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Bei der 1:6-Niederlage nichts zu melden

Desaströser Derby-Auftritt des EHC Waldkraiburg in Dorfen

Urban Sodja vom ESC Dorfen (rechts) hat Waldkraiburgs Michal Popelka fest im Griff.
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Urban Sodja vom ESC Dorfen (rechts) hat Waldkraiburgs Michal Popelka fest im Griff.

Auch wenn der EHC Waldkraiburg bereits sicher in der Zwischenrunde der Eishockey-Bayernliga steht: So ein Auftritt wie beim Derby in Dorfen darf dann doch nicht passieren. Die Industriestädter verloren deutlich und verdient mit 1:6.

Dorfen – Es war ein gebrauchter Eishockey-Abend für Fans und Spieler des EHC Waldkraiburg. In der Bayernliga-Partie beim Nachbarn aus Dorfen zeigten die Löwen weder Krallen noch Zähne und verloren das Prestige-Duell verdient mit 1:6.

Nur Hradek trifft

Eigentlich sind es diese Duelle, auf die sich das Waldkraiburger Fan-Herz mit am meisten freut. So machten sich mehr als 100 Anhänger des EHC auf nach Dorfen, um ihre Mannschaft zu unterstützen – was sie auch lautstark bis zum bitteren Ende taten. Dabei begann die Partie bereits mit einem Rückschlag. Nach nicht einmal drei Minuten ließen die Löwen den Dorfener Lukas Kirsch frei vor dem Tor stehen. Dieser konnte sich die Ecke aussuchen und traf zum 1:0. Der EHC Waldkraiburg konnte sich nicht aus der Starre, in der er sich befand, lösen.

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Der Gegner nutzte dieses Tief aus und erzielte in der elften Minute den zweiten Treffer des Abends durch den auffälligen Kontingentspieler Urban Sodja. Auch begünstigt durch eine Überzahl behielten die Gastgeber in der Folge weiter die Oberhand – und dies gipfelte in der 17. Minute sogar im dritten Treffer. Torschütze war diesmal Christian Göttlicher. Rund eineinhalb Minuten später, kurz nachdem Nico Vogl an Dorfens Goalie Marek scheiterte, trafen auch die Löwen. Christof Hradek war der Torschütze.

Überzahlstärke nicht gezeigt

Insgesamt gestaltete sich der zweite Durchgang für den EHC ein wenig besser. Etwas Aufwind bekam man anfangs dank der Dorfener Strafzeiten, die den Löwen zeitweise sogar eine doppelte Überzahlsituation bescherten. Diese verbrachte man zwar größtenteils in des Gegners Spielabschnitt, ohne jedoch zum Torerfolg zu gelangen. Selbst die erste Reihe konnte ihre Überzahlstärke nicht ansatzweise ausspielen und so ging es nach zwei verpassten Chancen der Löwen durch Zimmermann und Vogl weiter mit 3:1 in die zweite Pause.

Dorfen erhöht im letzten Drittel

Das dritte Drittel hielt auch kein hochklassiges Eishockey mehr bereit. Aber die Effizienz war auf der Seite des ESC Dorfen. Die Löwen vergaben durch Philipp Lode und Leon Decker ihre Möglichkeiten auf den Anschluss, die Eispiraten hingegen nutzten die Möglichkeiten, die sich ihnen boten und erhöhten in der 44. Minute erst auf 4:1 und in der 47. Minute sogar auf 5:1. Bedient vom Spielstand, nutzte Waldkraiburgs Torhüter Yeingst die Gunst der Stunde und ließ sich gegen seinen Torwart-Partner Christoph Lode austauschen. Dieser parierte zwar noch die ein oder andere Möglichkeit der Eispiraten, war an einem insgesamt gebrauchten Abend jedoch machtlos gegen den von Simon Franz in der 59. Minute erzielten Endstand von 6:1 für die Gastgeber.

An der Tabellensituation ändert diese Niederlage jedoch nichts. So weiß sich Waldkraiburg bereits seit längerer Zeit sicher in der Zwischenrunde der Bayernliga, während Dorfen dann die Abstiegsrunde bestreiten muss.

Spielstatistik: ESC Dorfen – EHC Waldkraiburg 6:1 (3:1, 0:0, 3:0). EHC: Yeingst (Christoph Lode) – Felix Lode, Alexander Kanzelsberger, Schmidt, Rott, Beck, Seifert – Neuert, Hradek, Brenninger, Ludwig, Decker, Hipetinger, Popelka, Philipp Lode, Vogl, Zimmermann.

Tore: 1:0 (3.) Kirsch/Vrba, 2:0 (11.) Sodja/Vrba, 3:0 (17.) Göttlicher/Lönnig, Schröpfer, 3:1 (18.) Hradek, 4:1 (44.) Kirsch/Vrba – PP1, 5:1 (47.) Folger/Braun, Schumann, 6:1 (59.) Franz/Schröpfer, Göttlicher.

Zuschauer: 300 – Strafzeiten: Dorfen 8, Waldkraiburg 12.aha

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