufstieg nur knapp verpasst hatten, in dieser Saison eigentlich erneut ganz oben mitspielen, haben aber den Re-Start ordentlich vergeigt. Gegen das abgeschlagene Schlusslicht Waldkirchen gab es auswärts ein 0:2 und vor einer Woche reichte es gegen Traunstein auf eigenem Platz nur zu einem 1:1.

Kapitän Ganghofer ist gesperrt

Wenn Freising als den Anschluss an die Spitze nicht endgültig verpassen möchte, dann müssen die Gäste heute gewinnen. Reichenberger rechnet damit, dass sie entsprechend auftreten werden: „Freising hat die beste Abwehr der Liga“ und mit Andreas Hohlenburger (34 Tore in der abgelaufenen Spielzeit) sowie mit Nikolai Davydov (neun Tore) zwei brandgefährliche Stürmer. Da wird Tögings Defensive ordentlich gefordert sein. Die präsentierte sich beim 2:1 in Passau vor einer Woche zwar verbessert, doch Reichenberger muss erneut umbauen. Für den gesperrten Kapitän Hannes Ganghofer rückt Manuel Daub auf die Sechs und für den angeschlagenen Edi Ighagbon (Faserriss), der geschont wird, läuft erstmals nach seiner Verletzung der spielende Co-Trainer Stefan Denk auf. esc

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