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„Lob ist der Schlüssel zum Erfolg“

DFB-Stützpunktleiter Günter Schatz begeistert vom DFB-Stützpunkt Wasserburg

DFB-Stützpunktleiter Günter Schatz beim Training in Wasserburg.
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DFB-Stützpunktleiter Günter Schatz beim Training in Wasserburg.

Seit September 2021 gibt es den DFB-Stützpunkt in Wasserburg. Stützpunktleiter Günter Schatz fällt im Interview ein erstes Fazit und verrät, welche Eigenschaften Spieler haben müssen, um aufgenommen zu werden.

Wasserburg – Der DFB-Stützpunkt in Wasserburg nahm am Montag wieder sein Training auf. Voller Freude trainierten die größten U11 bis U15-Talente der Region am Sportplatz an der Landwehrstraße 10. Am Samstag findet erstmals die Tagung der Trainer der DFB-Stützpunkte Südbayern in der Altstadt statt. Ein eindeutiges Zeichen, dass sich im Jugendfußball in und um Wasserburg viel tut – das weiß auch DFB-Stützpunktleiter Günter Schatz.

Wertschätzung als Basis der Zusammenarbeit

Herr Schatz, den Stützpunkt in Wasserburg gibt es seit September 2021. Wie fällt Ihre erste Bilanz aus?

Günter Schatz:Wir sind begeistert. Die gegenseitige Wertschätzung zwischen dem TSV 1880 Wasserburg und DFB-Talentförderprogramm war von Anfang an gegeben und Basis unserer Zusammenarbeit. Bereits von der ersten Minute an hatten wir Trainer, Klaus Michel, Martin Platzer, ich und im Übrigen auch der DFB-Stützpunktkoordinator Peter Wimmer den Eindruck, dass wir alle zusammen in Bezug auf die Talententwicklung in die gleiche Richtung schauen. Das Interesse hat uns auch begeistert: Spieler und Trainer der Wasserburger Löwen haben bei unserem Training zugeschaut und das spornt auch die jungen Kicker an.

Wie kann die Ausbildung in der Region noch weiter verbessert werden?

Schatz:Offene, wertschätzende Zusammenarbeit mit den umliegenden Vereinen ist für mich der Schlüssel. Je mehr Vereinstrainer sich von unserer Arbeit im wöchentlichen Montagstraining inspirieren lassen, umso mehr profitieren wir und die Spieler voneinander. Ich bin der Überzeugung, dass sich Kinder durch eine positive Stimmung und positives Coaching in den Übungen besser entwickeln. Lob ist für mich der Schlüssel zum Erfolg. Wir versuchen, die Kinder von ihren Stärken zu überzeugen und ihnen ein ausgeprägtes Selbstwertgefühl zu geben.

Welche Spieler kommen in den Stützpunkt?

Schatz:Gesichtet wird der ältere Jahrgang der U11. Hierzu gibt es einmal im Jahr einen zentralen Sichtungstag. Circa zehn Sichter wählen aus 70 bis 80 Kindern die besten Talente aus. Gerne gehen wir da auch in den Austausch mit den Vereinstrainern. In der Regel haben wir fünf bis acht feste Plätze in jedem Jahrgang zu vergeben.

Eigeninitiative und Zielstrebigkeit ein Muss

Welche Eigenschaften müssen Stützpunkt-Spieler haben?

Schatz:Uns fallen Spieler auf, die unbeschwert aufspielen, die immer den Ball haben wollen und ständig am Spiel beteiligt sein wollen. Wir versuchen, die Talente so zu verbessern, dass sie in die Bayern- oder Regionalauswahl kommen. Aber man muss schon sagen, dass unser Training, das nur einmal pro Woche stattfindet, nicht allein die Ursache ist, ob ein Spieler diesen Sprung schaffen kann. Da ist viel Eigeninitiative und Zielstrebigkeit gefragt.

jah

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