Bundesliga

Deutlicher Sieg der Wasserburger Basketballerinnen nach Corona-Wirrwarr

Applaus von Wasserburgs Trainerin Sidney Parsons. Ihr Team gewann das bayerische Duell deutlich.
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Applaus von Wasserburgs Trainerin Sidney Parsons. Ihr Team gewann das bayerische Duell deutlich.

Wasserburgs Basketball-Damen haben im Nachholspiel der Bundesliga den zweiten Tabellenplatz verteidigt. Sie gewannen das bayerische Duell in Nördlingen deutlich. Vor dem Spiel gab es ein Wirrwarr um Kontaktpersonen im Rahmen der Corona-Pandemie, was einer Spielerin den Einsatz kostete.

Von Manuela Scholzgart

Nördlingen– Die Wasserburger Basketball-Damen sind im bayerischen Bundesliga-Duell als Sieger vom Parkett gegangen. Am Ende gewannen sie gegen die Angels aus Nördlingen deutlich mit 80:56 und stehen damit weiterhin auf Platz zwei der Tabelle.

Wasserburg diesmal von Anfang an hellwach

Vor dem Spiel gab es ein kurzes Hin und Her und einen Moment der Ungewissheit, denn es wurde über Kontaktperson 1 oder Kontaktperson 2 diskutiert und letztendlich konnte Wasserburgs Anne Zipser nicht an der Partie teilnehmen. Doch dies motivierte die Damen vom Inn noch mehr. Sie überzeugten im ersten Viertel sowohl defensiv als auch offensiv. Lediglich 13 Punkte erlaubten sie den Nördlingerinnen und fanden selbst immer wieder die offenen Würfe. Zum Ende des Viertels stand es 25:13. Und auch im zweiten Viertel machten die Innstädterinnen da weiter: Sie standen gut in der Defense und hielten die Gastgeberinnen sogar bei lediglich elf Punkten in diesem Viertel. So stand es zur Halbzeit bereits 42:24 aus Wasserburger Sicht.

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Auf einmal kam Nördlingen ran

Wer das Spiel damit schon abgehakt hatte, der hatte falsch gedacht. Bei den Damen vom Inn funktionierte in der Offensive nun gar nichts mehr und auch in der Verteidigung fehlte die Kommunikation. Angeführt von Anneke Schlüter, kämpfte sich Nördlingen zurück und kam sogar bis auf vier Punkte heran. Dann erst schien Wasserburg wieder wachgerüttelt und konnte zum Ende des dritten Viertels – per Buzzerbeater-Dreier von Laura Hebecker mit Assist von Leonie Fiebich – wieder etwas Abstand schaffen. Es hieß 59:47 für Wasserburg. Im letzten Viertel überzeugten die Innstädterinnen wieder und standen nun wieder so solide in der Defensive wie zu Beginn. Nördlingen konnte nur neun Punkte in letzten Viertel erzählen, letztendlich gewann Wasserburg mit 80:56 deutlich.

Leonie Fiebich die auffälligste Spielerin

Ein starkes Spiel machten vor allem Leonie Fiebich, die mit einem Double-Double von 19 Punkten und zwölf Rebounds auffälligste Spielerin der Innstädterinnen war, und Laura Hebecker, die am Ende auf 16 Punkte und vier Rebounds kam. Auffällig war auch die Rebound Statistik des gesamten Teams – insgesamt 52 Rebounds, davon 16 offensiv, griffen sich die Wasserburgerinnen. Nördlingen hatte nur 32 gesamt.

Am Sonntag Heimspiel gegen Freiburg

„Wir sind gut ins Spiel gestartet, was uns die letzten Male nicht gelungen ist. Dafür hatten wir einen schwachen Start nach der Halbzeit. Es hat die Kommunikation gefehlt und man hat gemerkt, wie anstrengend die letzten Wochen für uns waren. Doch wir haben es geschafft, uns rechtzeitig wieder zu fangen“, so Wasserburgs Trainerin Sidney Parsons. Ihr Team erwartet nun am Sonntagnachmittag um 16 Uhr den Tabellenfünften Freiburg.

Für Wasserburg spielten: Helena Eckerle (6 Punkte, 4 Rebounds), Leonie Fiebich (19 Punkte, 12 Rebounds, 3 Assists), Elisa Hebecker (8 Punkte), Laura Hebecker (16 Punkte, 4 Rebounds), Kelly Moten (7 Punkte, 9 Rebounds, 4 Assists, 3 Steals), Maggie Mulligan (11 Punkte, 5 Rebounds), Sophie Perner (8 Punkte), Morgan Pullins (5 Punkte, 9 Rebounds). ms

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