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Zum zweiten Mal in der Geschichte

Der Pokal ist wieder in Kolbermoor: Tischtennis-Damen gewinnen Endturnier

Der SV-DJK Kolbermoor präsentiert stolz den deutschen Pokal: Die Trainer Michael Fuchs und Krisztina Toth sowie Georgina Pota, Svetlana Ganina und Kristin Lang (von links).
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Der SV-DJK Kolbermoor präsentiert stolz den deutschen Pokal: Die Trainer Michael Fuchs und Krisztina Toth sowie Georgina Pota, Svetlana Ganina und Kristin Lang (von links).

Zum zweiten Mal in der Vereinsgesichte gewannen Kolbermoors Tischtennisdamen das Endturnier um den deutschen Pokal. Nachdem Kolbermoor seiner Favoritenrolle im Halbfinale gegen Böblingen gerecht wurde, schlug der SVK auch den TSV Langstadt.

Hannover – Am 6. Januar 2019 schrieben Kolbermoors Tischtennis-Damen erstmals Pokalgeschichte, als sie im Wohnzimmer des TTC Berlin eastside den Dauersieger als Pokalgewinner ablösten. Etwas mehr als drei Jahre später haben sie diesem Erfolg ein weiteres Kapitel hinzugefügt und sich zum zweiten Mal den Pokalsieg geholt.

Dass Kolbermoors Damen das Finale erreichen können, wurde spätestens bei der Auslosung der Halbfinals deutlich: Man hatte das erhoffte Losglück und zog den SV Böblingen, Tabellenletzter in der 1. Bundesliga. Gegen das Team aus Baden-Württemberg landete man letztendlich einen 3:0-Sieg. Böblingen setzte neben der U21-Europameisterin Annett Kaufmann die Japanerin Mitsuki Yoshida sowie die Grand Dame des deutschen Tischtennissports, die 53-jährige Qianhong Gotsch, ein.

Kristin Lang öffnet die Tür zum Finale

Und mit der Deutsch-Chinesin lieferte sich Svetlana Ganina zum Auftakt ein Duell auf Augenhöhe, dessen vier Sätze am Ende fast eine Stunde andauern sollten. Die Sätze drei und vier gewann die Russin jeweils mit 14:12 nach Verlängerung. Auch Georgina Pota musste sich gegen Yoshida zunächst einmal auf die Japanerin einstellen und verlor den ersten Satz mit 4:11. In den nächsten drei Sätzen hatte sie aber die taktischen Hinweise ihres Trainers Michael Fuchs umgesetzt und siegte. Das Tor zum Finale öffnete Kristin Lang, die bei ihrem Viersatzerfolg gegen Kaufmann nur wenige Probleme hatte.

Lesen Sie auch: Kolbermoors Tischtennis-Damen sind nur Vierter nach der Bundesliga-Vorrunde

Im anderen Halbfinale, das 220 Minuten dauerte, unterlag der haushohe Favorit Berlin dem TSV Langstadt mit 2:3. Hier gingen vier der fünf notwendigen Spiele jeweils über die volle Distanz von fünf Sätzen.

Kurioser Entscheidungssatz

Im Finale hatte Fuchs eine etwas andere Aufstellung gewählt. Er ließ zwar Svetlana Ganina weiterhin auf Position eins spielen, stellte aber im Gegensatz zum Böblingen-Spiel Kristin Lang auf Position zwei und Georgina Pota als Nummer drei auf. Ganina spielte gleich groß auf und bezwang die aktuelle Europameisterin Petrissa Solja in fünf Sätzen (14:12/11:13/6:11/11:4/11:5).

Im ersten Durchgang wehrte sie dabei drei Satzbälle ab und setzte sich in der Verlängerung bei eigenem Aufschlag mit 14:12 durch. Nach zwei Satzverlusten glich sie zunächst durch ein klares 11:4 zum 2:2 aus. Der Entscheidungssatz verlief dann kurios: Kolbermoors Abwehrspielerin lag mit 0:5 fast aussichtslos zurück. Mit dem Seitenwechsel gelang ihr dann aber Punkt um Punkt, was die Europameisterin immer nervöser werden ließ. Am Ende gewann Ganina mit 11:5 und brachte Kolbermoor mit 1:0 in Führung.

Auch Lang und Pota siegen

Die Tür zum großen Erfolg sollte dann Kristin Lang weiter öffnen, indem sie Tanja Krämer in drei Sätzen (11:9/11:6/11:9) besiegte. Zum Schluss stach auch noch Kolbermoors Edeljoker Georgina Pota, die erstmals für ihren neuen Verein spielte. Gegen die Ex-Kolbermoorerin Chantal Mantz führte sie nach einer famosen Leistung mit 2:0. Ein Durchhänger mit zwei verlorenen Sätzen und einem vergebenen Matchball brachte Mantz heran. Die Entscheidung fiel im fünften Satz, als Pota beim Seitenwechsel mit 5:2 führte und mit 11:5 gewann.

In der Qualifikationsgruppe gegen die Füchse Berlin und den Ligarivalen ESV Weil siegte Kolbermoor jeweils mit 3:0. Während es gegen die Bundeshauptstädterinnen zu einem klaren Erfolg reichte, stemmte sich das Team aus dem Dreiländereck noch stark gegen die drohende Niederlage.

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