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Vier Spiele hat der Aufsteiger noch vor der Brust

Amerangs Coach Hronek über den Abstiegskampf: „Brauchen mindestens noch sechs Punkte“

Will mit seiner Mannschaft den Klassenerhalt erreichen: Amerangs Trainer Daniel Hronek.
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Will mit seiner Mannschaft den Klassenerhalt erreichen: Amerangs Trainer Daniel Hronek.
  • Markus Altmann
    VonMarkus Altmann
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Der SV Amerang verpasste bei der 0:1-Niederlage gegen Bad Aibling wichtige Punkte im Abstiegskampf und belegt dadurch weiterhin einen Relegationsplatz. beinschuss.de sprach mit Trainer Daniel Hronek über das spannende Saisonfinale und die Gründe für die schwache Offensive. Zudem verrät er, warum er vom Klassenerhalt überzeugt ist.

Amerang - Erst einen Sieg konnte der SV Amerang in diesem Jahr unter dem neuen Trainer Daniel Hronek einfahren, insgesamt holte der Kreisligist aus sechs Spielen vier Punkte. Damit steckt der SVA mitten im Abstiegskampf in der Kreisliga 1 und muss um die Ligazugehörigkeit bangen.

Hronek: „Am Ende war Bad Aibling das eine Tor besser als wir.“

Nach der 0:1-Auswärtsniederlage beim direkten Konkurrenten TuS Bad Aibling belegt Amerang weiterhin einen Relegationsplatz. „Es war heute ein klassisches Spiel im Abstiegskampf“, sagt Trainer Hronek im Gespräch mit beinschuss.de. „Bad Aibling war körperlich präsenter als wir und sie wollte den Sieg mehr. Wir haben aber gut dagegengehalten und hinten wenig zugelassen. Am Ende war der Gegner aber das eine Tor besser.“

TuS Bad Aibling gegen den SV Amerang

Bilder vom Spiel des TuS Bad Aibling gegen den SV Amerang.
Bilder vom Spiel des TuS Bad Aibling gegen den SV Amerang.
Bilder vom Spiel des TuS Bad Aibling gegen den SV Amerang.
Bilder vom Spiel des TuS Bad Aibling gegen den SV Amerang.
TuS Bad Aibling gegen den SV Amerang

Diesen Treffer erzielte Fabian Troffer in der 58. Minute, zu allem Überfluss war der SVA die letzten 20 Minuten des Spiels in Unterzahl, nachdem Johannes Linhuber die Ampelkarte gesehen hatte. „Ich muss meiner Mannschaft aber ein Kompliment machen, sie hat bis zum Schluss nicht aufgegeben. Wir hatten auch noch unsere Chancen zum Ausgleich. Da hätten wir uns für den kämpferischen Aufwand belohnen können“, so Hronek weiter.

Amerangs Offensive zu harmlos: „Wir waren vorne sehr limitiert.“

Dabei zeigte sich auch in diesem Spiel das große Problem des SV Amerang. Denn der Kreisligist ist der Offensive viel zu harmlos und stellt mit nur 19 Saisontoren die harmloseste Angriffsreihe der Liga. „Wir waren vorne sehr limitiert“, gibt der SVA-Trainer im Gespräch mit beinschuss.de zu. „Wir hatten aber auch nur einen gelernten Stürmer mit dabei. Der Rest stand mir nicht zur Verfügung. Zudem hatten wir aus der Vorrunde einige Abgänge - vor allem in der Offensive - zu verzeichnen. Diese haben entweder überraschend komplett aufgehört oder sind zu einem Ligakonkurrenten gewechselt. Die taten uns richtig weh.“

Hronek übernahm die Mannschaft erst in der Winterpause, nachdem sich der Verein von Slaven Jokic, der jetzt Trainer beim Landesligisten TSV Kastl ist, getrennt hatte. Angesprochen auf die schwierige Lage nennt Hronek die Gründe, warum sein Team im Abstiegskampf steckt: „Neben der fehlenden Offensive haben wir auch mit vielen Verletzten zu kämpfen. Unser Stürmer Martin Stadler kommt jetzt langsam wieder nach einer langen Verletzung zurück, er wird aber noch Zeit brauchen. Dadurch spielen wir teilweise mit der halben 2. Mannschaft.“

Trainer Hronek: „Wir haben alles noch selber in der Hand.“

Der Vorsprung des SV Amerang vor dem SV Vogatreuth, der einen direkten Abstiegsrang innehat, beträgt nur zwei Punkte. Auf das rettende Ufer sind es aber auch nur drei Zähler. Damit ist für den SVA in dieser Saison noch alles möglich. Und Trainer Hronek ist zuversichtlich: „Die Jungs wollen, sie fighten und haben eine gute Einstellung. Außerdem haben wir eine gute Trainingsbeteiligung. Da ist in der kurzen Zeit wieder etwas zusammengewachsen.“

Vier Spiele hat der SV Amerang noch vor der Brust, drei davon bestreitet der Kreisligist zu Hause. Bereits am Dienstag empfängt der SVA im Nachholspiel den FC Grünthal. „Wir haben alles noch selber in der Hand und daheim sind wir sehr schwer zu knacken“, betont Hronek und stellt klar: „Wir werden mindestens sechs Punkte brauchen, um nicht direkt abzusteigen. Wenn wir neun Zähler holen, könnten wir es noch direkt schaffen.“ Ob diese Rechnung am Ende aufgeht, werden die kommenden vier Partien zeigen.

ma

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