TISCHTENNIS

Der Traum vom Geld war schnell vorbei

Der Traum vom großen Geld, das es beim Nachfolgeturnier der World Tour, nämlich dem WTT Contender zu verdienen gibt, war für die Kolbermoorer Bundesliga-Tischtennisspielerin Yuan Wan schnell ausgeträumt.

Bei der mit 200 000 Dollar notierten Veranstaltung in Doha war für sie bereits in der zweiten Runde Endstation.

Die 23-Jährige, die die Qualifikation bestreiten musste, gewann ihr Auftakteinzel gegen die Slowakin Nikoleta Puchovanova mit 3:0 Sätzen (11:7/11:6/11:7). In der zweiten Runde wartete mit der favorisierten Cheng Hsien-Tzu (Taiwan) allerdings ein harter Brocken. Gegen die für den Bundesligisten TSV Langstadt spielende 27-Jährige, die allerdings in dieser Saison bei den Hessinnen noch nicht zum Einsatz kam, unterlag sie trotz starker Leistung mit 1:3 Sätzen. In einer über weite Strecken sehr spannenden Begegnung konnte sie mit dem 11:9 im zweiten Satz zwar noch ausgleichen, musste anschließend aber nach der 6:11-Niederlage im dritten und auch vierten Satz ihrer Konkurrentin zum Sieg gratulieren.

Ähnlich erging es der Ex-Kolbermoorerin Chantal Mantz. Nach dem 3:0-Sieg gegen die Slowakin Ema Labosova verlor sie das Zweitrundenduell gegen Yu Mengyu (Singapur) mit 0:3 Sätzen. Sabine Winter, die bis vor zwei Jahren in Kolbermoor zum Schläger griff, hatte in der ersten Runde ein Freilos gezogen und gewann anschließend mit 3:0 gegen Szandra Pergel aus Ungarn.

Als sehr nachteilig betrachteten es sowohl Trainer wie auch die Akteure, dass die Organisation teilweise nicht mit dem Niveau der Akteure mithalten konnte. Die Informationsquellen waren nicht immer auf dem Stand der Dinge und auch die Auslosung musste zweimal vollzogen werden. Bei der ersten Auslosung hatten die Verantwortlichen mehrere Spielerinnen vergessen. Zu ihnen zählten unter anderem Yuan Wan und Chantal Mantz. eg

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