Der Wind ließ keine Meisterschaft zu – Kielzugvogelsegler am Waginger See gehen leer aus

Nur drei Wettfahrten konnten bei der Deutschen Kielzugvogel-Meisterschaft gesegelt werden, daher wurde sie nur als Schwerpunktregatta gewertet.
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Nur drei Wettfahrten konnten bei der Deutschen Kielzugvogel-Meisterschaft gesegelt werden, daher wurde sie nur als Schwerpunktregatta gewertet.

Kein Glück hatten die Veranstalter und die Segelmannschaften bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft der Kielzugvögel am Waginger See. Nach drei Tagen Warten auf Wind konnten noch drei Wettfahrten gesegelt werden, um einen Deutschen Meister küren zu können, sind aber mindestens vier nötig.

Waging – Kein Glück hatten die tüchtigen Veranstalter und die 36 Segelmannschaften aus ganz Deutschland, sowie je ein Team aus Österreich und eines aus Ungarn bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft der Kielzugvögel auf dem Waginger See. Zwar konnten am letzten Wettfahrttag nach drei Tagen Warten auf Wind noch drei Wettfahrten gesegelt werden, um einen Deutschen Meister küren zu können, sind aber mindestens vier Wettfahrten nötig.

Hoffnungsvoller Eröffnungsabend

Dabei hatte es so hoffnungsvoll angefangen mit dem schwungvollen Eröffnungsabend mit der örtlichen Prominenz, den Sponsorenvertretern, sowie dem Präsidenten des Bayerischen Seglerverbandes, Dietmar Reh, und dem Bundestagsabgeordneten Dr. Peter Ramsauer. „Der Waginger Segelclub widmet sich bereits seit Bestehen dem aktiven Regattageschehen. Ebenso liegt auch ein Schwerpunkt in der aktiven Jugendarbeit, das macht den Club so erfolgreich“, meinte Reeh. Auch alle anderen Redner würdigten das Engagement des Waginger Segelclubs, der neben vielen Regatten im Jahr, auch schon zahlreiche Deutsche und Internationale Meisterschaften ausgerichtet hatte.

Drei Wettfahrttage ohne beendete Fahrt

Am ersten vorgesehenen Wettfahrttag kam Wind auf und die Segler folgten dem Startboot in das vorgesehene Regattafeld. Christian Huber startete mit seinem Team die erste Wettfahrt. Bei der ersten Kreuzstrecke ging es noch flott darin, doch dann schlief der Wind plötzlich ein und kam auch nicht wieder, sodass Segler und Wettfahrtleiterteam zurück zum Club fahren mussten. Dann folgten zwei windstille Tage und nach drei Wettfahrttagen war immer noch keine Wettfahrt gesegelt.

„Nur“ drei Wettfahrten am letzten Tag

Der letzte Tag brachte dann den ersehnten Wind, aber es konnten nur mehr drei Wettfahrten gesegelt werden, sodass kein Deutscher Meister in der Kielzugvogelklasse ermittelt werden konnte, denn dazu wären mindestens vier Wettfahrten nötig gewesen. Der herrschende Westwind brachte manche Überraschungen beim gesegelten Ergebnis. Mit einem dritten, zweite und sechsten Platz und elf Punkten gewann die Mannschaft Jörg Friedlein/Jan Mayer (SC Hattingen/YC Mittelrhein) die nun als Schwerpunktregatta gewertete Segelveranstaltung. Gesamtzweite wurden Michael Hotho/Jochen Wiepking (SV Großenheidorn-Steinhuder Meer), sie segelten auf die Plätze sechs, fünf und drei. Die Gesamtdritten Jürgen Reichhardt/Heike Reichardt (SK Essen-Heisingen) begannen mit einem Sieg in der ersten Wettfahrt und platzierten sich dann auf die Ränge sieben und acht. Gesamtvierte wurden Frank Suchanek/Karsten Idel (SK Bayer-Ürdingen) vor dem amtierenden Deutschen Meister Alexander Morgenstern/Tanja Seegeleke (Duisburger YC/Eisseglergemeinschaft Steinhuder Meer).

Zwei Siege und trotzdem nur Sechster

Als beste Bayern belegten Herbert Kujan/Emilia Wachs (SC Füssen-Forggensee/Seebrucker RV) den sechsten Rang. Sie vermasselten sich alle Siegchancen mit dem 18. Platz in der ersten Wettfahrt, da konnten auch die beiden beeindruckenden Siege in den weiteren zwei Wettfahrten nichts mehr ändern. Gesamtplatz sieben sicherten sich Manfred Brändle/Sabine Koslowski (Duisburger YC/SC Hattingen) vor Volker Stiefken/Uta Stiefken (YC Bayer-Leverkusen).

Die stärksten einheimischen Segler waren Gerd und Angelika Diederich vom SR Simssee auf Platz 15, Bernhard Thomele/Christian Kolb vom Waginger SC auf Platz 22 und ihre Clubkameraden Leonhard Mader/Heinrich Lenz auf Gesamtplatz 25. ni

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