Deutsches Aufgebot für die Eisspeedway-Team-WM steht fest: Weber überzeugt auch in Schadrinsk

Markus Jell vom MSC Teisendorf, hier vor Jimmy Tuinstra, darf sich über seine Nominierung für die Team-WM freuen. Weitz

Das deutsche Aufgebot für die Eisspeedway-Team-Weltmeisterschaft (29. Februar/1. März) in Berlin steht fest – und auch, mit welchem Zwischenstand in der Einzel-WM es beim nächsten Grand Prix in der Inzeller Max-Aicher-Arena (13. bis 15. März) weitergeht.

Schadrinsk– In der Eisspeedway-Einzel-WM fand zuletzt der Grand Prix in Schadrinsk statt.Und dort überzeugte wiederum Hans Weber (Schliersee). Im Grand Prix 5 schaffte er es sogar nicht nur, mit neun Punkten nach den fünf Vorläufen ins Halbfinale einzuziehen, sondern kam sogar als Zweiter seines Semifinals in den Endlauf. Hier setzte sich dann Dimitri Khomisewitsch vor Dinar Walejew und Dimitri Koltakow (alle Russland) durch, Weber kam als Vierter ins Ziel.

Titelverteidiger war im Halbfinale gescheitert

Titelverteidiger Daniil Iwanow war im Halbfinale als Dritter gescheitert und wurde so Tagesfünfter vor seinen Landsleuten Konstantin Kolenkin und Igor Konjonow sowie Harald Simon (Österreich), der ebenfalls noch das Halbfinale erreicht hatte. Auf den Plätzen neun bis zwölf folgte das schwedische Quartett Niclas Svensson, Stefan Svensson, Ove Ledström und Martin Haarahiltunen. Dahinter folgte das österreichische Duell Charly Ebner und Franz Zorn vor dem niederländischen Duo Jasper Iwema und Bart Schaap.

Tags darauf musste der in der WM-Gesamtwertung führende Daniil Iwanow einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Im Finale wurde er disqualifiziert und damit nur Tagesvierter. Der Sieg ging an Igor Konjonow vor Dinar Walejew und Dimitri Khomisewitsch. Koltakow wurde Tagesfünfter vor Kolenkin, Haarahiltunen und Weber – dieser war in seinem Halbfinale durch einen Sturz ausgeschieden. Sonst wäre noch mehr drin gewesen, denn Weber hatte bei seinen drei Vorlaufsiegen unter anderem Iwanow und Kolenkin bezwungen. Tagesneunter wurde Niclas Svensson vor Ove Ledström, Harald Simon und Franz Zorn. Es folgten Jasper Iwema, Bart Schaap, Stefan Svensson und Charly Ebner.

Nur noch ein geringer Vorsprung für Iwanow

In der Gesamtwertung hat Iwanow (104 Punkte) nun nur noch einen geringen Vorsprung vor Khomisewitsch (100) und Walejew (95), dahinter folgen Konjonow (86) und Koltakow (79). Bester Westeuropäer ist Harald Simon (59) knapp vor Weber (56) und Haarahiltunen (53), die weiteren Konkurrenten folgen mit deutlichem Abstand.

Für die Team-WM in Berlin (sieben Mannschaften) wurden für Deutschland neben Weber noch Max Niedermaier (Edling) sowie der für den MSC Teisendorf fahrende Markus Jell (Altfraunhofen) nominiert. Favorit Russland setzt auf Iwanow, Khomisewitsch und Konjonow, während Österreich mit Harald Simon, Franz Zorn und Charly Ebner an den Start geht. who

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