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„Wahnsinns-Teamergebnis“

Deutscher Schülercup am Notschrei: Eine „phänomenale Sache“ für den Skilanglauf-Nachwuchs

Skilanglauf
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Ein Skilangläufer gleitet durch den Schwarzwald.

„Ein Wahnsinns-Teamergebnis“, wie es Gau-Schülertrainerin Michaela Hofmeister beschreibt, erzielten die heimischen Skilangläufer beim ersten Wettkampf des Deutschen Schülercups.

Todtnau – Hervorragende Erlebnisse, erfreuliche Ergebnisse: Zu einer rundum gelungenen Sache wurde für den heimischen Skilanglauf-Nachwuchs der erste Wettkampf des Deutschen Schülercups in diesem Winter. Die Rennen, die der SC Todtnau am Notschrei ausrichtete, konnten bei besten Bedingungen stattfinden.

Noch mehr aber zählte für den Nachwuchs aus ganz Deutschland, dass erstmals nach gut zwei Jahren Pause überhaupt wieder ein Wettbewerb auf nationaler Ebene in diesen Altersklassen stattfinden konnte. „Das tut den Kindern sehr gut, das ist ja auch sozial sehr wichtig“, freut sich Gau-Schülertrainerin Michaela Hofmeister. Entsprechend groß war die Aufregung bei den Kindern, „dass man endlich mal wegfahren darf. Dass wir dann auch noch ein Wahnsinns-Teamergebnis erreicht haben, ist phänomenal.“

Starke Leistungen im Techniksprint

Besonders begeistert war Hofmeister von den Auftritten ihrer Schützlinge im Techniksprint. Für die Krönung sorgte hierbei Tim Schneider vom TSV Siegsdorf, der sich bei den Schülern 15 den Sieg holte. Pech hatte in dieser Klasse Justin Goldhahn (SC Ainring), der beim Überholversuch beim Slalom bergauf einfädelte und wertvolle Zeit verlor – er wurde Zwölfter. In der S14 war Florian Wegscheider (SC Hammer) als Fünfter bester heimischer Sportler. Achter wurde Alex Naujokat (WSV Aschau), Zehnter Felix Egger (SV Oberteisendorf). Wertvolle Sekunden verlor Jimmy Wagner (SC Ruhpolding) durch einen Stockbruch, er kam auf den 18. Platz.

Mannschaftlich besonders stark war das Ergebnis bei den Schülerinnen 15: Bei geringen Zeitabständen schafften Rebecca Ladwig (3.), Lena Hofmeister (beide SV Oberteisendorf/5.), Daniela Brandner (WSV Bischofswiesen/6.) und Hannah Trinkwalder (SV Oberteisendorf/10.) Top-Ten-Plätze.

„Ganz wichtig für die Zukunft“

Zu den Aufgaben gehörten unter anderem zwei Slalom-Abschnitte, ein Achter, eine Übung zum Drübersteigen und kurz vor dem Ziel ein rückwärts zu absolvierendes Tor. Hier erwiesen sich die Langläufer aus der Region Chiem- und Inngau als sehr geschickt.

Grundsätzlich legt Trainerin Hofmeister ohnehin bei ihren Schützlingen viel Wert auf das Vielseitigkeits-Training, „aber dass es gleich so klappt...“ Sie betont: „Die Geschicklichkeit zu trainieren, ist ganz wichtig für die Zukunft, das muss man im Schülerbereich schon lernen.“ Dagegen sei es sinnvoll, dass „die großen Ausdauerblöcke eher ab dem Jugendalter im Training vorherrschend“ seien – zumal im Schüleralter häufig der Stand der körperlichen Entwicklung die Ergebnisse mit beeinflusse.

Auch im Distanzlauf zufriedenstellend

Gute Ergebnisse für die heimischen Athleten gab es auch im Distanzlauf. Bei den Schülerinnen 15 holte Hannah Trinkwalder vom SVO als Dritte einen Podestplatz, auch Daniela Brandner (6.) und Katharina Staller (SVO/8.) schafften es in die Top Ten. In der S14 war Anna Thaurer vom WSV Aschau als Sechste die beste heimische Sportlerin. Hier wurden ebenso fünf Kilometer in klassischer Technik gelaufen. Bei diesen wurde Jimmy Wagner (SC Ruhpolding) Siebter. Für die Schüler 15 standen 7,5 Kilometer auf dem Programm – und Tim Schneider war als Zehnter wiederum stärkster heimischer Sportler.

Hofmeister freut sich auch darüber, „dass wir eine super Unterstützung durch die Eltern hatten.“ Für die rund 20 beteiligten Kinder „hatten wir einen Gepäckbus und vier VW-Busse für die Fahrt dabei. Zudem haben Eltern als Wachsler ausgeholfen“, lobt sie.

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Vor dem nächsten DSC-Rennen am 5./6. Februar freuen sich die Aktiven auf die zweite Station der Bioteaque-Langlauftournee im Rahmen der Sparkassen-Cups des SV Chiemgau am Sonntag, den 23. Januar ab 10 Uhr in Eisenärzt.who