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U23-EM im Wildwasserkajak in Banja Luka

„Der Mannschaftslauf lief perfekt“: Diese Rosenheimer Wildwasserfahrerinnen holten EM-Medaillen

Sehr erfolgreich waren zwei Kajakfahrerinnen aus Rosenheim bei der U23-EM in Banja Luka.
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Sehr erfolgreich waren zwei Kajakfahrerinnen aus Rosenheim bei der U23-EM in Banja Luka.

Die U23-Europameisterschaften im Wildwasserkajak sind Geschichte. Mit dabei in Banja Luka waren auch zwei Fahrerinnen vom Kajak-Klub Rosenheim, die sich auch Medaillen sicherten.

Von: Helmuth Wegschneider

Banja Luka – Sehr erfolgreich sind die Europameisterschaften der U23 im Wildwasserkajak in Banja Luka in Bosnien-Herzegowina für die Sportlerinnen vom Kajak-Klub Rosenheim verlaufen. Die Inzellerin Lisa Köstle und Maria Weber aus Rosenheim gewannen zusammen im Sprint-Teambewerb die Silbermedaille und im Team Classic sprang die Bronzemedaille heraus. Somit konnten beide ein bisher schon erfolgreiches Kajakjahr besonders zufrieden abschließen.

Im Grunde waren beide Sportlerinnen das ganze Jahr über überwiegend gleich stark und haben annähernd die gleichen Erfolge eingefahren. Beide wurden bereits in Lofer Deutsche Meisterinnen und nun gelang beiden EM-Silber und als Draufgabe noch eine Bronze medaille bei der U23-EM im Team – ein großer Erfolg für den Kajak-Klub Rosenheim.

Alle deutschen Damen im Finale

In den Sprint-Vorläufen qualifizierte sich Christina Massini vom KC Fulda mit der Bestzeit direkt für das Finale. Im zweiten Lauf belegte Lisa Köstle den zweiten Platz, Alina Zimmer vom Störtebeker Bremer Paddelsport wurde Sechste und Maria Weber fuhr auf Rang sieben. Somit waren alle deutschen Damen im Finale dabei.

Dort konnte Christina Massini ihre gute Form bestätigen und belohnte sich mit der Bronzemedaille hinter Tara Ince aus Frankreich und der Slowenin Ana Steblaj. Lisa Köstle und Maria Weber fuhren zeitgleich auf den zehnten Platz. Allerdings fuhr Köstle kurz vor dem Ziel durch das Kehrwasser und verlor Zeit – ohne diesen Fehler wäre eine weitaus bessere Platzierung möglich gewesen. Alina Zimmer belegte den 15. Platz.

Silber im Team

Im Teamwettbewerb mit Massini, Köstle und Weber lief es für die Deutsche Mannschaft ausgezeichnet. Von Beginn an kamen sie gut ins Fahren und blieben ohne Fehler. „Der Mannschaftslauf im Sprint lief perfekt und wir haben uns über Silber natürlich riesig gefreut“, erzählt Köstle. 24 Hundertstelsekunden fehlten auf Europameister Tschechien, knapp eine halbe Sekunde lag das deutsche Team vor Slowenien.

Überraschender Ausgang im Classic

Die Strecke im Classic-Einzelrennen war 5,5 Kilometer lang und man brauchte dafür etwa 20 Minuten. Das erste Drittel der Wettkampfstrecke verlief mit Wildwasser, die letzten beiden Drittel waren weniger anspruchsvoll, was bedeutet, dass es hier sehr auf die Ausdauer der Sportler ankam.

Dies war wohl auch ein Grund, warum der Ausgang des Rennens doch eher überraschend war. Die Goldmedaille holte sich unerwartet die Britin Christie vor Hannah Müller aus der Schweiz, die auch selten auf dem Stockerl zu sehen ist, und Theresa Kneblova aus Tschechien. Zimmer war die beste Deutsche auf Platz sieben, Köstle wurde Elfte, Weber 13. und Massini belegte den 14. Rang.

Bronze im Team

Im Teambewerb starteten dann Zimmer, Köstle und Weber – und wieder sprang eine Medaille heraus. Hinter Tschechien und Italien belegte das deutsche Trio den dritten Platz.

Lisa Köstle (links) und Maria Weber gewannen bei der Wildwasser-Europameisterschaft in Banja Luka in den Teambewerben Silber und Bronze.

Für Lisa Köstle war dies die letzte U23-Europameisterschaft. Ab dem nächsten Jahr geht sie nur noch bei den Damen an den Start. Maria Weber dagegen kann noch einmal als U23-Teilnehmerin starten. In der nächsten Saison stehen die Sprint-WM in Augsburg und die EM in Skopje (Mazedonien) auf dem Programm. Dafür beginnt nun bald das Grundlagentraining.

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