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Bislang beste Ergebnisse für Groß

Deutsche Biathleten Philipp Horn, Hanna Kebinger und Marco Groß überzeugen beim IBU-Cup

Marco Groß verbuchte seine bislang besten Ergebnisse im IBU-Cup.
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Marco Groß verbuchte seine bislang besten Ergebnisse im IBU-Cup.

Mit mehr als zufriedenstellenden Leistungen präsentierten sich die deutschen Biathleten beim IBU-Cup in Leinzerheide. Es gab zahlreiche Podestplätze und für Marco Groß das bisher beste Ergebnis beim IBU-Cup.

Lenzerheide – Eine sehr starke Bilanz haben die deutschen Biathleten beim IBU-Cup in Lenzerheide (Schweiz) erlaufen. Die Damen verbuchten zahlreiche Plätze im Vorderfeld, darunter den Sieg von Hanna Kebinger (SC Partenkirchen) im Massenstart und den zweiten Platz für Anna Weidel (WSV Kiefersfelden) im Super-Sprint. Bei den Herren lief es in beiden Wettkämpfen insgesamt sogar noch besser.

Das galt besonders für den sogenannten Super-Spint. Das Finale über 7,5 Kilometer mit vier Schießeinlagen erreichten alle sechs deutschen Männer, und das mit beeindruckenden Leistungen: In der Qualifikation über 4,5 Kilometer – ebenfalls mit vier Schießeinlagen, aber mit einer Strafrunde von 75 Metern statt der üblichen und auch im Finale gültigen 150 Meter – gewann Marco Groß (SC Ruhpolding). Quali-Dritter wurde Justus Strelow (SG Stahl Schmiedeberg) vor Johannes Donhauser (SC Ruhpolding), Sechster wurde Philipp Horn (SV Frankenhain) vor Dominic Schmuck (SC Schleching) und Lucas Fratzscher (WSV Oberhof).

Horn erläuft den Sieg

Im entscheidenden Endlauf setzte sich letztlich Philipp Horn an die Spitze. Der 27-Jährige verwies Justus Strelow (+9,5/1) nd den Franzosen Emilien Claude auf die weiteren Podestplätze. Vierter wurde Fratzscher vor Marco Groß, Elfter Dominic Schmuck. Johannes Donhauser musste insgesamt acht Strafrunden hinnehmen und erreichte den 29. Platz.

Im Massenstart 60 über 15 Kilometer gab es einen norwegisch-deutschen Zweikampf an der Spitze. Es gewann Endre Strömsheim vor seinem Landsmann Johannes Dale. Dahinter folgten: 3. Philipp Horn; 4. Marco Groß; 5. Sindre Pettersen (Norwegen); 6. Erlend Bjöntegaard (Norwegen); 7. Justus Strelow; 8. Lucas Fratzscher. Rang 26 ging an Johannes Donhauser. Nicht mehr am Start war in diesem Rennen Dominic Schmuck. Er hatte einen positiven Corona-Test.

Bis auf Schmucks Ausfall war Krug sehr zufrieden: „Das war schon richtig gut.“ Bei guten Bedingungen konnten die deutschen Biathleten ihre Möglichkeiten gut nutzen. Das gelte auch für den Ruhpoldinger Marco Groß, der seine bislang besten Platzierungen im IBU-Cup verbuchte: „Er hat sich sehr gut präsentiert, besonders natürlich in der Qualifikation zum Super-Sprint. Aber auch das Finale im Super-Sprint und sein Massenstart waren sehr erfreulich“, lobt Krug den 26-Jährigen.

Damenteam liefert hervorragende Leistung

Zufrieden sein konnte auch das deutsche Damenteam. Im Super-Sprint lief es im Finale hervorragend. Hinter Ragnhild Femsteinevik (Norwegen) wurde Anna Weidel (WSV Kiefersfelden) Zweite vor der Französin Lou Jeanmonnot. Auch Marion Wiesensarter (SV Oberteisendorf) als Sechste und Hanna Kebinger (SC Partenkirchen) als Neunte schafften es noch in die Top Ten. Rang 27 gab es zudem für Juliane Frühwirt (SVM Tambach-Dietharz). Nicht ins Finale geschafft hatten es Sophia Schneider (SV Oberteisendorf) als 38. der Qualifikation und Natalie Kellner (SV Frankenhain) als 53. der Qualifikation.

Im Massenstart 60 über 12 Kilometer holte sich Hanna Kebinger sogar den Sieg vor Jenny Enodd (Norwegen) sowie Lou Jeanmonnot und deren Landsfrau Camille Bened. Die weiteren Platzierungen: 7. Juliane Frühwirt; 11. Anna Weidel; 18. Marion Wiesensarter; 29. Natalie Keller; 31. Sophia Schneider.

Das deutsche Team reiste direkt nach Ridnaun weiter. „Da haben wir die gleichen hervorragenden Bedingungen wie in der Schweiz: Es gibt leichten Nachtfrost, tagsüber leichte Plusgrade mit viel Sonnenschein und wenig Wind. Das ist ideal“, freut sich Trainer Krug – und hofft, dass die Ergebnisse des Teams auch wieder sehr gut sein werden.

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