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Selina Grotian holt Gold

Deutsche Biathleten sammeln weitere WM-Medaillen bei Jugend- und Junioren-WM

Sie konnte zufrieden sein: Lisa Spark wurde im Sprint bei den Juniorinnen WM-Dritte.
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Sie konnte zufrieden sein: Lisa Spark wurde im Sprint bei den Juniorinnen WM-Dritte.

Die deutschen Nachwuchs-Biathleten haben in den Verfolgungsrennen bei der Jugend- und Junioren-WM im amerikanischen Soldier Hollow gute Leistungen gezeigt. Der Höhepunkt war die Goldmedaille für Selina Grotian.

Soldier Hollow – Mit zwei Medaillen bei der Jugend und weiteren guten Platzierungen bei den Juniorinnen endeten die Verfolgungsrennen bei der Jugend- und Junioren-WM in Soldier Hollow für die deutschen Biathleten. Pech hatte dabei Lisa Spark (SC Traunstein), die diesmal als Vierte der Juniorinnen eine Medaille knapp verfehlte. Doch schon vor den abschließenden Staffeln haben Spark bei den Juniorinnen und Iva Moric (WSV Bischofswiesen/Jugend) insgesamt vier Medaillen für das deutsche Team geholt. Ein Erfolg ist es, dass auch drei weitere heimische Athleten mit am Start sind, wobei sich Elias Seidl (SC Ruhpolding/Jugend), Marlene Fichtner (SC Traunstein/Jugend) und Johanna Puff (SC Bayrischzell/Stützpunkt Ruhpolding) bisher ebenfalls gut in Szene setzen konnten.

„Die Ergebnisse sind mehr als erfreulich“

Daher zeigt sich Bernhard Kübler, der Vorsitzende des Skiverbands Chiemgau, auch begeistert vom bisherigen WM-Verlauf: „Die Ergebnisse bei der JWM sind mehr als erfreulich und ich möchte unseren heimischen Nachwuchsbiathleten zu ihren Erfolgen herzlich gratulieren. Ich weiß, wie viel Trainingsaufwand dahintersteckt und umso mehr freuen mich diese Topresultate.“ Kübler weiter: „In den letzten Jahren wurde der SV Chiemgau immer wieder angegriffen und dem Verband vorgeworfen, wir würden im Nachwuchsbereich schlecht arbeiten. Wenn man aber die Ergebnisse der Bayerischen Schülermeisterschaften, der Deutschen Jugendmeisterschaften und jetzt bei der JWM ansieht, muss man ganz klar sagen, dass in den vergangenen vier Jahren hier von allen Verantwortlichen Hervorragendes geleistet wurde und deshalb gilt mein Dank und meine Gratulation auch ganz besonders allen Trainern und Beteiligten im Bereich Biathlon.“

Besonders erfolgreich bei der WM ist weiterhin Lisa Spark. Auf der Zehn-Kilometer-Strecke hatte die 21-Jährige nach dem dritten Schießen noch auf Medaillenkurs gelegen, doch bei der vierten Schießeinlage verfehlte sie zweimal das Ziel und musste zwei Strafrunden absolvieren. So geriet die Landespolizistin in einen Dreikampf um den vierten Rang, den Spark (+ 41,2 Sekunden/3 Schießfehler) knapp vor Lea Meier (Schweiz/+ 41,3/2) und Jeanne Richard (Frankreich/+ 42,1/0) zu ihren Gunsten entschied.

Tereza Vobomikova Doppel-Weltmeisterin

Den Sieg holte sich auch in der Verfolgung Sprint-Weltmeisterin Tereza Vobornikova (Tschechien/31:10,9 Minuten/3). Silber ging an Hannah Auchentaller (Italien/+ 6,2/1) vor Frida Dokken (Norwegen/+ 9,7/1).

Vom 18. Platz im Sprint lief Luise Müller (SV GW Pirna/+ 1:12,3/1) auf den 8. Platz vor. Ebenfalls deutlich nach vorn ging es für Johanna Puff (SC Bayrischzell) vom Stützpunkt Ruhpolding: Die 19-Jährige (+ 1:38,5/2 21. Sprint) erreichte den 13. Platz. Dagegen musste sich Mareike Braun (DAV Ulm/+ 4:31,2/9/14. im Sprint) diesmal mit Platz 29 begnügen.

