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Nach dem Pokalsieg über Niederviehbach

Die „Affenbande“ kommt: Mühldorfs Volleyballer erwarten Freiburg

Trainer Heiko Roth legte im Training den Fokus auf die Abwehr und Annahme. Im Bild: Libero Kilian Nennhuber mit Kapitän Tom Brandstetter, Fabian Bartsch und Flo Gschwendtner (von links).
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Trainer Heiko Roth legte im Training den Fokus auf die Abwehr und Annahme. Im Bild: Libero Kilian Nennhuber mit Kapitän Tom Brandstetter, Fabian Bartsch und Flo Gschwendtner (von links).

Der Sieg im Regionalpokal gegen den TSV Niederviehbach können die Volleyballer vom TSV Mühldorf mit genügend Selbstvertrauen in das Zweitliga-Heimspiel gegen Freiburg gehen.

Mühldorf – Spielen, spielen, spielen – und dabei Routine gewinnen und Selbstvertrauen tanken: Die vergangene Woche nutzten die Zweitliga-Volleyballer des TSV Mühldorf, um weiter Spielpraxis zu sammeln, Neues auszuprobieren und an der ein oder anderen Stellschraube zu drehen. Nach dem Fünf-Satz-Sieg gegen Kriftel überzeugten die Mühldorfer beim Regionalpokal in der eigenen Halle, gewannen klar gegen den Drittligisten TSV Niederviehbach (25:14/25:15) und besiegten später im Finale den Favoriten der 3. Liga für den Aufstieg, den ASV Dachau, ebenso solide mit 25:20 und 25:19.

„Wenn ich die beiden letzten Sätze gegen Kriftel dazu nehme, haben wir nun sechs Sätze in Folge gewonnen. Das schafft Zuversicht und Optimimus für die Aufgabe gegen Freiburg“, freut sich Trainer Heiko Roth auf das Spiel am kommenden Sonntag gegen die Breisgauer, um 16 Uhr beginnt die Partie in der Nutz-Arena der Mühldorfer Mittelschule.

Freiburg in der Tabelle vor Mühldorf

Und Roth will noch ordentlich Gas geben vor der Partie gegen die Breisgauer, die in der Tabelle als Sechstplatzierter vor Mühldorf (derzeit Neunter) zu finden sind. Doch die Freiburger, die sich selbst den Namen „Affenbande“ gegeben hat, haben bereits sechs Spiele absolviert und das mit mäßigem Erfolg. Nur zwei Siege stehen bislang zu Buche.

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Der Kader des Sonntagsgegners hat sich im Vergleich zum vergangenen Jahr nicht viel verändert. Die Breisgau-Truppe besteht aus einer guten Mischung von Perspektivspielern und erfahrenen Hasen wie Kapitän Marcus Gensitz oder Diagonalangreifer Dominic Salomon. Verlassen haben den Verein der finnische Zuspieler Mauri Kurrpa und der Pole Mateusz Lysikowski. Für den Finnen kam Sebastian Dinges von der TG Mainz-Gonsenheim und im Außenangriff konnte mit Malachi Murch ein australischer Nationalspieler verpflichtet werden.

Zwei Zwei-Meter-Recken

Schon in der vergangenen Saison beeindruckten die beiden Universalspieler mit ihrer Größe, Paul Botho mit seinen 2,08 Metern und Oliver Hein, der in diesem Jahr schon einen MVP-Medaille bekommen hat, mit 2,02 Metern.

Doch Mühldorf scheut das Duell nicht. „Das Pokalfinale am Sonntag hat geholfen, dass wir zusätzlich Spielpraxis gewonnen haben. Die fehlte uns etwas nach den Spielabsagen gleich zu Beginn der Saison“, berichtet Heiko Roth. Bei den Trainings dieser Woche habe das Team aber ordentlich Einsatz gezeigt. Auch am Freitag werde er Vollgas geben, kündigte Roth am Morgen noch an. „Schließlich spielen wir erst am Sonntag. Genug Zeit also, um sich auszuruhen.“

Einige Tests im Pokalspiel

Heiko Roth nutzte das Pokalspiel, um rumzuprobieren: Fritz Vähning in die Annahme, Leo Tille im Zuspiel Laurenz Welsch über Diagonal, stattdessen Fabian Bartsch über den Außenangriff - das war zuletzt auch gegen Kriftel das Rezept zum Erfolg. Überhaupt stach Welsch gegen Kriftel hervor. 25 Annahmen leistete er, womit er hinter Spitzenreiter Tom Brandstetter war, der 61 Prozent seiner 38 Annahmen sicher nach vorne brachte. 30 Angriffe gingen über den Juniorennationalspieler Welsch, wovon 53 Prozent Ausbeute zu verzeichnen waren. Bartsch punktete bei 32 Angriffen 13 Mal. Man darf aber auch Flo Gschwendtner über die Mitte nicht vergessen, der neun direkte Punkte für Mühldorf holte und auch im Aufschlag eine überdurchschnittliche Quote hatte.

„Wir haben zu viele Fehler gemacht“

Den Schwerpunkt im Training setzte Roth in der Abwehr und in verschiedenen Abwehrtaktiken. Auch beim Aufschlag mussten noch Stellschrauben gedreht werden, nachdem sie zuletzt gegen Kriftel nicht die Effektivität gebracht hatten, wie es sich Trainer Roth gewünscht hätte. „Wir haben zu viele Fehler gemacht“, meint Roth rückblickend auf das Kriftel-Spiel. Freiburg bezeichnet er als unangenehme Mannschaft mit guten Diagonalspielern.

„Sie spielen nicht immer in der gleichen Aufstellung, wechseln viel durch, sind sehr variabel. Das macht es uns schwierig, sich einzustellen. Doch wenn wir an die Leistung anknüpfen, wie zuletzt im Pokal gegen Dachau, unser bislang bestes Saisonspiel, dann sehe ich dem Ganzen mit Optimismus entgegen.“ Vielleicht ist sogar der erste Dreier drin. Denn bislang gingen alle Mühldorfer Spiele über fünf Sätze, Mühldorf konnte damit also bislang nicht die volle Punkteausbeute abschöpfen.

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