Deutsche alpine Skimeisterschaft: Witte und Kagleder erneut unantastbar

Jonas Witte (links) und Matthias Kaglederfeierten bei der deutschen Schülermeisterschaft im Slalom einen Doppelsieg. Schuller

Schon nach dem ersten Durchgang lagen die beiden Inngauer deutlich in Führung. Am Ende holten sich Jonas Witte vom SC Bad Aibling und Matthias Kagleder vom WSV Samerberg Gold und Silber

Garmisch-Partenkirchen– Die deutsche Schülermeisterschaft im Slalom wurden bei frühlingshaften Temperaturen am legendären Gudiberg in Garmisch-Partenkirchen ausgetragen.

Wie schon vor einer Woche in der Gesamtwertung des Deutschen Schülercups U16 (wir berichteten) gingen die ersten beiden Plätze diesmal erneut an das von SVI-Cheftrainer Günther Gerhard seit Jahren mit viel Umsicht aufgebaute Inngauer Schülerteam. Jonas Witte vom SC Bad Aibling und Matthias Kagleder vom WSV Samerberg holten sich erneut Gold und Silber, diesmal allerdings in umgekehrter Reihenfolge. Hatte der Samerberger den DSC gewonnen, so war diesmal Witte der Schnellere.

Schon nach dem ersten Durchgang lagen die beiden Inngauer deutlich in Führung, die sie dann auch im zweiten Durchgang souverän verteidigen konnten. Damit wurde Jonas Witte deutscher Schülermeister im Slalom vor Matthias Kagleder, der sich den zweiten Rang sicherte. Dritter und Gewinner der DSV-Bronzemedaille wurde Lokalmatador Fabian Herzog vom SC Garmisch. Johannes Schmid vom SC Rosenheim, Neunter nach dem ersten Durchgang, wurde am Ende ansprechender Elfter. Auf Platz 20 kam Simon Widmesser vom WSV Oberaudorf, der sich als Jahrgang 2005 über den DSC-U14 für die deutsche Schülermeisterschaft der Jahrgänge 2003 bis 2006 qualifiziert hat. In der U14-Wertung wurde der Oberaudorfer diesmal Vierter.

Bei den Mädchen gewann erwartungsgemäß die DSC-Siegerin Sophia Zitzmann vom SC Gaißach vor Lara Klein vom SC Lenggries und Marlies Oberlechner vom SC Kreuth, alles Talente aus dem Skigau Oberland. Als einzige Inngauerin in der Wertung des ausfallträchtigen Rennens am Gudiberg war Hannah Thalmeier vom SC Rosenheim auf dem 16. Platz. Die Brannenburgerin, Jahrgang 2006, war dabei die Beste aller U14-Starterinnen. sc

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