Gold für Selina Grotian

Bei der weiblichen Jugend gab’s dafür sogar Gold für das deutsche Team: Von Rang vier im Sprint lief Selina Grotian (SC Mittenwald/23:51,3/1) zum Sieg. Die 17-Jährige verwies auf der 7,5-Kilometer-Strecke Lena Repinc (Slowenien/+ 14,9/1) und Sara Andersson (Schweden/+ 39,4/1) auf die weiteren Podestplätze.

Iva Moric vom WSV Bischofswiesen, die sich im Sprint Bronze geholt hatte, wurde diesmal Sechste (+ 1:52,4/2), Julia Tannheimer (DAV Ulm/+ 2:56,1/6) wurde Achte. Auch Marlene Fichtner (+ 4:29,8/1) vom SC Traunstein präsentierte sich gut und verbesserte sich vom 28. auf den 17. Platz.

Albert Engelmann holt Silber

Bei der männlichen Jugend lief Albert Engelmann (WSV Clausthal-Zellerfeld/+30,3/3) nach Bronze im Sprint sogar noch um einen Rang nach vorn und holte Silber hinter Jakub Borgula (Slowakei/28:27,4/1). Dritter wurde der Finne Arttu Heikkinen (+ 49,0/3). Die weiteren Platzierungen der deutschen Teilnehmer: 11. Florian Kaskel, SC Todtnau + 2:14,7/4; 17. Tim Nechwatal, WSV Enz-Schömberg + 3:09,0/5; 24. Elias Seidl, SC Ruhpolding + 3:48,4/4.

Die Junioren konnten sich nach dem mäßigen Abschneiden im Sprint bis auf Moritz Noack (SG Klotzsche/von 36 auf 38/+ 4:06,6/3) allesamt verbessern, hatten aber mit den vorderen Rängen dennoch nichts zu tun. Bester Deutscher war Hans Köllner (WSV Clausthal-Zellerfeld/von 29 auf 21/+ 2:28,7/1), hinzu kamen Frederik Madersbacher (SK Nesselwang/von 39 auf 26/+ 3:06,4/1) und Darius Lodl (SV Hermsdorf/von 37 auf 29/+ 3:14,7/3).

Martin Nevland (Norwegen) behauptete seine Spitzenposition aus dem Sprint auch in der Verfolgung (33:20,7/1). Er gewann vor dem Bulgaren Blagoy Todev (+ 14,1/1) und Martin Uldal (Norwegen/+ 33,7/3). Uldal sorgte damit für eine besondere Serie: In seinen drei bisherigen Wettkämpfen (Einzel, Sprint, Verfolgung) wurde er jeweils Dritter.

Drei deutsche Sprint-Medaillen

Im Sprint hatte es gleich drei Medaillen für den deutschen Biathlon-Nachwuchs gegeben. Iva Moric (WSV Bischofswiesen/2. Einzellauf) bei der weiblichen Jugend und Lisa Spark (SC Traunstein/Siegerin Einzel) bei den Juniorinnen wurden jeweils Dritte. Dies gelang zudem Albert Engelmann (WSV Clausthal-Zellerfeld/+ 8,4 Sekunden/1 Schießfehler) bei der männlichen Jugend. Er musste sich nur dem Esten Jakob Kulbin (20:11,1 Min./0) sowie Jakub Borgula (Slowakei/ + 7,4/1) geschlagen geben. Rang 27 verbuchte Elias Seidl (SC Ruhpolding/+ 1:51,9/2).

Bei den Junioren (10 km) gewann Martin Nevland (Norwegen/24:24,5/0) vor Otto Invenius (Finnland/+ 11,9/0) sowie Martin Uldal (Norwegen/+ 20,8/0). Bei der weiblichen Jugend (6 km) war die Norwegerin Maren Kirkeeide (18:38,4/1) die Schnellste vor Lena Repinc (Slowenien/+7,5/1) und Iva Moric (+ 9,0/0) sowie Selina Grotian (SC Mittenwald/ + 11,2/2). Julia Tannheimer (DAV Ulm/+ 49,9/3) wurde Neunte, Marlene Fichtner (SC Traunstein/+ 2:36,5/1) erkämpfte den 28. Platz.

Noch besser erging es ihrer Traunsteiner-Vereinskollegin Lisa Spark (+ 4,5/1). Sie wurde Dritte hinter Tereza Vobornikova (Tschechien/ 21:25,9/1) und Rebecca Passler (Italien/+ 0,4/0). Es folgten: 14. Mareike Braun, DAV Ulm/+ 47,1/2; 18. Luise Müller, SV GW Pirna/ + 1:11,8/2; 21. Johanna Puff, SC Bayrischzell/Stützpunkt + 1:22,3/2.who

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